Wertpapiere des Mischkonzerns RTX und großer militärischer Auftragnehmer haben nach erfolgreicher Auflösung einer Seitwärtsspanne aus den Jahren 2022 und 2023 ihr anvisiertes Ziel aus seiner vorausgegangenen Kurszielprojektion erfolgreich abgearbeitet und sind daran zur Unterseite abgeprallt. Die steile Rallye der letzten Monate könnte nun in eine entspannte Konsolidierung übergehen, sofern Investoren ihr Kapital wieder abziehen. Zeitgleich könnte ein solcher Schritt eine günstige Kaufgelegenheit auf einem niedrigeren Kursniveau erzeugen.
Deutschland hat gewählt, die Regierungsmehrheiten haben sich klar zu Gunsten einer schwarz angeführten Koalition verschoben und schüren damit Hoffnungen auf eine Reformierung des Baugewerbes, allen voran eine Entbürokratisierung und Vereinfachung. Das hat zu Wochenbeginn Baustoffhändler klar angeschoben, am Beispiel von STO zeichnet sich derzeit ein sehr vielversprechendes Chartbild für die Zukunft ab.
Der breit aufgestellte US-Index Russell 2000 mit seinen 2.000 Einzelwerten spiegelt auf breiter Front die amerikanische Wirtschaft außerhalb der Standardindizes wider. Die Unternehmen aus diesem Bereich sind besonders empfindlich auf Zinsveränderungen, charttechnisch macht sich ein gewisser Unmut breit, sollte die US-Notenbank Fed nicht die Zinsen weiter senken.
Wertpapiere des deutschen Chipherstellers Infineon präsentieren sich seit einigen Tagen äußerst dynamisch und schafften es kürzlich sogar einen mittelfristigen Abwärtstrend zu überwinden, womit das Papier geradewegs auf seine 2023er-Hochs zusteuert. Der erfolgreiche Ausbruch könnte eine zweite Kaufwelle ausgehend seit den Tiefständen aus Sommer 2022 nach sich ziehen und bietet aus technischer Sicht daher noch reichlich Kurspotenzial.
Die europäischen Aktienmärkte haben sich in den letzten Wochen als äußerst attraktiv für Investoren herausgestellt, nahezu täglich werden frische Rekorde verzeichnet, wie auch beim EuroStoxx 50-Index. Dieser hat nach der erfolgreichen Auflösung einer inversen SKS-Formation nämlich ein Kaufsignal zum Jahreswechsel generieren können und baut dieses konsequent aus. Angesichts des hohen Kursniveaus könnte man an dieser Stelle in Schnappatmung verfallen, technisch ist das übergeordnete Ziel klar definiert.
Mit leicht verbesserten Konjunkturerwartungen von Investoren für Deutschland per Februar hat sich auch MDax entsprechend in Bewegung gesetzt und seine volatile Seitwärtsphase seit September 23‘ erfolgreich zur Oberseite aufgelöst. Zeitgleich ist die Chance auf einen erfolgreichen Abschluss des im Vorfeld etablierten Doppelbodens erheblich gestiegen, sollte aber noch auf Wochenbasis untermauert werden.
Wertpapiere des US-Softwarekonzerns Adobe stecken unweigerlich in einem Abwärtstrend fest, dieser fällt bislang aber nur dreiwellig aus und reichte exakt in den Bereich des 38,2 % Fibonacci-Retracements talwärts. Damit liegt kein Impuls vor, sondern lediglich eine Konsolidierung folgend auf den vorherigen Kursanstieg vor. Dies macht das Wertpapier derzeit äußerst interessant für einen Long-Einstieg auf mittelfristiger Basis.
Obwohl Wertpapiere des US-Einzelhändlers Home Depot noch gegen Ende November ein frisches Rekordhoch markieren konnten, gelang es bislang noch nicht dauerhaft über die Verlaufshochs aus 2021 auszubrechen. Viel mehr noch, seit Mitte September drängt sich sogar der Verdacht einer potenziellen Trendwendeformation auf, die allerdings noch nicht aktiviert wurde. Im schlimmsten Fall könnte dies für die nächsten Wochen jedoch anstehen und der Aktie im Anschluss sichtlich zusetzen.