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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Das Währungspaar Euro zum australischen Dollar (EUR/AUD) befindet sich nach einer kurzen Konsolidierungsphase seit der zweiten Juniwoche wieder im Abwärtstrend, zeitgleich markierte der Wert ein frisches Jahrestief. Alle Anzeichen deuten auf ein größeres Verkaufssignal hin, was nun mittelfristig orientierte Anleger für sich nutzen können.
Das Währungspaar US-Dollar zum japanischen Yen (USD/JPY) nährt sich seinen Rekordständen aus Ende April kontinuierlich an, sieht sich kurzfristig jedoch mit einer markanten Hürde aus diesem Monat konfrontiert. Aus technischer Sicht wurde das mittelfristige Kursziel gelegen am 138,2 % Fibonacci-Extension-Retracement aber noch nicht erreicht.
Angesichts der in Frankreich bevorstehenden Parlamentswahlen am 7. Juli und damit verbundener politischer Unsicherheiten könnte der Druck auf den Euro in den kommenden Wochen weiter hoch bleiben, technisch wurde in der abgelaufenen Handelswoche eine weitere wichtige Unterstützung gebrochen und damit der Weg in Richtung der Jahrestiefs freigemacht.
Zuletzt wurde beim Währungspaar Euro zum polnischen Zloty (EUR/PLN) von einem potenziellen Doppelboden aus dem Zeitraum von April berichtet, Bullen haben die Chance genutzt und zum Ende der abgelaufenen Handelswoche eine wichtige Triggermarke überwunden. Mittelfristig präsentiert sich das Chartbild nun wieder bullischer und könnte zu einer mehrere Monate anhaltenden Aufwärtsphase der Gemeinschaftswährung führen.
Ein Blick auf die Kursentwicklung der Ölpreise zeigt eine fortwährende Aufwärtstendenz bei Brent und WTI, wobei Ersterer auf eine ernst zu nehmende Hürde bestehend aus dem EMA 200 zur Wochenmitte stieß. Weiterhin geht es um die Frage, ob eine drei- oder fünfwellige Erholungsbewegung ausgebildet wird.
Nur wenige Wochen währte die letzte Korrekturbewegung seit den Rekordständen aus Mitte April, seit einigen Tagen befindet sich der Agrarrohstoff Kakao wieder im Rallyemodus und legt sehr dynamisch in Richtung seiner Rekordstände zu. Ein Sprung darüber könnte mittelfristig erneute Long-Chancen eröffnen und die Preise ein gutes Stück weiter vorantreiben.
Das Währungspaar Euro zum polnischen Zloty (EUR/PLN) hält sich seit Monaten in einer äußerst volatilen Handelsspanne auf und ließ mit eindeutigen Signalen Anleger bisher im Regen stehen. Nun aber drängt sich der Verdacht eines Doppelbodens auf, der dem Paar mittelfristig zu einer Trendwende verhelfen könnte. Die starken Kurszuwächse der letzten drei Tage könnten hierbei ein Vorbote für eine derartige Entwicklung sein.
Am Freitag hat der Gold-Future ordentlich eins auf die Mütze bekommen, nachdem in den USA der offizielle Arbeitsmarktbericht vorgestellt wurde. Im Zuge dessen begab sich das Edelmetall innerhalb seines aufwärtsgerichteten Trendkanals an die untere Begrenzung und konnte am Montag zur Oberseite anspringen. Dennoch fällt das Chartbild seit einigen Wochen immer schwächer aus und lässt Hinweise auf eine mögliche Korrektur durchblicken.