Deutsche Bank Long: Buy the dip!
Deutsche Bank: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind grundsätzlich positiv!
Die Großbanken im Euroraum profitieren nach dem Ende der Nullzinsphase von gestiegenen Zinserträgen. Zudem generieren sie durch die starken Börsen hohe Provisionen aus Wertpapiergeschäften. Gleichzeitig agieren sie jedoch in einem herausfordernden Umfeld, das durch erhöhte geopolitische Risiken sowie neue Wettbewerbsstrukturen infolge der Digitalisierung und der Konkurrenz durch Nicht-Banken geprägt ist. Die Deutsche Bank verfolgt nach ihrem Aufschwung in den vergangenen Jahren ehrgeizige Ziele für den Zeitraum bis 2028. Sie plant, die Erträge deutlich zu steigern und weitere Einsparungen umzusetzen, um die Rendite auf das materielle Eigenkapital von derzeit über 10 Prozent auf mehr als 13 Prozent zu erhöhen. Analysten hinterfragen jedoch, welche internen Maßnahmen die Bank tatsächlich ergreifen kann, um die Profitabilität zu verbessern und das Kosten-Ertrags-Verhältnis weiter zu optimieren.
Zum Chart
Der Aktienkurs der Deutschen Bank hat sich vom Abverkauf aufgrund des Zollschocks von Anfang April 2025 wieder erholt. Dabei wurde der gesamte Kursverlust seit dem partiellen Hoch vom 26. März 2025 kompensiert und ein neues Hoch bei 33,57 Euro am 13. November markiert. Damit hat der Aktienkurs wieder ein Zehnjahreshoch erreicht. Aktuell notiert die Aktie nach dem zweitägigen Abverkauf im Bereich des Hochs vom 14. April 2014 bei 29,495 Euro. Nach der starken Kurssteigerung - initiiert von soliden Quartalszahlen am 24. Juli 2025 - gestaltet sich die Kursentwicklung wieder etwas ruhiger, auf lange Sicht ist der Aufwärtstrend noch intakt. Kurzfristig betrachtet hat das Papier eine Seitwärtsrange ausgebildet, die von der gewichtigen Unterstützung bei 28,725 Euro und dem Widerstand beim partiellen Hoch bei 33,570 Euro begrenzt wird. Es liegt auf der Hand, dass diese Range sehr eng gefasst ist und demnächst ein Ausbruch bevorsteht. Das Risiko für größere Kursausschläge hat dieser Tage seinen Ursprung in den USA. Hier hat es den Anschein, als ob der Staat in eine Schuldenkrise schlittert, die das globale Finanzsystem erschüttern könnte. Auch die Warnung der EZB vor geopolitischen Risiken für Europas Banken ist für die Kursentwicklung nicht förderlich.
Fazit
Kurzfristig verkaufen Marktteilnehmer die Aktie aufgrund zunehmender Risikoaversion vermehrt ab, was zu deutlichen Kursrückgängen führt. Längerfristig sollten die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen überwiegen.
Mit einem Open End Turbo Long (WKN JH0MZX) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie der Deutschen Bank AG in den nächsten Tagen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,96 profitieren. Das Ziel sei bei 35,01 Euro angenommen (13,07 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 26 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 25,65 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 3,71 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,4 zu 1.
| Strategie für steigende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | JH0MZX | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 7,57 – 7,58 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 21,98 Euro | Basiswert: | Deutsche Bank AG | |
| KO-Schwelle: | 21,98 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 29,495 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 13,07 Euro | |
| Hebel: | 3,96 | Kurschance: | + 72 Prozent | |
| Quelle J.P. Morgan | ||||
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