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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Entgegen den Erwartungen hat sich der deutsche Leitindex DAX in der vergangenen Woche erstaunlich robust entwickelt. Besonders am Freitag sorgte ein neues Rekordhoch für Aufmerksamkeit. Gleichzeitig gelang es dem DAX, die seit Mitte August andauernde kurze Konsolidierungsphase zu beenden. Damit rückt nun wieder das mittelfristige Kursziel in den Mittelpunkt.
Europas Software-Aktien haben nach starken Quartalszahlen aus den USA deutlich zugelegt. Auch SAP, Europas größter Softwarekonzern, profitierte von dieser positiven Entwicklung. In den USA überzeugten unter anderem Salesforce, CrowdStrike und Okta mit besonders starken Kursgewinnen im hohen zweistelligen Prozentbereich. Zusätzlich sorgten starke Zahlen von Nvidia für Rückenwind bei Chip- und Softwarewerten.
Die Aktie des deutschen Softwareunternehmens Nemetschek hat am Donnerstag mit einem Kurssprung von über 7,3 Prozent besonders auf sich aufmerksam gemacht. Damit ist der Kurs direkt an den zuvor favorisierten Buy-Trigger herangelaufen. Hält die Aufwärtsdynamik an, könnte die Aktie bereits zum Ende dieser Woche ein wichtiges Trendwendemuster abschließen. Das würde mittel- bis langfristig die Chance auf eine größere Kursrallye eröffnen.
Am Donnerstag bewegte sich der Deutsche Aktienindex DAX weiterhin innerhalb der Handelsspanne vom Mittwoch und konnte diese nicht nach oben verlassen. Zum Handelsschluss gelang es nur knapp, den Buy-Trigger bei 26.300 Punkten zu überwinden. Die Tageskerze in Form eines Doji sorgt allerdings für gewisse Zweifel, ob die kurzfristige Rallye tatsächlich weitergeht. Positiv ist dagegen, dass sich inzwischen ein Abwärtstrend mit drei Auflagepunkten abzeichnet. Gleichzeitig deutet vieles auf eine bullische Flagge hin.
Trotz positiver Nachrichten rund um ein neues Medikament von Johnson & Johnson zur Behandlung einer seltenen Blutkrankheit konnte die Aktie am Mittwoch kein neues Hoch erreichen. Stattdessen gab der Kurs leicht nach. Die kurz- bis mittelfristigen Aufwärtstrends sind zwar weiterhin intakt, doch aus Sicht der Charttechnik mehren sich die Hinweise auf eine mögliche Korrektur.
Nachdem die Aktie der Deutschen Bank Mitte August zunächst versucht hatte, ihr vorheriges Hoch aus Anfang dieses Jahres zu überwinden, war dieser Versuch zunächst gescheitert. Im gestrigen Handel meldeten sich die Käufer jedoch eindrucksvoll zurück. Die Aktie sprang dynamisch über diese wichtige Hürde und könnte damit den Startschuss für eine weitere Aufwärtsbewegung gegeben haben.
Vor der Veröffentlichung der PCE-Kernrate zeigten sich die europäischen Aktienmärkte deutlich fester. Der Deutsche Aktienindex DAX stieg im Tagesverlauf auf 26.466 Punkte und kam damit seinem jüngsten Rekordhoch sehr nahe. Mit der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten drehte die Stimmung jedoch. Auch der DAX gab einen Großteil seiner zuvor erzielten Gewinne wieder ab und beendete den Handel nur noch mit einem marginalen Plus.
Heute legt der US-Chiphersteller NVIDIA seine Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Anleger hoffen dabei auf positive Überraschungen. Gleichzeitig steht die Aktie allerdings deutlich unter ihren Sommerhochs und ist zuletzt sogar wieder in den vorherigen Abwärtstrend zurückgefallen. Nur der 50-Tage-Durchschnitt konnte bislang Schlimmeres verhindern. Damit hat sich das charttechnische Bild zuletzt spürbar eingetrübt.