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Börse Daily News & Analysen - Tradings
Im "Exotic-Trader", welcher jeden Dienstag erscheint, tauchen wir ein in die Welt der exotischen Optionsscheine (Inline Optionsscheine, StayLow- & StayHigh Optionsscheine). Neben einer charttechnischen Analyse eines attraktiven Wertes wird Ihnen somit auch der passende exotische Optionsschein vorgestellt.
Mit den ersten Reaktionen aus China und Vietnam auf den von Donald Trump vom Zaun gebrochenen Handelskrieg kommt etwas Bewegung in die verfahrene Situation. Vor allem die Zollsenkung seitens Vietnam sorgt für Aufatmen bei dem Sportartikelkonzern Adidas.
Die Marktteilnehmer beginnen, die Aktie von Nvidia skeptischer zu sehen. Der Aufwärtstrend ist längst einer Konsolidierung gewichen. Die Frage steht im Raum, ob die optimistischen Konsensschätzungen beim Bilanzgewinn der kommenden Geschäftsjahre in den nächsten Wochen nicht revidiert werden müssen.
Die Aktien des Autobauers Porsche AG sind gemessen am Allzeithoch um 57 Prozent zurückgegangen. Die Aktionäre scheuen zu viel Unsicherheit, nachdem auf die Exporte in die USA ein Strafzoll von 25 Prozent droht. Unter den deutschen Autobauern ist Porsche mit 30 Prozent Exportanteil in die USA Spitzenreiter.
Der aufkommende Zollstreit könnte die komplizierten Lieferketten in der Luft- und Raumfahrt empfindlich stören und die Produktionskosten steigern. Geht man davon aus, dass Donald Trump dabei im eigenen Land auf Widerstand stoßen wird, könnte die Zollepisode kürzer dauern als befürchtet. Auch die Verteidigungssparte von Airbus könnte hier der Gewinner sein.
In den letzten fünf Handelstagen nahmen sich die Broadcom-Bären ein wenig zurück, womit sich der Kurs stabilisieren konnte. Dennoch sind die Aktien, durch die fundamentale Brille betrachtet, nicht preiswert. Der Chipkonzern muss starkes Wachstum zeigen, um nicht weitere Kursverluste zu erleiden.
Der Aktienkurs von Rheinmetall hat sich trotz der beträchtlichen Kursgewinne seit Anfang November 2024 noch einmal mehr als verdoppelt. Fundamental betrachtet ist der Wert keine Okkasion mehr. Lediglich eine nicht auszuschließende Eskalation des Krieges könnte zu einer Revision der Wachstumserwartungen nach oben führen.
Verstörende politische Töne aus den USA führen zu einer Neubewertung der Zinserwartungen. Als Fazit werden die europäischen Rüstungsausgaben steigen müssen. Die Finanzierung wird wohl das Zinsniveau anheben. Die Marktteilnehmer ringen gerade mit den Auswirkungen dieser Politik auf den Immobilienkonzern Vonovia.
Der Aktienkurs von Netflix hat einen aktuell noch intakten Aufwärtstrend ausgebildet, der Mitte Juni 2022 seinen Ursprung hat. Standen die Fundamentaldaten im Sommer 2024 noch für eine Fortsetzung des Trends, ist die Luft aktuell ein wenig dünner geworden. Kämen vermehrt Zweifel über die Fähigkeit von Netflix auf, das Gewinnwachstum fortzusetzen, sollte der Trend gebrochen werden.