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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Die Stärke des US-Dollars im Vergleich zum japanischen Yen (USD/JPY) hat in den letzten Tagen sichtlich abgenommen, im Vorfeld ist das Paar exakt an einem zuvor gebrochenen Aufwärtstrend zur Unterseite abgeprallt und hat sogar ein erstes Kursziel abarbeiten können. Damit aber nicht genug, die laufende Konsolidierung könnte noch ein Stück weit ausgebaut werden.
Die Verunsicherung unter Marktteilnehmern wegen drohender Zölle unter US-Präsident Donald Trump ist groß, dies betrifft indes nicht nur die Aktienmärkte, sondern scheint auch grundsätzlich auf die Rohstoffmärkte abzufärben. Beim Silber-Futures droht seit Wochen ein ausgeprägtes Verkaufssignal, welches kurz vor seiner Aktivierung stehen könnte.
Seit September 2022 befindet sich der Kakao-Future in einer äußerst ausgeprägten und vor allem langfristigen Kursrallye, jüngst haben die Kakaopreise wieder deutlich angezogen und sind zeitweise auf den höchsten je gemessenen Stand geklettert. Damit scheint sich das steigende Dreieck der letzten Monate doch noch durchzusetzen und birgt Potenzial für ein Folgekaufsignal.
Wie erwartet hat das Währungspaar Euro zum australischen Dollar (EUR/AUD) eine kleinere SKS-Formation gegen Ende der abgelaufenen Handelswoche regelkonform zur Unterseite aufgelöst und sich unmittelbar in den Bereich der Jahrestiefs abwärts begeben. Ein erster vorsichtiger Test auf Stundenbasis verlief bislang erfolgreich, weitere Rückfallrisiken sind durch die Formation allerdings noch nicht vollkommen vom Tisch.
Der Mais-Future hat seit seinen Höchstständen aus Mai 2022 rund 46 Prozent an Wert verloren, versucht sich aber im Bereich einer markanten Horizontalunterstützung aus Sommer 2021 zu stabilisieren und eine Trendwende einzuleiten. Diese scheint nach aktueller Auswertung auch zunehmend zu gelingen, obwohl noch einige wichtige Hürden auf dem Weg zu einem vollwertigen Kaufsignal zu meistern sind.
Beim Währungspaar Euro zum Schweizer Franken (EUR/CHF) zeichnet sich nach aktueller Lage ein möglicher Ausverkauf zurück auf die Jahrestiefs ab, untermauert wird die Befürchtung technisch durch ein fallendes Dreieck. Das Paar steht nach aktuellem Kurs womöglich kurz vor der Auflösung der Schiebephase der letzten Wochen und könnte eine neuerliche Verkaufswelle lostreten.
Seit dem letzten Test der Jahrestiefs aus Ende Juni um Anfang Oktober herum hat sich zwar ein kleinerer Aufwärtstrend beim Währungspaar Euro zum australischen Dollar (EUR/AUD) eingestellt, dieser scheint angesichts der jüngsten Kursentwicklung jedoch wieder zu wackeln. Im Chart ist nämlich eine verhängnisvolle SKS-Formation aufgetaucht, die einen neuerlichen Test des kürzlich aufgebauten Doppelbodens erzwingen könnte.
Knapp zehn Prozent Wertverlust erlitt der Gold-Future in der Spitze bis zur abgelaufenen Handelswoche, bis das Edelmetall auf einen tragfähigen Boden gestoßen ist und zur Oberseite abgeprallt ist. Am Montag verbuchte das Edelmetall einen Wertzuwachs von knapp zwei Prozent auf 2.610 USD. Gerettet hat Gold vorläufig ein ehemaliger Aufwärtstrend aus Anfang dieses Jahres.