Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Neue Inflationsdaten aus mehreren Ländern, darunter Deutschland, deuten auf einen wieder zunehmenden Preisdruck in der Eurozone hin. Damit wachsen zugleich die Spekulationen, dass die Zinsen künftig steigen könnten. Zusätzlichen Druck auf die europäischen Aktienmärkte brachten die erneut aufgeflammten Kämpfe im Iran. Die zuvor laufende Börsenrally wurde dadurch zunächst gestoppt. An der Frankfurter Börse verlor der DAX 1,2 Prozent und schloss bei 26.249 Punkten. Noch am Freitag hatte der deutsche Leitindex ein neues Rekordhoch erreicht.
Die großen US-Technologiekonzerne wollen ihre Investitionen in neue Anlagen und Rechenzentren im kommenden Jahr noch einmal deutlich erhöhen. Bei den Anlegern wächst allerdings die Skepsis, ob sich diese Pläne tatsächlich so schnell umsetzen lassen. Neben den immer höheren Kosten für moderne Chips könnten auch der Widerstand der Bevölkerung und Einschränkungen in einzelnen US-Bundesstaaten den weiteren Ausbau der Rechenzentren bremsen.
Seit Jahresbeginn hat die Aktie des größten europäischen Versicherers, der Allianz SE, rund 21 Prozent zugelegt. Zuletzt erreichte der Kurs immer wieder neue Rekordstände. Trotz des weiterhin starken Aufwärtstrends gibt es allerdings erste Warnzeichen. Einige technische Indikatoren und Oszillatoren entwickeln sich inzwischen schwächer als der Aktienkurs. Diese sogenannte negative Divergenz kann darauf hindeuten, dass die Aufwärtsbewegung an Kraft verliert.
Entgegen den Erwartungen hat sich der deutsche Leitindex DAX in der vergangenen Woche erstaunlich robust entwickelt. Besonders am Freitag sorgte ein neues Rekordhoch für Aufmerksamkeit. Gleichzeitig gelang es dem DAX, die seit Mitte August andauernde kurze Konsolidierungsphase zu beenden. Damit rückt nun wieder das mittelfristige Kursziel in den Mittelpunkt.
Europas Software-Aktien haben nach starken Quartalszahlen aus den USA deutlich zugelegt. Auch SAP, Europas größter Softwarekonzern, profitierte von dieser positiven Entwicklung. In den USA überzeugten unter anderem Salesforce, CrowdStrike und Okta mit besonders starken Kursgewinnen im hohen zweistelligen Prozentbereich. Zusätzlich sorgten starke Zahlen von Nvidia für Rückenwind bei Chip- und Softwarewerten.
Die Aktie des deutschen Softwareunternehmens Nemetschek hat am Donnerstag mit einem Kurssprung von über 7,3 Prozent besonders auf sich aufmerksam gemacht. Damit ist der Kurs direkt an den zuvor favorisierten Buy-Trigger herangelaufen. Hält die Aufwärtsdynamik an, könnte die Aktie bereits zum Ende dieser Woche ein wichtiges Trendwendemuster abschließen. Das würde mittel- bis langfristig die Chance auf eine größere Kursrallye eröffnen.
Am Donnerstag bewegte sich der Deutsche Aktienindex DAX weiterhin innerhalb der Handelsspanne vom Mittwoch und konnte diese nicht nach oben verlassen. Zum Handelsschluss gelang es nur knapp, den Buy-Trigger bei 26.300 Punkten zu überwinden. Die Tageskerze in Form eines Doji sorgt allerdings für gewisse Zweifel, ob die kurzfristige Rallye tatsächlich weitergeht. Positiv ist dagegen, dass sich inzwischen ein Abwärtstrend mit drei Auflagepunkten abzeichnet. Gleichzeitig deutet vieles auf eine bullische Flagge hin.
Trotz positiver Nachrichten rund um ein neues Medikament von Johnson & Johnson zur Behandlung einer seltenen Blutkrankheit konnte die Aktie am Mittwoch kein neues Hoch erreichen. Stattdessen gab der Kurs leicht nach. Die kurz- bis mittelfristigen Aufwärtstrends sind zwar weiterhin intakt, doch aus Sicht der Charttechnik mehren sich die Hinweise auf eine mögliche Korrektur.