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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Der Gold-Future scheint im Bereich einer jüngeren Unterstützung aus Juni vorläufig Halt gefunden zu haben, nachdem das Edelmetall die letzten Tage über talwärts tendierte. Die Chance auf einen neuerlichen Test der Mitte Juli aufgestellten Rekordständen hält sich Gold dadurch weiter offen.
Im fortwährenden Abwärtstrend im Kupfer-Future kam es nach der letzten charttechnischen Besprechung wie erwartet zu weiteren Verlusten in den Bereich von rund 4,00 USD. Genau hier verlaufen einige wichtige Supportmarken, die im Donnerstagshandel eine erste positive Reaktion bei dem Industriemetall ausgelöst haben. Zwar haben sich die Wirtschaftsdaten unterdessen nicht signifikant zum Besseren verändert, technisch allerdings wird dieser Unterstützung eine wichtige Stabilisierungsfunktion zugerechnet.
Nach der steilen Rallye des US-Dollars gegenüber dem japanischen Yen beim Paar USD/JPY wurde die Schmerzgrenze offenbar am 138,2 % Fibonacci-Extension-Retracements erreicht, die japanische Notenbank hat begonnen, in den Markt einzugreifen und damit die Landeswährung deutlich gestützt, wie aus der Kursentwicklung der letzten Tage hervorgeht. Übergeordnet ist aber noch ein mittelfristiger Aufwärtstrend weiter intakt.
Das Währungspaar Euro zum britischen Pfund (EUR/GBP) fällt nach dem Bruch einer wichtigen mittelfristigen Horizontalunterstützung immer weiter zurück und verfolgt damit den zuvor aufgestellten Plan der Bären. Aktuell droht das Paar unter seine Monatstiefs einzubrechen und damit auf die Zielgerade einzulenken.
Die Hoffnungen auf eine baldige Belebung der chinesischen Wirtschaft haben sich durch die jüngsten Wirtschaftsdaten wieder einmal zerschlagen, vom dritten Plenum der Kommunistischen Partei (KP) kamen auch keine eindeutigen Signale, was sich auf das Industriemetall Kupfer wieder immer negativ auswirkt. Unterstützungen nahen aber und könnten für eine baldige Gegenbewegung zur Oberseite sorgen.
Gold und Silber waren in der abgelaufenen Handelswoche klare Verlierer an den Handelsplätzen dieser Welt, das graue Edelmetall verlor empfindlich an Wert, nachdem ein Ausbruch aus dem laufenden Abwärtstrend grandios durch Auflösung einer SKS-Formation gescheitert war. Jetzt notiert der Silber-Future an einer entscheidenden Schaltstelle, die über Aufstieg oder Niedergang auf kurzfristiger Zeitebene entscheiden wird.
Das Währungspaar Euro zum polnischen Zloty (EUR/PLN) hat Mitte Juli zum dritten Mal einen zuvor ausgeloteten Boden erfolgreich getestet und konnte wieder zur Oberseite anspringen. Im gestrigen Handel versuchte das Paar einen untergeordneten Abwärtstrend zu knacken, blieb aber am 38,2 % Fibonacci-Retracement hängen. Die Chance auf einen Folgeanstieg ist aus technischer Sicht als vergleichsweise gut einzustufen.
Das Währungspaar Euro zur norwegischen Krone (EUR/NOK) hat vor wenigen Stunden wie erwartet erfolgreich die obere Begrenzung eines seit 2023 bestehenden Abwärtstrends getestet und ist daran zur Unterseite abgeprallt. Denkbar wäre demnächst ein Anlauf für einen nachhaltigen Ausbruch aus dieser Trendphase.