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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Nachdem das Währungspaar Euro zum australischen Dollar (EUR/AUD) den markanten Unterstützungsbereich der letzten zwölf Monate vor einigen Tagen verlassen hatte, ist es zu einem mittelfristigen Verkaufssignal gekommen. Die Kursgewinne der letzten Stunden können hierbei als gewöhnlicher Pullback auf die vorausgegangenen Verluste gewertet werden, aktuell steuert das Paar seinen potenziellen Trendwendebereich an und ermöglicht dadurch Short-Chancen.
In der abgelaufenen Handelswoche konnte Rohöl der Nordseesorte Brent Crude die Widerstandszone aus Mai dieses Jahres bravourös knacken und damit das fünfte Fraktal einer Impulswelle komplettieren. Damit wurde mittelfristig die Basis für weiter steigende Kurse gelegt, zuvor allerdings ist stark von einer Konsolidierung auszugehen. Diese bietet auf der anderen Seite jedoch hervorragende Chancen, auf einem tieferen Preisniveau einzusteigen.
Der Silber-Future hat in den letzten Tagen erhöhte Volatilität an einer wichtigen Unterstützungsmarke aus Mitte April dieses Jahres gezeigt und konnte hierbei die untere Trendkanalbegrenzung seines temporären Abwärtstrends verteidigen und zur Oberseite abdrehen. Damit kann weiterhin die Annahme einer bullischen Flagge resultierend aus diesem Konstrukt abgeleitet werden.
Das Währungspaar Euro zum australischen Dollar (EUR/AUD) befindet sich nach einer kurzen Konsolidierungsphase seit der zweiten Juniwoche wieder im Abwärtstrend, zeitgleich markierte der Wert ein frisches Jahrestief. Alle Anzeichen deuten auf ein größeres Verkaufssignal hin, was nun mittelfristig orientierte Anleger für sich nutzen können.
Das Währungspaar US-Dollar zum japanischen Yen (USD/JPY) nährt sich seinen Rekordständen aus Ende April kontinuierlich an, sieht sich kurzfristig jedoch mit einer markanten Hürde aus diesem Monat konfrontiert. Aus technischer Sicht wurde das mittelfristige Kursziel gelegen am 138,2 % Fibonacci-Extension-Retracement aber noch nicht erreicht.
Angesichts der in Frankreich bevorstehenden Parlamentswahlen am 7. Juli und damit verbundener politischer Unsicherheiten könnte der Druck auf den Euro in den kommenden Wochen weiter hoch bleiben, technisch wurde in der abgelaufenen Handelswoche eine weitere wichtige Unterstützung gebrochen und damit der Weg in Richtung der Jahrestiefs freigemacht.
Zuletzt wurde beim Währungspaar Euro zum polnischen Zloty (EUR/PLN) von einem potenziellen Doppelboden aus dem Zeitraum von April berichtet, Bullen haben die Chance genutzt und zum Ende der abgelaufenen Handelswoche eine wichtige Triggermarke überwunden. Mittelfristig präsentiert sich das Chartbild nun wieder bullischer und könnte zu einer mehrere Monate anhaltenden Aufwärtsphase der Gemeinschaftswährung führen.
Ein Blick auf die Kursentwicklung der Ölpreise zeigt eine fortwährende Aufwärtstendenz bei Brent und WTI, wobei Ersterer auf eine ernst zu nehmende Hürde bestehend aus dem EMA 200 zur Wochenmitte stieß. Weiterhin geht es um die Frage, ob eine drei- oder fünfwellige Erholungsbewegung ausgebildet wird.