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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Am Freitag hat die US-Notenbank Fed eine Notfallsitzung abgehalten und recht risikoreiche Assets in die Verlustzone geschickt. Aber auch der Gesamtmarkt blieb von den Verlusten nicht verschont, der DAX markierte den tiefsten Stand seit Freitag vorletzter Woche und hat sich weiter von seiner Marke von rund 24.000 Punkten zur Unterseite entfernt. Die Notfallsitzung der Fed schürt Befürchtungen um einen Liquiditätsengpass im System, was auch zu Beginn dieser Woche wieder Thema ist und sichtlich auf die Stimmung der Anleger gedrückt hat.
Übergeordnet hält sich das Wertpapier des Ölmultis Chevron seit Ende 2022 noch in einem flacheren Aufwärtstrend auf, die Kursentwicklung seit Sommer dieses Jahres lässt aber Rückschlüsse auf einen bevorstehenden Ausbruch darüber zu. In den letzten Wochen hat sich zudem noch eine vielversprechende inverse SKS-Formation hinzugesellt, die schon bald bei weiteren Kapitalzuflüssen erfolgreich auf der Oberseite aufgelöst werden könnte und dadurch den Grundstein für einen Rallyeauftakt legen dürfte.
Die Aktie der US-Fastfoodkette McDonald’s schnürt sich seit nunmehr Anfang März dieses Jahres zunehmend in einem symmetrischen Dreieck ein und verfolgt hierbei eine grobe Seitwärtsrichtung. Aus technischer Sicht aber liefern derartige Konstrukte in der Charttechnik klare Hinweise auf ein mögliches Ausbruchsszenario, welches zeitnah in frische Rekorde münden dürfte. Hierzu müssen Bullen jetzt aber ein klares Bekenntnis eingehen.
Erneut hat der deutsche Leitindex DAX am Ende der abgelaufenen Handelswoche deutliche Schwächezeichen ausgesendet und ist wieder in seinen ursprünglichen und seit dem vorherigen Rekordhoch aufgestellten Abwärtstrend eingetaucht und befindet sich damit wieder in einer neutralen Handelsspanne. Unglücklicherweise ging auf Tagesbasis der 50-Tage-Durchschnitt zu Bruch, der nun einen nicht unerheblichen Widerstand darstellt und für die eine oder andere Herausforderung bei den Bullen sorgen dürfte. Greifbare Handelssignale lassen sich durch die nahezu täglich wechselnden Vorzeichen so gut wie nicht ableiten.
Aktien der einstigen Börsenstars aus dem Technologiesektor verlieren zunehmend an Halt, darunter auch das Wertpapier des US-Elektroautobauers Tesla. Der Wert hat am Donnerstag nämlich einen sehr unschönen Bruch des 50-Tage-Durchschnitts vollzogen und damit auch die Seitwärtskonsolidierung der letzten Wochen zur Unterseite aufgelöst. Das kommt in einem seit April 2024 bestehenden Aufwärtstrend nun einem kurzzeitigen Verkaufssignal gleich.
Entgegen dem Markttrend hat der Chemie- und Pharmakonzern Bayer am vorletzten Handelstag dieser Woche weiter zulegen können, nachdem der Wert bereits einen Tag zuvor um einen zweistelligen Bereich zugelegt hatte. Dennoch befindet sich das Wertpapier fortlaufend in einer seit Anfang Juni bestehenden Seitwärtsphase und lässt mit Signalen weiter auf sich warten. Das übergeordnete Chartbild verspricht aber schon bald gut verwertbare Signale und die Chance auf eine mittelfristige Kursrallye.
Der DAX präsentierte sich in den vergangenen Tagen nach der dynamischen Rallybewegung zuletzt mit etwas deutlicheren Abschlägen. Angesichts der stetigen Nachfrage aus dem Retail-Sektor bleiben die Aussichten für das heimische Leitbarometer weiterhin vielversprechend. Auch wurde am Donnerstag die zu Mittwoch gerissene Kurslücke vollständig geschlossen, die an den Tag gelegte Volatilität bringt aber so manches Fehlsignal zutage. Aus technischer Sicht bleibt das Setup beim DAX unserer Einschätzung nach weiterhin bullisch, zumal größere Rücksetzer zuletzt mit Käufen beantwortet wurden.
Der deutsche Optikhersteller Jenoptik hat zur Wochenmitte Quartalszahlen vorgelegt und positiv überrascht. Intraday legte die Aktie um über 13 Prozent zu, womit die Verlaufshochs aus der zweiten Jahreshälfte direkt ins Visier der Bullen genommen wurden. Zeitgleich zeichnet sich seit den aktuellen Jahrestiefs aus Anfang April nun eine zweite große Kaufwelle ab, die aus technischer Sicht sehr hohes Überzeugungspotenzial birgt und nach dem überraschend positiven Zahlenwerk noch eine Weile lang andauern dürfte.