AMD: Reversal oder kurze Verschnaufpause?
AMD: Chance von 105,64 Prozent p.a.!
Die US-Technologiewerte konnten ihre anfänglichen Gewinne am Donnerstag letzter Woche nicht halten, da die von Nvidia initiierte Rallye an Dynamik verlor und die Bedenken hinsichtlich der hohen Bewertungen im Technologiesektor wieder zunahmen. Die finanziellen Verflechtungen zwischen Nvidia, AMD, OpenAI und Oracle sind komplex und teilweise zirkulär, was bei den Marktteilnehmern zu erhöhter Vorsicht führt. OpenAI hat mit AMD einen Vertrag über die Lieferung von 6 Gigawatt AMD-Instinct-GPUs abgeschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung erhält OpenAI Warrants, die den Erwerb von bis zu 160 Millionen AMD-Aktien zu einem sehr niedrigen Ausübungspreis ermöglichen. Ein Teil dieser Investition stellt kein reines Eigenkapital dar, sondern dient als Gegenleistung dafür, dass OpenAI langfristig AMD-Chips abnimmt und somit seine Abhängigkeit von Nvidia reduziert.
Zum Chart
Seit dem Tiefststand bei 76,48 USD, der Anfang April 2025 infolge der von Trump angekündigten Zollpläne erreicht wurde, hat sich der Aktienkurs von AMD in der Spitze auf 267,08 USD erhöht. Dies entspricht einem Kursanstieg von etwa 249 Prozent. Die weitere Entwicklung der AMD-Aktie wird maßgeblich davon abhängen, ob der aktuelle Hype um Künstliche Intelligenz (KI) anhält oder ob es sich um eine überbewertete Blase handelt, die möglicherweise bereits zu platzen begonnen hat. Am gestrigen Handelstag konnte sich der Aktienkurs von AMD erholen. Auf diesem Niveau könnte sich der aktuelle Kursrückgang zumindest verlangsamen. Im Gegensatz dazu könnte das Chartmuster „Hammer“ vom vergangenen Freitag in Verbindung mit den Kursgewinnen vom Montag eine Umkehrformation nach oben signalisieren. Dennoch sollten die Marktkräfte, die im Boom rund um KI-Rechenzentren eine Blase vermuten, nicht außer Acht gelassen werden. Derzeit befinden sich die Marktteilnehmer in einem sogenannten Gefangenendilemma: Keine Partei wagt einen Rückzieher, und der Ausbau wird trotz der Wahrscheinlichkeit fortgesetzt, dass die Summe der installierten Rechenleistung nicht vollständig durch Kapitalrückflüsse gedeckt werden kann. Das Ergebnis dieser Dynamik könnte eine Seitwärtsbewegung des Aktienkurses über die nächsten 12,5 Wochen sein, die von erhöhter Volatilität geprägt ist.
Fazit
Mit einem Inline-Optionsschein, bezogen auf die Aktie der AMD Inc. (FD27F4), können risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür muss sich der Kurs bis einschließlich 20.02.2026 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 140,00 USD auf der Unterseite und 340,00 USD auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 24. November 2025 um 20:00 Uhr (Briefkurs 7,97 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 105,64 Prozent entsprechen. Wird eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, tritt ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 147,31 USD fällt oder über den Widerstand bei 328,44 USD klettert, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiert während der Laufzeit darauf, ob die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnimmt.
Inline-Optionsschein auf die AMD Inc. (Stand: 24.11.2025, 20:00 Uhr) |
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| Strategie für seitwärts gerichtete Kurse | |
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| WKN: | FD27F4 | Typ: | Inline-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 7,87 / 7,97 Euro | Emittent: | Société Générale | |
| untere KO-Schwelle: | 140,00 USD | Basiswert: | Advanced Micro Devices, Inc. (AMD) | |
| obere KO-Schwelle: | 340,00 USD | akt. Kurs Basiswert: | 215,13 Euro | |
| Laufzeit: | 20.02.2026 | Kursziel: | 10,00 Euro | |
| Kurschance: | + 105,64 % p.a. | |||
| Quelle: Société Générale | ||||
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