Wertpapiere rund um den Erdball haben im Februar/März massiv an Wert verloren, einige von Ihnen konnten in der anschließenden Erholung wieder an ihre Jahreshochs anknüpfen. Darunter auch das Papier des US-Chipherstellers AMD, doch damit drohen womöglich andere negative Vorboten sich durchzusetzen.
Der US-Streaminganbieter Netflix erweist sich als Krisensicher, zumindest, wenn die Kunden gezwungen sind zu Hause zu bleiben. Die gestern Abend vorgelegten Quartalszahlen stützen zumindest die Trendrichtung der Aktie und festigt die Position des Konzerns weiter.
Der marktbreite und 600 Werte umfassende Stoxx 600 Banks Index markierte im März sein historisches Tief, trotz einer anschließenden Erholung bewegt sich der Index aber weiter auf sehr dünnem Eis.
Die durch das Corona-Virus ausgelöste Krise schlägt auf die Wirtschaft voll durch und befindet sich in Europa sowie den USA derzeit auf dem Höhepunkt. Autobauer gehören zu den größten Verlierern, das könnte auf unabsehbare Zeit noch so bleiben. Im Fall von Volkswagen prallt die Aktie wie erwarte wieder zur Unterseite ab.
Wertpapiere von Goldproduzenten haben in den letzten Tagen auffällig stark zugelegt und sind zum Teil auf frische Mehrjahreshochs begeben. Dazu zählt auch die Aktie von Barrick Gold, obwohl der Goldpreis im selben Betrachtungszeitraum gefallen war!
Aktien des Finanzdienstleisters Hypoport notieren im heutigen Handel nur noch 10 Prozent von seinen Jahreshochs entfernt. Der zuvor gebrochene Aufwärtstrend konnte bereits Anfang dieses Monats zurückerobert werden und unterstreicht somit die relative Stärke des Wertpapiers.
Wertpapiere des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé haben in dieser Woche die dreistellige Kursmarke von rund 100,00 Euro wieder zurückerobert und freuen sich weiter großer Beliebtheit. Bis zu den Allzeithochs ist es jetzt auch nur noch ein Katzensprung.
Aktien des US-Fahrdienstleisters Uber haben in der Spitzenzeit des diesjährigen Crashs Verluste von über 67 Prozent zum Börsendebüt im Sommer letzten Jahres einstecken müssen. Doch seit einigen Wochen basteln Marktteilnehmer offenbar an einer aussagekräftigen Trendwendeformation.