Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Der Kakao-Future markierte seinen letzten markanten Höhepunkt Mitte April, der steile Aufwärtstrend wurde ab diesem Zeitpunkt durch eine immer kleiner werdenden und volatile Seitwärtsbewegung schließlich abgelöst. Zuletzt drohte Kakao seinen seit Anfang dieses Jahres bestehenden Abwärtstrend zu brechen, in letzter Sekunde griffen Bullen jedoch beherzt zu und führten zu einem deutlichen Kursanstieg.
In dieser charttechnischen Besprechung wird das Währungspaar US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen (USD/JPY) und damit das Epizentrum der weltweiten Verluste etwas näher beleuchtet. Seit den diesjährigen Sommerhochs hat das Paar in der Spitze nämlich um über 12,3 Prozent an Wert eingebüßt, außerdem liegt ein klarer Aufwärtstrendbruch vor.
Das Währungspaar Euro zum australischen Dollar (EUR/AUD) hat gegen Ende Juli erfolgreich einen seit August 2023 bestehenden Abwärtstrend überwunden und dieses Signal in der abgelaufenen Woche auf Wochenschlusskursbasis sogar bestätigt. Auch konnte am Freitag ein erstes Kursziel bestehend aus den Zwischenhochs aus März dieses Jahres abgearbeitet werden. Die Rallye dürfte angesichts der wellentechnischen Bewegung aber noch nicht vorm Ende stehen.
Der Euro Bund-Future verharrte zu Beginn dieser Woche noch unter seinem potenziellen Kauftrigger bestehend aus dem 38,2 % Fibonacci-Retracement und sammelte offenkundig Kräfte für einen Ausbruch. Dieser erfolgte nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten und einer Leitzinssenkung durch die Bank of England (BoJ), wodurch nun erweitertes Kurspotenzial bei diesem Index freigesetzt wurde.
Der Fed-Zinsentscheid zur Wochenmitte hat keine sichtlichen Impulse auf das Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) ausgeübt, noch immer bemüht sich der Wert um eine Stabilisierung um den EMA 200 auf Tagesbasis. Doch die Kursmuster und langen Lunten auf der Oberseite der Tageskerzen zeugen von Desinteresse, was eine weitere Konsolidierung innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends nach sich ziehen könnte.
Der Gold-Future konnte nach einem ruppigen Start zu Wochenbeginn seine Gewinne am Dienstag weiter ausbauen und einen temporären Abwärtstrend und damit die letzte Konsolidierung beenden. Zwar steckt das Edelmetall immer noch in einer übergeordneten Aufwärtsphase kleinerer Steilheit fest, die Kursgewinne zeugen jedoch vom Vertrauen der Anleger in diesen Basiswert.
Zu Beginn dieser Handelswoche hat der Euro Bund-Future ein frisches Sommerhoch markiert und versucht aus dem Kursgeplänkel seit dem Frühjahr einen tragfähigen Boden auszubilden. Im Erfolgsfall könnte ein Sprung über das 38,2 % Fibonacci-Retracement die Signallage auf der Long-Seite signifikant verbessern und entsprechende Investments sehr attraktiv gestalten.
Der Gold-Future scheint im Bereich einer jüngeren Unterstützung aus Juni vorläufig Halt gefunden zu haben, nachdem das Edelmetall die letzten Tage über talwärts tendierte. Die Chance auf einen neuerlichen Test der Mitte Juli aufgestellten Rekordständen hält sich Gold dadurch weiter offen.