Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Nach dem Corona-Schock im Jahr 2020 hat sich die Aktie der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa nur langsam erholt. Inzwischen scheint sich jedoch auf niedrigem Kursniveau ein stabiler Boden gebildet zu haben. Der jüngste Nahostkonflikt belastet die Branche allerdings erneut. Für Fluggesellschaften spielen die Versorgung mit Treibstoff und dessen Kosten eine entscheidende Rolle – entsprechend geriet auch die Lufthansa-Aktie zuletzt unter Druck. Dennoch bleiben die kurz- bis mittelfristigen Aufwärtstrends bislang intakt, was den aktuellen Kurs für einige Anleger als möglichen günstigen Einstiegszeitpunkt erscheinen lässt.
Die faktische Schließung der Straße von Hormus verschafft dem Iran derzeit ein starkes Druckmittel im Konflikt mit den USA und Israel. Allein eine verbale Intervention des US-Präsidenten am Dienstag reichte zunächst aus, um die angespannten Rohstoff- und Finanzmärkte etwas zu beruhigen. In der Folge konnte der DAX rund tausend Punkte zulegen und stieg wieder auf etwa 24.000 Zähler.
Die Sorge vor möglichen Umbrüchen im Software- und Technologiesektor hat zuletzt auch die Aktie des US-Netzwerkausrüsters Cisco Systems belastet. Der Kurs hat sich dadurch ein gutes Stück von seinem Rekordniveau entfernt. Aus technischer Sicht könnte sich nun sogar ein möglicher Trendwechsel abzeichnen, auf den Anleger achten sollten.
Während sich internationale Konflikte zuletzt wieder verschärft haben, bewegen sich viele Aktien aus dem Rüstungssektor seit einigen Monaten überwiegend seitwärts. Gerade in solchen Phasen ergeben sich jedoch interessante Chancen für Anleger, die kurzfristigere Kursbewegungen nutzen möchten.
Schon vor dem Start in die neue Handelswoche zeichnete sich im vorbörslichen Handel ein schwächerer Auftakt ab. Der DAX fiel zunächst knapp unter die Marke von 23.000 Punkten. Dort warteten jedoch zahlreiche Anleger, die auf günstige Einstiegskurse hofften. In der Folge setzte eine deutliche Gegenbewegung ein: Vom Tagestief aus konnte der Index um rund 500 Punkte zulegen. Damit wurde eine wichtige Unterstützungszone, die sich am Tief aus dem November orientiert, eindrucksvoll bestätigt.
Der Energieschock, der vor gut einer Woche ausgelöst wurde, hat weltweit für Turbulenzen gesorgt – und Japan ebenso getroffen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verlor zeitweise bis zu 8,7 Prozent. Auslöser waren vor allem die faktische Schließung der Straße von Hormus und die dadurch ausbleibenden Energielieferungen. Da viele asiatische Länder stark von Energieimporten aus den Golfstaaten abhängig sind, könnte die Situation in der Region noch zu deutlich größeren Verlusten an den Finanzmärkten führen.
Seit Mitte Februar schwanken die Kurse an den US-Börsen stark. Nachdem sich der Markt zuvor aus einem sogenannten bärischen Keil – einem charttechnischen Trendwendemuster – nach unten gelöst hat, scheint sich nun eine klare Richtung abzuzeichnen: nach unten. In der vergangenen Woche mussten die wichtigsten US-Indizes daher deutliche Verluste hinnehmen.
Die USA wollen die Schifffahrt in der Golfregion mit einer Rückversicherung von bis zu 20 Milliarden Dollar absichern. An den Börsen sorgte diese Nachricht jedoch kaum für Entlastung. Zum Ende der Woche gaben die Kurse weiter nach. Der deutsche Leitindex DAX bewegt sich inzwischen mit großen Schritten in Richtung der Marke von 23.000 Punkten. Diese gilt unter Analysten als wichtige technische Unterstützung.