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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Das Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) kämpft seit Tagen um den Erhalt eines Supports bestehend aus dem 200-Tage-Durchschnitt um 1,08 USD, nahezu täglich wechseln sich die Trendverläufe im Stundenchart ab. Sollten Käufer jedoch nicht bald abliefern, könnten sich die Bemühungen der letzten Wochen als erfolglos herausstellen und das Paar in seinen vorherigen Abwärtstrend wieder eintauchen.
Am 2. Juni wird einmal mehr das Ölkartell OPEC+ wieder zu einem Treffen zusammenfinden und die Ölförderquoten an ihre Prognosen anpassen. Investoren nehmen kurz vor dem Treffen eine positive Entwicklung voraus und treiben die Ölpreise wie beispielshalber bei der Nordseesorte Brent Crude bereits den dritten Tag in Folge voran.
Das letzte Rekordhoch markierte der Gold-Future am 20. Mai und erreichte damit ein übergeordnetes Kursziel gelegen um das 241,4 % Fibonacci-Extension-Retracement. Dort sind die Notierungen zuletzt sehr dynamisch zur Unterseite abgeprallt, ein Blick von etwas weiter weg offenbar nun eine mögliche Verkaufsformation in Form eines sich aufbäumenden Keils.
Das Währungspaar Euro zum australischen Dollar (EUR/AUD) hat in den Tagen seit Anfang Mai augenscheinlich an einem Doppelboden im Bereich der übergeordneten Nackenlinie eine SKS-Formation gearbeitet und den Handel in der abgelaufenen Woche exakt auf dem Aktivierungsniveau beendet. Am Freitag konnten weder Bullen noch Bären deutliche Akzente setzen, die ersten Stunden dieser Woche dürften aber eine Entscheidung herbeiführen und über Aufstieg oder Niederlage entscheiden.
Nachdem der Soja-Future zu Beginn dieses Jahres einen beeindruckend sauberen Doppelboden ausgearbeitet hatte, wurde dieser Anfang Mai aktiviert. Zwar kam es an einer untergeordneten Hürde zu kurzzeitigen Gewinnmitnahmen, aktuell ist aber wieder eine erhöhte Kauflaune der Investoren zu verzeichnen, die für einen nachhaltigen Abschluss der Bodenbildungsphase sorgen dürften.
Seit Mitte Mai befindet sich das Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) in einer temporären Abwärtsphase in einem übergeordneten und seit Mitte April bestehenden Aufwärtstrend. Zuvor gelang es einen längeren Korrekturtrend bestehend seit Ende Dezember erfolgreich zu überwinden, dem steht aber noch die Hürde um 1,0880 USD noch im Wege. Doch die Ausbildung einer bullischen Flagge könnte hier Abhilfe schaffen.
Die sich zunehmend verbessernden Wirtschaftsaussichten Chinas haben dem Kupfer-Future in den letzten Wochen erheblichen Auftrieb verliehen, in der Folge konnten gleich mehrere wichtige Kursziele abgearbeitet werden. Die aktuelle Kursentwicklung in dieser Woche zeigt jedoch eine mögliche Abkühlung der steilen Rallye aus den letzten Wochen, eine engmaschige Beobachtung sollte jetzt unbedingt vorgenommen werden, bislang erzielte Kursgewinne sollten dagegen enger abgesichert werden.
Schlagartig hat sich einmal mehr die geopolitische Lage im Nahen Osten durch den Tod des iranischen Präsidenten Raisi und dem Außenminister eingetrübt und trieb sichere Häfen wie das Edelmetall Gold deutlich voran. Wie nachhaltig der Rallyestartschuss tatsächlich ausfällt, dürften die nächsten Stunden zeigen, aber bereits zuvor hatte sich ein Ausbruch mehr als angedeutet und damit ein Kaufsignal ausgelöst.