In dieser Woche hat die US-Berichtssaison begonnen und startet traditionell mit Bankenwerten. Ersten Zahlen zufolge haben die Kreditinstitute besser als im abgelaufenen Jahr abgeschnitten und auch die Konsensschätzungen übertroffen. Hierbei kann sich auch Morgan Stanley bei den Gewinnern einreihen.
Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 steht bereits seit Tagen in den Startlöchern, um eine inverse SKS-Formation zur Oberseite aufzulösen und damit ein mittelfristig entscheidendes Kaufsignal zu aktivieren. Dabei sind die Ausschläge in den letzten Tagen deutlich weniger geworden, offenbar steht ein Ausbruch jetzt unmittelbar bevor.
Anteilsscheine des chinesischen Onlinehändlers JD.com haben Ende letzten Jahres einen deutlichen Satz nach oben vollzogen, nachdem zuvor eine inverse SKS-Formation erfolgreich aufgelöst werden konnte. Der aktuelle Pullback endete exakt auf dem Ausbruchsniveau über einen seit Februar 2021 bestehenden Abwärtstrend und bietet nun die Chance auf einen Boden und damit den Grundstein für eine längere Erholungsbewegung.
Papiere des größten Vermögensverwalters BlackRock haben Ende 2024 trotz eines frischen Rekordhochs und einem vierstelligen Kursbereich den Rückzug angetreten und sind in der abgelaufenen Handelswoche unter die Vorgängerhochs aus November 2021 gerutscht. Ein schnelles Ende der Talfahrt scheint bei diesem Anblick allerdings nicht aufzukommen, wie die technische Auswertung aktuell ergibt.
Trotz einer wirtschaftlich unsicheren Zukunft unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump scheinen Anleger in Europa auf eine Rallyefortsetzung zu setzen, wie es aktuell der EuroStoxx 50 Index anzeigt. Dieser hat in den letzten Monaten nämlich eine nicht unwichtige Formation ausgebildet, die auf eine unmittelbare Trendfortsetzung abzielt. Schon bald könnte dieses Konstrukt aktiviert werden und würde mittelfristig wieder sehr attraktive Handelschancen eröffnen.
Aktien des US-Fahrzeugherstellers Ford Motor liegen erneut auf den Verlaufstiefs aus den letzten zwei Jahren auf und kämpfen an dieser Stelle um eine Stabilisierung. Sollte diese misslingen, würden unweigerlich größere Verkaufssignale entstehen, noch können Bullen das Blatt allerdings zu ihren Gunsten drehen.
Der US-Technologieindex NASDAQ 100 ist vor einigen Wochen an seine obere Trendbegrenzung hergelaufen und an dieser Stelle zur Unterseite regelkonform abgeprallt. Doch die zunehmende Schwäche unter Technologiewerten könnte dem Barometer noch weiteres Ungemach bescheren, es steht ein Kursrutsch von insgesamt 2.000 Punkten im Raum.
Nachdem der marktbreite Russell 2000 Index Ende letzten Jahres seine Verlaufshochs aus 2021 erreicht hatte, ist der Index daran zur Unterseite abgeprallt und hat sich in seinen ursprünglichen und seit 2023 bestehenden Aufwärtstrend zurückbegeben. Unglücklicherweise bildet das Barometer seit einigen Tagen offensichtlich eine bärische Flagge aus, die auf weitere Verluste schließen lässt.