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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Jüngste Daten vom US-Arbeitsmarkt untermauern eine sich zunehmend abkühlende Wirtschaft, was Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed im September immer wahrscheinlicher macht. Nach Veröffentlichung der Zahlen zu Erstanträgen und fortgesetzten Anträgen auf Arbeitslosenhilfe schoss die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Greenback regelrecht hoch.
Zu Wochenbeginn hat sich der japanische Yen weiter abgeschwächt, beziehungsweise der US-Dollar gefestigt. Das Währungspaar USD/JPY ist hierbei auf ein frisches Mehrjahreshoch gestiegen und hat sogar das große mittelfristige Ziel am 138,2 % Fibo erfolgreich abgearbeitet. Zeitgleich trifft das Paar jedoch schon sehr bald auf seine obere Trendkanalbegrenzung, was einen zeitnahen Folgeanstieg sichtlich erschweren dürfte.
Obwohl nachfrageseitig die USA und China schwächeln, steigen die Preise bei Brent und WTI zu Wochenbeginn weiter, wodurch aus technischer Sicht eine kurze Konsolidierungsphase der letzten Tage ein Ende finden könnte. Die gute Auswertbarkeit des europäischen Rohöl-Futures Brent zeigt eine potenzielle zweite Kaufwelle im Anmarsch. Aktuell steht das 61,8 % Fibonacci-Retracement auf dem Prüfstand.
Ein Blick auf die vergangene Handelswoche zeigt dem an der CBOT gehandelten Mais-Future preislich bedenklich tief, aktuell wackelt ein sehr wichtiger Support aus Ende 2021. Im Falle eines Bruchs dieser Marke könnte eine neuerliche Verkaufswelle anstehen und die Preise entsprechend weiter gen Süden drücken.
Richtig rund läuft es beim Währungspaar US-Dollar zum japanischen Yen (USD/JPY), wenn man als Anleger bullisch auf den Dollar eingestellt ist. Im Laufe dieser Woche ist das Währungspaar nämlich auf den höchsten Stand seit Dezember 1986 geklettert. Wegen fehlender Widerstände im aktuellen Bereich könnte die Rallye eine mittelfristige Fortsetzung finden.
Rohöl der Nordseesorte Brent Crude steckt seit rund einer Woche in einer Konsolidierungsphase, diese folgte auf die vorausgegangene Kursrallye von 12,2 Prozent und einem Niveau von 86,20 USD. Ein Blick auf den 4-Stunden-Chart offenbart dabei eine klassische 123-Konsolidierung, sodass der Energieträger vom aktuellen Niveau aus wieder gen Norden durchstarten könnte.
Der Palladium-Future zeigt seit dem Jahreswechsel eine grobe Seitwärtstendenz auf, innerhalb derer die steile Korrekturbewegung aus 2023 temporär gestoppt werden konnte. Aus der Kursentwicklung der letzten Tage geht sogar ein möglicher Doppelboden hervor, der sich im Bereich um 850 USD ausbreitet. Bis zu einer eindeutigen Signallage und damit potenzieller Kaufkurse müssen Käufer jedoch noch mehr überzeugen.
Nachdem das Währungspaar Euro zum australischen Dollar (EUR/AUD) den markanten Unterstützungsbereich der letzten zwölf Monate vor einigen Tagen verlassen hatte, ist es zu einem mittelfristigen Verkaufssignal gekommen. Die Kursgewinne der letzten Stunden können hierbei als gewöhnlicher Pullback auf die vorausgegangenen Verluste gewertet werden, aktuell steuert das Paar seinen potenziellen Trendwendebereich an und ermöglicht dadurch Short-Chancen.