Inder kaufen wie verrückt
Gold attackiert Abwärtstrend!
Seit der Finanzkrise im Jahr 2008 diversifizieren Notenbanken rund um den Globus ihre Sicherheitsreserven und setzen Jahr für Jahr zunehmend auf das gelbe Edelmetall. Am meisten hiervon haben die polnische und indische Zentralbank in den letzten zwei Jahren eingekauft, Indien lagert sogar massiv Silberbestände ein. Zwar werden offizielle Daten zu den Goldkäufen teils gemeldet, genauere Untersuchungen ergeben aber einen sehr viel höheren Wert, als er tatsächlich angegeben wird. Vor dem Hintergrund einer durch Gold abgesicherten BRICS-Währung wundert diese Vorgehensweise nicht und hat zur Mitte dieser Woche einen Test des laufenden Abwärtstrends geführt. Ein Ausbruch würde die gesamte Konsolidierung als bullische Flagge enttarnen und entsprechende Kaufsignale aussenden.
Silber nährt sich Rekordhoch
Nach einer zum Teil steilen Korrektur im Oktober bis auf ein Verlaufstief bei 4.019 US-Dollar je Feinunze herrscht bei Gold wieder ein untergeordneter Aufwärtstrend und reichte im gestrigen Handel bis auf 4.170 US-Dollar und somit bis an den seit Mitte Oktober übergeordneten Abwärtstrend heran. Gelingt es diese Barriere zusammen mit den Zwischenhochs aus Mitte November um 4.191 US-Dollar nachhaltig und mindestens auf Wochenbasis zu überwinden, würde hieraus ein neuerliches Kaufsignal mit Aufwärtspotenzial zurück an die Rekordstände bei 4.381 US-Dollar hervorgehen und sich bestens für einen Kauf anbieten. Ein weiteres Ziel darüber wurde rechnerisch bei 4.570 US-Dollar für den Fall eines Ausbruchs über das Rekordhoch ermittelt. Auf der Unterseite ist das Edelmetall vorläufig bei 4.073 US-Dollar gut abgesichert, erst darunter würden sich Anzeichen auf eine längere Konsolidierung in Richtung von 3.972 US-Dollar und die jüngsten Verlaufstiefs bei 3.886 US-Dollar verdichten. Fundamentale Anlässe für eine Abwärtskorrektur fehlen jedoch aufgrund des hohen Kaufdrucks der Notenbanken und zunehmend privater Anleger.
Fazit
Sobald der Goldpreis auf Wochenbasis über 4.170/4.191 US-Dollar ausbricht, wird eine neue Kaufwelle zurück an das Rekordhoch bei 4.381 US-Dollar ermöglicht und würde sich für den Aufbau von kurzfristigen Kauf-Positionen anbieten. Oberhalb dieser Hürde wäre ein weiterer Preisanstieg sogar bis auf 4.570 US-Dollar realistisch und würde eine noch viel höhere Rendite bringen. Durch den Einsatz des Open End Turbo Long Zertifikates WKN DU45YK ergibt sich bei einem Test des bisherigen Jahreshochs bereits eine attraktive Rendite von 110 Prozent. Ziel des Scheins wurde rechnerisch bei 35,03 Euro ermittelt. Eine Verlustbegrenzung sollte vorläufig aber den Bereich von 4.090 US-Dollar gemessen am Basiswert nicht überschreiten, im Schein käme dies einem optionalen Stopp-Kurs von 9,95 Euro gleich. Als Anlagehorizont sind nur wenige Tage bis Wochen anzusetzen, weshalb eine engmaschige Beobachtung des Basiswertes erforderlich wird.
| Strategie für steigende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | DU45YK | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 16,50 – 16,51 Euro | Emittent: | DZ Bank | |
| Basispreis: | 4.010,07 US-Dollar | Basiswert: | Gold-Future | |
| KO-Schwelle: | 4.010,07 US-Dollar | akt. Kurs Basiswert: | 4.166,19 US-Dollar | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 35,03 Euro | |
| Hebel: | 21,96 | Kurschance: | + 110 Prozent | |
| Quelle: DZ Bank | ||||
Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.
Interessenkonflikt
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