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Börse Daily News & Analysen - Exotic Trader
Im "Exotic-Trader", welcher jeden Dienstag erscheint, tauchen wir ein in die Welt der exotischen Optionsscheine (Inline Optionsscheine, StayLow- & StayHigh Optionsscheine). Neben einer charttechnischen Analyse eines attraktiven Wertes wird Ihnen somit auch der passende exotische Optionsschein vorgestellt.
Die Aktie der Commerzbank hat ab dem 14-Jahres-Hoch bei 38,40 Euro am 22. August 2025 eine Seitwärtsrange gebildet. Dieses Muster ist unter anderem auf eine Übernahmefantasie zurückzuführen. So intendiert die Unicredit, die Mehrheit an der Commerzbank zu übernehmen. Ein Bekanntwerden dieser Intention hat zu einer Bewertung geführt, die auf dem Kurs lastet.
Der Kurs der Adidas-Aktie ist nach dem enttäuschenden Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 deutlich gefallen. Inzwischen führt der gesunkene Kurs bei gleichzeitig gestiegenem Bilanzgewinn pro Aktie zu erheblich niedrigeren Kurs-Gewinn-Verhältnissen (KGV). Aus dieser Perspektive erscheint die Aktie im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren wieder attraktiver bewertet.
Der Aktienkurs von Siemens Energy hat in einem kürzeren Betrachtungszeitraum die Aufwärtssequenz beendet und eine Seitwärtsrange ausgebildet. Die Kurseinbrüche sind überschaubar, nachdem Siemens Energy in wachsenden Marktsegmenten tätig ist. Die aktuellen Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten verdeutlichen, dass die Energiewende in Europa nicht nur dem Umweltschutz dient.
Die Marktkapitalisierung von Tesla von rund 1,52 Billionen USD bei einem erwarteten KGV 2026 in Höhe von aktuell 254,25 ist wahrscheinlich auf unerschütterliche Aktionäre und Bewunderer von CEO Elon Musk zurückzuführen. Derzeit stehen große Ankündigungen im Raum, deren Realisierung zweifelhaft erscheint.
Der Aktienkurs von BASF verzeichnete infolge der Kriegshandlungen im Iran deutliche Verluste, konnte sich jedoch anschließend leicht erholen. Der Chemiekonzern ist auf günstige Preise für Flüssigerdgas (LNG) und Ölprodukte angewiesen, die durch die Blockade der Straße von Hormuz gestiegen sind.
Der Krieg im Mittleren Osten belastet auch den Aktienkurs von Infineon. Seit dem Markieren des 25-Jahreshochs am 26. Februar hat der Kurs knapp 20 Prozent nachgegeben. Bei einer Eskalation könnte auch der Kurs von Infineon weiter einknicken, obwohl der europäische Chipriese gut im Geschäft ist.
Die geopolitischen Spannungen im Mittleren Osten lasten auch auf dem Aktienkurs von BMW. So ging der bayrische Autobauer am gestrigen Montag mit einem Minus von 4,99 Prozent aus dem Handel. Sollten sich die Kriegshandlungen als kurzfristig erweisen, muss das Management noch immer mit der chinesischen Konkurrenz und den US-Zöllen klarkommen.
Die Aktie der Deutschen Börse AG verzeichnete nach dem Allzeithoch am 5. Mai 2025 einen deutlichen Kursrückgang. Aktuell hat sich der Kurs stabilisiert, was auf eine Bodenbildung schließen lässt. Eine signifikante Kurssteigerung in naher Zukunft wird jedoch nicht erwartet.