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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Am Freitag verpasste der deutsche Leitindex DAX sein bisheriges Rekordhoch vom 6. Juli nur knapp: Am Ende fehlten lediglich 8,5 Punkte. Das zuvor angepeilte zweite wichtige Kursziel wurde unter Berücksichtigung der üblichen Marktschwankungen jedoch erreicht. Für Unterstützung sorgten erneut diplomatische Bemühungen zwischen den USA und dem Iran. Gleichzeitig bleibt die Sorge über eine weltweite Ölknappheit eines der beherrschenden Themen an den Finanzmärkten.
Auf dem Höhepunkt der US-Berichtssaison hat auch der Getränkehersteller Coca-Cola Zahlen vorgelegt und besonders positiv überrascht. Zeitgleich hat der Konzern seine Jahresprognose für Umsatz und Gewinn erhöht, die Aktie hat in dieser Woche einen massiven Kurssprung hingelegt und frische Rekorde markiert. Dadurch dürfte ein frisches Long-Signal an die Märkte ausgehen.
Die Aktie von Daimler Truck befindet sich seit dem Ausbruch aus einer mehrjährigen Konsolidierungsphase in einem starken Aufwärtstrend. In dieser Woche erreichte das Papier neue Rekordstände. Allerdings deuten mehrere technische Indikatoren auf Tages- und Wochenbasis darauf hin, dass die Kursgewinne zuletzt sehr schnell erfolgt sind. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Gegenbewegung. Anleger, die bereits investiert sind, sollten ihre Positionen deshalb enger absichern.
Trotz zahlreicher Krisenherde, vor allem im Nahen Osten, haben Anleger am Donnerstag kurz vor dem Ende des Sommermonats Juli wieder mehr Zuversicht gezeigt. Das spiegelte sich auch im DAX wider: Der deutsche Leitindex stieg über sein Januarhoch und schuf damit eine gute Ausgangslage für einen neuen Anlauf auf das Rekordhoch von Anfang dieses Monats bei 25.900 Punkten. Gelingt der Sprung über diese Marke, könnten neue Höchststände schon in kurzer Zeit erreicht werden.
Noch vor wenigen Tagen erreichte die Aktie der US-Investmentbank Goldman Sachs ein neues Rekordhoch. Trotz überzeugender Quartalszahlen nutzen derzeit jedoch viele Anleger die Gelegenheit, Gewinne mitzunehmen. Dadurch fiel der Kurs auf den niedrigsten Stand seit Mitte Januar und nähert sich einer wichtigen Unterstützungszone. Sollte diese ebenfalls nachgeben, wäre das zwar noch kein Signal für ein Ende des langfristigen Aufwärtstrends, eine weitere Konsolidierung nach den starken Kursgewinnen der vergangenen Monate wäre jedoch durchaus nachvollziehbar.
Der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat zu Beginn dieser Woche eine neue Eskalationsstufe erreicht. Neben Israel sind inzwischen zwei weitere Konfliktparteien aktiv beteiligt, was die ohnehin komplexe Lage im Nahen Osten zusätzlich verschärft. Während die geopolitischen Spannungen zunehmen, rückt an der Börse wieder verstärkt die Aktie von Rheinmetall in den Fokus der Anleger. Nachdem das Papier seit Jahresbeginn unter Druck stand, mehren sich nun die Anzeichen für eine Erholung.
Am Mittwoch standen an den Börsen vor allem zwei Themen im Mittelpunkt: die erneute Verschärfung des Iran-Konflikts und der Leitzinsentscheid der US-Notenbank am Abend. Während am Dienstagabend noch von möglichen Fortschritten bei einer Entspannung der Lage berichtet wurde, änderte sich das Bild bereits am Mittwoch wieder deutlich. Diese wechselnde Nachrichtenlage sorgte dafür, dass sich der DAX weiterhin kaum von der Stelle bewegte und seine Seitwärtsbewegung im Bereich der Januarhochs fortsetzte.
Die Aktien von Zulieferern der Chipindustrie sind in den vergangenen Tagen deutlich unter Druck geraten – dazu zählt auch Aixtron. Zwar befindet sich die Aktie weiterhin in einem übergeordneten Abwärtstrend, doch im gestrigen Handel erreichte sie einen wichtigen Unterstützungsbereich, der sich bereits in den vergangenen Jahren als bedeutend erwiesen hat. Nach dem jüngsten kräftigen Kursrückgang könnte sich der Verkaufsdruck nun allmählich abschwächen und der Wert in eine Stabilisierungsphase übergehen. Damit könnten sich für Anleger auch wieder erste Chancen auf der Käuferseite ergeben.