Wertpapiere der Commerzbank haben sich von ihren Hochs aus Anfang dieses Jahres zuletzt merklich entfernt, versuchen sich derzeit aber im Bereich der markanten Unterstützung von rund 7,00 EUR an einer Stabilisierung und Fortsetzung der seit Anfang 2020 laufenden Erholungsbewegung.
Zu Beginn dieser Handelswoche verunsichern zahlreiche Faktoren Anleger, insbesondere die nahende Zinswende in den USA sowie die Sorge im Russland-Ukraine-Konflikt. Entsprechend haben Aktienmärkte negativ auf die Gemengelage reagiert, auch Home Depot konnte sich dem Abwärtstrend nicht entziehen und fiel in den Bereich des EMA 200 zurück. Dieser sorgt für eine hoffnungsvolle Stabilisierung, auch wenn diese nur temporär sein sollte.
Wertpapiere des Kochboxen-Lieferanten HelloFresh zeigten bereits Ende 2021 in Form eines Doppelhochs erste Anzeichen von Schwäche, die sich mit dem Bruch der dazu notwendigen Triggermarke um 70 EUR in einem astreinen Verkaufssignal manifestiert hatte. Die endgültige Zielzone für das Papier naht mit großen Schritten, investierte Anleger sollten mindestens ihre Stopps nachziehen.
Wertpapiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse zeigen sich seit Wochen entgegen dem allgemeinen Markttrend äußerst stark und konnten auf den höchsten Stand seit Sommer 2020 zulegen. Die vorausgegangene Stabilisierungsphase in 2021 konnte damit erfolgreich beendet werden, weitere Gewinne dürften noch bevorstehen.
Obwohl in der abgelaufenen Handelswoche Aktienmärkte deutlich zurückgekommen sind, gibt es Einzelwerte aus dem DAX-Index, die auf mittelfristiger Sicht weiterhin sehr interessant erscheinen. Hierzu gehört beispielsweise das Wertpapier des bayerischen Automobilkonzerns BMW.
Zum Ende dieser Handelswoche präsentieren sich die Aktienmärkte einmal mehr schwächer, allen voran Technologietitel. Nach dem Netflix-Schock vom Donnerstag wird auch bei Walt Disney die Reißleine gezogen, aktuell notiert das Papier knapp sechs Prozent leichter zum gestrigen Schlusskurs.
Aktien des IT-Unternehmens MercadoLibre sind zuletzt äußerst volatil unterwegs, aktuell versucht sich das Papier im Bereich von 1.000 USD zu stabilisieren, nachdem zuvor eine Kurshalbierung seit Anfang 2021 vollzogen wurde. Im Ansatz ist sogar ein Doppelboden zu erkennen, der durchaus das Potenzial für eine untergeordnete Trendwende besitzt.
Obwohl seit Sommer letzten Jahres eine grobe Seitwärtsphase bei der Aktie des US-Zahlungsdienstleisters American Express herrscht, konnten seitdem keine frischen Verlaufshochs mehr etabliert werden. Ganz im Gegenteil, das Chartbild mahnt zur Vorsicht, sollten mittelfristige Anleger an dieser Aktie Interesse zeigen.