Zu Beginn dieser Handelswoche präsentiert sich das Papier des US-Technologieunternehmens Charter Communications freundlich und kann annähernd drei Prozent intraday zulegen. Kein Wunder, in der abgelaufenen Handelswoche traf die Aktie auf eine sehr markante Unterstützung aus 2017/2019 und konnte an dieser Stelle eine Kehrtwende vollziehen.
Aktien des Luftfahrtunternehmens Lufthansa tendieren seit dem tiefen Kurssturz Anfang 2020 in einer groben Seitwärtsspanne, der Bereich von 5,00 Euro sorgt immer wieder für Schnäppchenkäufe. Auf der Oberseite kommt die Aktie nicht so recht voran, könnte aber mithilfe einer technischen Formation aus diesem Jahr durchaus das Potenzial dazu aufbauen.
Wertpapiere des US-Onlinehändlers eBay haben in der abgelaufenen Handelswoche erneut an Wert eingebüßt und sich direkt an den Verkaufstrigger einer vorausgegangenen SKS-Formation herangetastet. Rechnerisch besteht hierbei ein weiteres Abschlagsrisiko von rund 20 Prozent.
Trotz der globalen Unwägbarkeiten blickt Infineon auf ein erfolgreiches zweites Quartal zurück, sowohl beim Umsatz sowie Ergebnis konnte der Konzern die Erwartungen übertreffen und hob sogar seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2022 erneut an. Trotzdem reagiert die Aktie im heutigen Handelsverlauf negativ und setzt ihre Abwärtstendenz weiter fort.
Bereits vorbörslich zeichnet sich bei der Apple-Aktie wieder ein schwächerer Handelsstart ab, entscheidend sind jedoch der kürzlich vollzogene Trendbruch und die Auflösung der aktuellen Schiebephase. Short-Positionen könnten schon sehr bald wieder äußerst attraktiv werden.
Neben dem Ukraine-Konflikt setzt dem größten deutschen Sportartikelhersteller Adidas das Coronavirus merklich zu, insbesondere wegen den Lockdowns in China. Deshalb musste auch die Umsatzprognose stark zusammengestutzt werden, Anleger reagieren dementsprechend negativ im heutigen Freitagshandel.
Seit Mitte des letzten Jahres schwankt die Airbus-Aktie zwischen den Kursmarken von 90 und 120 EUR grob seitwärts. Im heutigen Handelsverlauf ist das Papier über einen untergeordneten Abwärtstrend gesprungen und könnte innerhalb der Handelsspanne nun ein untergeordnetes Kaufsignal generieren.
Nachdem der Fahrdienstleister Lyft enttäuschende Zahlen vorgelegt hatte und der Ausblick auch nicht wirklich überzeugen konnte, zog das Wertpapier den Konkurrenten Uber ebenfalls stark ins Minus. Zur Stunde quält sich die Aktie mit einem Abschlag von über 10 Prozent zum gestrigen Schlusskurs.