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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Knapp zehn Prozent Wertverlust erlitt der Gold-Future in der Spitze bis zur abgelaufenen Handelswoche, bis das Edelmetall auf einen tragfähigen Boden gestoßen ist und zur Oberseite abgeprallt ist. Am Montag verbuchte das Edelmetall einen Wertzuwachs von knapp zwei Prozent auf 2.610 USD. Gerettet hat Gold vorläufig ein ehemaliger Aufwärtstrend aus Anfang dieses Jahres.
Rund um die US-Präsidentschaftswahlen wiesen Devisen sehr starke Kursschwankungen auf, hiervon war das Paar Euro zum polnischen Zloty (EUR/PLN) nicht ausgenommen. Nachdem die Volatilität zuletzt etwas abgeflaut hat, zeigt die Gemeinschaftswährung wieder relative Stärke und könnte die Schiebephase der letzten Monate entsprechend fortsetzen. Kurzzeitig müssen Anleger um den EMA 50 bangen, unterhalb dessen ein kleineres Verkaufssignal zu erwarten wäre.
Die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Greenback (EUR/USD) ist am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit November 2023 gefallen und hat sogar die aktuellen Jahrestiefs dadurch unterschritten. Doch die Tageskerze in Form eines Doji bzw. bullischen Hammers lässt Rückschlüsse auf eine bevorstehende Trendwende zu, die spekulativ für den Aufbau einer Long-Position nach dem heftigen Kursrutsch seit Ende September genutzt werden könnte.
Die Stärke des US-Dollar-Index hat Rohstoffe in den letzten Tagen stark verbilligt, dem Abwärtssog konnte sich auch das Edelmetall Gold nicht entziehen und ist auf den tiefsten Stand seit Ende September gefallen. Dort allerdings lässt sich keine nennenswerte Unterstützung benennen, auch der EMA 50 ist als Support zuletzt weggebrochen, wodurch weiteres Abwärtspotenzial im Gold-Future herrscht.
Ausgebliebene Direktstimuli oder gezielte Maßnahmen zur Förderung des Wohnungsmarktes und des privaten Konsums ist der Nationale Volkskongress in China im Rahmen seines jüngsten Konjunkturpaketes schuldig geblieben. Das hat Investoren weiter verunsichert und das Industriemetall Kupfer in den letzten Tagen deutlich fallen lassen. Ein Trost für Short-Trader ist allerdings die Abarbeitung eines ersten Kursziels im seit Mai anhaltenden Abwärtstrend.
Das Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) hat in der abgelaufenen Handelswoche unerwartet einen Trendbruch vollzogen und am Montag sogar eine weitere wichtige Unterstützung gebrochen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit weiterer Rücksetzer nun merklich an, zumindest in den Bereich der aktuellen Jahrestiefs.
Der US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen (USD/JPY) hat in den letzten Wochen seit Mitte September in der Spitze rund 11 Prozent an Wert zugelegt und sich in den höchsten Widerstandsbereich aus Anfang Juni aufwärts begeben. In den letzten Besprechungen wurde genau dieser Bereich als potenzielle Trendwendestelle identifiziert, in dessen Richtung sich die Kursmuster derzeit bei dem Paar verdichten. Eine Trendumkehr käme daher jetzt auch nicht überraschend.
Obwohl es um die britische Wirtschaft auch nicht zum Besten bestellt ist, wertet das britische Pfund gegenüber dem Euro stetig auf. Aus dem Kursgeplänkel der letzten Wochen hätte ein tragfähiger Boden entspringen sollen. Die Kursmuster haben sich in dieser Woche jedoch sichtlich wieder eingetrübt, womit frische Mehrjahrestiefs beim Währungspaar Euro zum britischen Pfund (EUR/GBP) drohen.