Greenback als sicherer Hafen

EUR/USD: Aufwärtstrend wackelt!


Spekulationen auf ein nahendes Kriegsende in Nahost hat den Dollar zuletzt etwas weicher werden lassen, nun dämmert es Investoren langsam, dass der Krieg mit dem Iran sich viel länger hinziehen wird als zuvor gedacht. Die fehlende Strategie der US-Amerikaner spiegelt sich in einer Festigung der Fluchtwährung US-Dollar insbesondere zum Euro bestens wider.

Im Zuge des Verlustes des Dollar-Index auf zeitweise 98,68 Punkte, erholte sich auch das Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) temporär auf 1,1667 US-Dollar in dieser Woche, die unsichere Entwicklung im Nahostkonflikt und eine mögliche Eskalation auf andere Golfstaaten hat den Greenback jedoch rasch wieder als sicheren Hafen in den Fokus gerückt und entsprechend gestärkt. Das wiederum könnte bei dem Paar EUR/USD bald das Ende eines seit Juli 2025 laufenden Aufwärtstrends mit entsprechenden Verkaufschancen auf den Euro bedeuten. Noch wurde keine endgültige Entscheidung getroffen, drängt sich aber mit großen Schritten auf.

Weltreservewährung fest im Sattel

 

Ein steigender Dollar-Index impliziert eine schwächere Wertentwicklung des Euro, unterhalb eines Niveaus von mindestens 1,15 US-Dollar dürfte der seit Sommer letzten Jahres bestehende Abwärtstrend endgültig fallen und ein Verkaufssignal zunächst auf 1,1472 und darunter in den Bereich der Junitiefs bei 1,1391 US-Dollar auslösen und sich für eine entsprechende Positionierung auf der Verkäuferseite anbieten. Noch aber könnte das Sentiment in letzter Sekunde drehen und eine Aufwärtsbewegung in den Bereich von 1,1831 US-Dollar ermöglichen. Voraussetzung hierfür ist jedoch ein überzeugender Sprung über das aktuelle Wochenhoch von 1,1667 US-Dollar.

EUR/USD (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,1667 // 1,1706 // 1,1733 // 1,1791 US-Dollar
Unterstützungen: 1,1500 // 1,1468 // 1,1426 // 1,1391 US-Dollar

Fazit

 

Sobald die Schiebephase der letzten Tage erfolgreich auf der Unterseite durch einen Kursrutsch unter 1,15 US-Dollar aufgelöst wird, rückt schlagartig das Julitief aus 2025 bei 1,1391 US-Dollar in den Fokus und würde sich als Zielmarke für ein Short-Engagement anbieten. Um möglichst stark hiervon zu profitieren, könnte beispielsweise das mit einem Hebel von 67 ausgestattete Open End Turbo Short Zertifikat WKN DY31N8 zum Einsatz kommen. Die Renditechance beliefe sich bei dem geplanten Abstieg auf insgesamt 100 Prozent, Ziel des Scheins wurde rechnerisch bei 3,05 Euro ermittelt. Eine Verlustbegrenzung sollte vorläufig noch knapp über dem Niveau der aktuellen Schiebephase angesetzt werden, zur Orientierung würde sich hieraus ein Stopp-Kurs im Schein von 0,59 Euro ergeben. Als Anlagehorizont dürften nur wenige Tage bis Wochen ausreichend sein.

Strategie für fallende Kurse
WKN: DY31N8 Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 1,49 – 1,50 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 1,174 US-Dollar Basiswert: EUR/USD
KO-Schwelle: 1,174 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 1,1571 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 3,05 Euro
Hebel: 67,54 Kurschance: + 100 Prozent
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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