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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Nach einem schwachen Wochenstart ist der DAX zwischenzeitlich auf 24.000 Punkte gefallen, konnte sich am Donnerstag jedoch stabilisieren und wieder leicht erholen. Die Aufwärtsbewegung wirkt derzeit allerdings gebremst. Gründe dafür sind vor allem die globale Energiekrise sowie die anhaltende Unsicherheit rund um die wichtige Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus, deren schnelle Öffnung weiterhin nicht in Sicht ist. Das belastet spürbar die Stimmung an den Finanzmärkten.
Die großen US-Technologiekonzerne wollen ihre Investitionen in Künstliche Intelligenz im Jahr 2026 mehr als verdoppeln. Davon profitieren vor allem Unternehmen, die die notwendige Infrastruktur und Chips liefern. Einer der Gewinner dieser Entwicklung ist der US-Halbleiterhersteller Broadcom.
Die Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S hat zur Wochenmitte einen kräftigen Kurssprung hingelegt: Um satte 8,6 Prozent ging es nach oben. Damit erreichte der Kurs eine wichtige kurzfristige Widerstandszone. Auslöser für den Anstieg waren überraschend starke Geschäftszahlen für das erste Quartal.
Zur Wochenmitte zeigte sich der DAX leicht schwächer, insgesamt aber weiterhin ohne klare Richtung. Positiv ist jedoch: Die wichtige Marke von 24.000 Punkten wurde nicht unterschritten. Das deutet darauf hin, dass sich der Markt trotz der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten vergleichsweise stabil hält.
Seit der letzten Einschätzung Anfang des Monats hat sich die Aktie von Heidelberg Materials insgesamt positiv entwickelt und konnte zeitweise sogar über ihren wichtigen langfristigen Durchschnitt steigen. Zu Beginn dieser Woche geriet der Kurs jedoch wieder unter Druck – auch wegen der neuen Spannungen im Nahen Osten. Zusätzlich bremsen aktuell zwei viel beachtete Durchschnittslinien den weiteren Anstieg. Eine kurze Verschnaufpause beim Kurs wäre daher im Rahmen einer normalen Entwicklung nichts Ungewöhnliches.
In den vergangenen drei Wochen sind die Börsen weltweit gestiegen, auch der europäische Leitindex EuroStoxx 50 konnte zulegen. Doch zuletzt haben die Spannungen rund um den Konflikt im Iran wieder zugenommen und sorgen für Verunsicherung bei Anlegern. In solchen unsicheren Zeiten ist es besonders hilfreich zu wissen, bei welchen Kursständen sich die Lage stabilisieren oder sogar drehen könnte.
Die wachsenden Spannungen rund um den Konflikt im Iran haben die Börsen am Dienstag belastet. Nach einem ohnehin eher schwachen Wochenstart gingen viele Anleger vorsichtiger vor und zogen sich teilweise aus Aktien zurück. Der deutsche Leitindex bewegt sich zwar weiterhin in einem wichtigen Widerstandsbereich der vergangenen Wochen, steht aber unter Druck: Sollte sich die Lage weiter zuspitzen, könnten die Kurse erneut nachgeben. In dieser Phase ist es besonders wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und auf entscheidende Kursmarken zu achten.
Ein kurzer Blick auf die Aktie von Bayer zeigt: Nach einem erfolgreichen Rücksetzer in den Bereich des EMA 200 hat sich der Kurs wieder erholt und zeigt nach oben. Allerdings gibt es auch einen kleinen Haken: Aktuell bildet sich ein sogenanntes Keilmuster aus, das in der Chartanalyse oft als Warnsignal für mögliche Kursrückgänge gilt.