TeamViewer Long: Abverkauf zu extrem?

TeamViewer: Fundamental extrem günstig!


Der Aktienkurs von TeamViewer hat am 13. April 2026 sein Allzeittief bei 4,09 Euro markiert. In den darauf folgenden Tagen setzte eine Kurserholung im Ausmaß von 26 Prozent ein. Trotz dieser Erholung ist die Aktie aus dem fundamentalen Blickwinkel mit einem KGV 2026 von 5,25 immer noch sehr günstig bewertet.

In einem weiterhin insgesamt positiven Umfeld legten Aktien aus dem Software- und Internetbereich am Freitag deutlich zu. Sie profitierten von der jüngsten spürbaren Markterholung bei Technologiewerten in den USA. Die konjunktursensiblen US-Tech-Aktien wurden durch zunehmende Anzeichen für eine Deeskalation des Iran-Konflikts begünstigt. Hinzu kamen solide Unternehmensgewinne sowie die Hoffnung, dass Künstliche Intelligenz die etablierten Geschäftsmodelle der Unternehmen nicht so stark gefährde wie zuletzt befürchtet. Vor diesem Hintergrund stiegen die SAP-Aktien an der Spitze des deutschen Leitindex Dax um mehr als drei Prozent. Im Index der mittelgroßen Werte MDax kletterten Nemetschek und TeamViewer um gut fünf bis fast sechs Prozent.

Zum Chart

TeamViewer ist kein klassischer „Ein-Sektor“-Player mehr, sondern bewegt sich in mehreren überlappenden Märkten und hat somit das Risiko einer disruptiven Entwicklung durch Diversifikation abgemildert. Dennoch hat der Softwareanbieter vom Allzeithoch am 9. Juli 2020 bei 54,850 Euro bis zum Allzeittief am 13. April 2026 bei 4,086 Euro in der Spitze gut 93 Prozent nachgegeben. Vom Allzeittief konnte das Papier wieder 26 Prozent gutmachen. Die negative Stimmung für Software-as-a-Service-Unternehmen hat ganze Arbeit geleistet. Mittlerweile scheinen ein Boden und eine niedrige fundamentale Bewertung gefunden. So werden in der Konsensschätzung bis 2028 steigende Bilanzgewinne prognostiziert. Das KGV hat aber Werte wie die kriselnde Autoindustrie angenommen. So liegt das erwartete KGV 2028 von TeamViewer bei nur noch 4,44 und bietet somit einen Risikopuffer für noch schlechtere Zeiten. Aus dem fundamentalen Blickwinkel erscheint der Titel sehr günstig bewertet. Es ist durchaus möglich, dass die pessimistischen Marktteilnehmer über das Ziel hinausgeschossen sind und die Softwarefirmen zu Unrecht abverkauft haben. Die Marktteilnehmer aus dem Jahr 2020 machten sich bei der KGV-Bewertung von 84,29 auch Gedanken, warum der Kurs dieses hohe Ausmaß rechtfertigte.

TeamViewer SE (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 5,335 // 6,480 Euro
Unterstützungen: 4,816 // 4,086 Euro

Fazit

Trotz der aktuellen Erholung ist die Aktie von TeamViewer aus dem fundamentalen Blickwinkel mit einem KGV 2026 von 5,25 immer noch sehr günstig bewertet.

Mit einem Open End Turbo Long (WKN MN3FZT) könnten risikobereite Anleger, die einen steigenden Kurs der TeamViewer SE in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,47 profitieren. Das Ziel sei bei 6,48 Euro angenommen (0,40 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 27 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 4,09 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 0,40 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MN3FZT Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 1,42 – 1,48 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 3,72 Euro Basiswert: TeamViewer SE
KO-Schwelle: 3,72 Euro akt. Kurs Basiswert: 5,11 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 6,48 Euro
Hebel: 3,45 Kurschance: + 89 Prozent
Quelle: Morgan Stanley


Tradings Update: Microsoft Corporation

Die am 13. April 2026 vorgestellte Long-Idee, mit der WKN JV7WCV auf eine steigende Aktie der Microsoft Corporation zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Open End Turbo Long schloss am 17. April 26 zum Geldkurs von 12,69 Euro und lag mit 52 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs beim Derivat auf 12,20 Euro nachziehen.

Microsoft Corporation (Tageschart in Euro)


Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

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