Deutsche Börse AG Long: Aufsteigender Trend intakt!

Deutsche Börse AG: Steigende Einnahmen durch volatilere Kurse!


Der Aktienkurs der Deutsche Börse AG erholte sich nach einer Phase der Schwäche. Ursache für die Erholung ist die zunehmende Volatilität an den Märkten, die sich in den Geschäftsaktivitäten der Börse durch einen steigenden Umsatz widerspiegelt. In diesem Fall profitierte die Deutsche Börse AG von einem exogenen Schock.

Sollte sich der Krieg im Mittleren Osten weiter fortsetzen, könnten die Energieexporte aus der gesamten Golfregion innerhalb weniger Tage zum Erliegen kommen. Dies hätte gravierende Auswirkungen auf börsennotierte europäische Unternehmen. Die Deutsche Börse AG dürfte von diesen Entwicklungen weitgehend unberührt bleiben. Als Börsendienstleister profitiert sie vermutlich von den stark gestiegenen Marktschwankungen. Im Fokus steht vor allem der durch den Iran-Krieg stark steigende Gaspreis. Als Betreiber der Energiebörse EEX ist die Deutsche Börse voraussichtlich Nutznießer der erheblichen Preisschwankungen und des steigenden Handelsvolumens. Am Montag letzter Woche war der Gaspreis um etwa 40 Prozent gestiegen und erreichte am Dienstag einen weiteren Anstieg von rund 20 Prozent.

Zum Chart

Die Aktie der Deutsche Börse AG verzeichnete seit ihrem Allzeithoch von 294,30 Euro am 5. Mai 2025 einen deutlichen Kursrückgang von 30 Prozent. Nach der Ausbildung eines Doppelbodens auf dem Kursniveau von 203,00 Euro ist der Kurs aktuell erneut um knapp 20 Prozent gestiegen. Damit wurde das Kursniveau von Anfang Februar 2025 erreicht, und der zuvor erzielte Kurszuwachs bis zum Allzeithoch ist vollständig wieder aufgelöst. Voraussetzung für den aktuellen Kursanstieg war der Kriegsbeginn in der Golfregion, der die Nachfrage nach der Aktie wieder belebte. In diesem Fall profitierte der Börsendienstleister von einem exogenen Schock, einem sogenannten „Schwarzen Schwan“. Die engere personelle Umgebung der US-Administration sowie die israelische Führungsriege hatten dabei offenbar die Möglichkeit, von dieser Situation zu profitieren. Ein weiterer Kursanstieg über den Widerstand bei 248,30 Euro ist denkbar, da die Aktie gegenwärtig nicht überteuert erscheint. Aus fundamentaler Sicht liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2028 bei 16,71 und damit unter den Werten der vergangenen elf Jahre. Dies kann als ein kursstützender Faktor gewertet werden. Sollten die Bären erneut die Oberhand gewinnen, könnte am Niveau von 219,30 Euro ein Nachfrageüberhang für eine Stabilisierung des Kurses sorgen.

Deutsche Börse AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 248,30 // 294,30 Euro
Unterstützungen: 231,20 // 219,30 Euro

Fazit

Ursache für die Kurserholung der Deutsche Börse AG ist die zunehmende Volatilität an den Märkten.

Mit einem Open End Turbo Long (WKN JB6AGY) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie der Deutsche Börse AG in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,77 profitieren. Das Ziel sei bei 271,70 Euro angenommen (9,35 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 26 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 219,30 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 4,11 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: JB6AGY Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 6,39 – 6,46 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 179,86 Euro Basiswert: Deutsche Börse AG
KO-Schwelle: 179,86 Euro akt. Kurs Basiswert: 242,10 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 9,35 Euro
Hebel: 3,77 Kurschance: + 45 Prozent
Quelle J.P. Morgan



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