Wertpapiere von Dow Inc. toppten zuletzt im Bereich ihrer Aufwärtstrendbegrenzung und gaben erwartungsgemäß auf rund 60 Dollar nach. Dieses Niveau wurde nach dem Pullback wie in der letzten technischen Besprechung perfekt von Bullen genutzt und brachte die Aktien zuletzt nahe an die Verlaufshochs aus 2021 heran.
Der US-Elektroautobauer Tesla hat frische Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt und wartet mit einer faustdicken Überraschung auf. Bereits vorbörslich zeichnet sich ein deutlicher Kurssprung zum gestrigen Schlusskurs ab, noch immer dominiert aber ein seit Ende 2021 bestehender Abwärtstrend das Handelsgeschehen.
Seit November letzten Jahres stehen Aktienmärkte in den USA insgesamt unter Druck, darunter auch zahlreiche Einzeltitel wie zum Beispiel der Chiphersteller AMD. Viel mehr noch, seit Mitte letzten Jahres deutet sich sogar eine Trendwende in Form einer SKS-Formation an.
Obwohl die Berichtssaison für das abgelaufene Quartal zum Teil für Freudensprünge unter Investoren sorgt, könnte sich angesichts der Unwägbarkeiten ausgelöst durch den Ukraine-Krieg und den Lockdown im Wirtschaftsraum Shanghai das Marktumfeld noch merklich eintrüben. So viel geht zumindest aus der technischen Analyse des Sportartikelherstellers Nike hervor.
Der US-Streamingdienstleister Netflix wird heute nachbörslich Quartalszahlen vorlegen und dürfte für die eine oder andere Überraschung sorgen. Seit den Höchstständen aus Ende 2021 hat sich der Kurs mittlerweile halbiert, weitere Abwärtsrisiken sind omnipräsent.
Das Papier des Waferherstellers Siltronic versucht sich nach einem Kurssturz der letzten Wochen im Bereich einer wichtigen Unterstützungszone aus Sommer 2020 zu stabilisieren und in diesem Bereich einen Doppelboden aufzubauen. Vorläufig scheint dieses Unterfangen zu gelingen, allerdings müssen sich Bullen hierfür noch deutlich mehr ins Zeug legen.
Wegen sinkender Einnahmen unter anderem im Anleihehandel verzeichnet die US-Großbank Wells Fargo einen Gewinnrückgang im abgelaufenen Quartal. In einer ersten Kursreaktion brach die Aktie sogar unter die aktuellen Jahrestiefs ein, konnte sich aber anschließend wieder in ihre neutrale Handelszone der letzten Monate retten.
Im Rahmen der Corona-Pandemie haben gewisse Unternehmen stark profitiert, hierzu zählt auch die Aktie des US-Zahlungsdienstleisters PayPal. Insgesamt konnte im abgelaufenen Jahr ein Rekordhoch bei 310 USD markiert werden, was eine Verdreifachung des Kurses entspricht. Zuletzt allerdings mussten empfindliche Abschläge verdaut werden, die genau in diesen Bereich wieder abwärts geführt haben.