Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu: Die Vereinigten Arabischen Emirate und andere Staaten am Golf geraten zunehmend unter Beschuss durch den Iran. Auch Saudi-Arabien ist weiterhin Ziel von Angriffen, die bislang abgewehrt werden konnten. Die anhaltende Eskalation sorgt inzwischen auch an den internationalen Finanzmärkten für Nervosität – selbst die US-Börsen zeigen erste Schwächezeichen.
Nach dem starken Rücksetzer Anfang März haben sich die Aktienmärkte in den letzten Tagen zwar etwas stabilisiert, doch die Lage bleibt angespannt. Viele technische Warnsignale aus der Chartanalyse deuten darauf hin, dass weitere Kursrückgänge möglich sind. Besonders für den großen US-Vermögensverwalter BlackRock könnte es schwierig werden, schnell wieder an frühere Höchststände anzuknüpfen.
Die stark gestiegenen Ölpreise setzen Fluggesellschaften aktuell unter Druck. Da Treibstoff einen großen Teil der Kosten ausmacht, müssen viele Airlines ihr Angebot bereits anpassen. Auch bei der Aktie von Delta Air Lines zeichnen sich deshalb mögliche Kursrückgänge ab.
Die zuletzt spürbare Panik an den Finanzmärkten hat zwar deutlich nachgelassen, dennoch herrscht weiterhin Unsicherheit. Widersprüchliche Signale aus der US-Regierung sorgen dafür, dass viele Anleger nach Orientierung suchen und auf positive Impulse warten. Auch der DAX zeigt sich wenig überzeugend und bewegt sich aktuell schwankungsreich – ähnlich unbeständig wie die politische Lage.
Der Boom rund um Künstliche Intelligenz sorgt weiterhin für eine enorme Nachfrage nach Rechenleistung. Nachdem es zuletzt bereits Engpässe bei Grafikkarten und Arbeitsspeichern gab, scheinen nun auch klassische Prozessoren betroffen zu sein. Händler berichten aktuell von steigenden Preisen und längeren Lieferzeiten bei CPUs. Davon könnten Unternehmen wie Intel und AMD profitieren.
Die Aktie des Softwarekonzerns SAP ist in den vergangenen Monaten deutlich unter Druck geraten und notiert aktuell auf dem niedrigsten Stand seit Januar 2024. Gleichzeitig hat sie ein Kursniveau erreicht, das bereits im Jahr 2020 eine wichtige Rolle gespielt hat. Solche Bereiche gelten an der Börse oft als starke Unterstützung – also als mögliche Wendepunkte nach unten.
Trotz einer leichten Erholung an den internationalen Aktienmärkten bleibt die Unsicherheit rund um den Nahostkonflikt hoch. Viele Fragen sind weiterhin ungeklärt, weshalb sich die Börsen aktuell eher orientierungslos zeigen und nur kleine Kursbewegungen zulassen. Der deutsche Leitindex DAX hat sich zur Wochenmitte im Bereich von 23.000 Punkten eingependelt. Auffällig: Im Tagesverlauf entstand eine sogenannte „Doji-Kerze“ – ein Signal aus der Chartanalyse, das für Unentschlossenheit am Markt steht.
Die Aktie des Öl- und Chemiekonzerns Occidental Petroleum befindet sich seit Mai 2011 in einem langfristigen Abwärtstrend. Doch der durch den US-Präsidenten ausgelöste Konflikt mit dem Iran hat zuletzt für steigende Ölpreise gesorgt – und damit auch das Interesse von Anlegern an Energieunternehmen deutlich erhöht. Das könnte für Occidental Petroleum eine entscheidende Wende bedeuten: Erstmals seit vielen Jahren besteht die Chance, den langjährigen Abwärtstrend zu durchbrechen.