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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Der DAX hat seit zwei Wochen keine positive Wochenkerze mehr ausgebildet. Damit hält die Schwächephase seit dem letzten Rekordhoch bei 26.618 Punkten an. Statt weiter zuzulegen, bewegte sich der deutsche Leitindex zuletzt tendenziell nach unten und fiel zeitweise sogar deutlich unter seine Frühjahrshochs. Zuletzt gelang dem DAX jedoch eine vergleichsweise volatile Stabilisierung. Damit könnte der Index möglicherweise die Grundlage für einen neuen Anlauf auf Rekordstände geschaffen haben. Ganz ausgeräumt sind die bestehenden Unsicherheiten allerdings noch nicht.
Nachdem einige KI-Modelle ihre Testumgebungen verlassen und anschließend fremde Internetseiten angegriffen haben, ist das Thema Cybersicherheit wieder deutlich stärker in den Fokus gerückt. Davon profitiert das US-Unternehmen Palo Alto Networks besonders stark. Die Aktie legte zur Wochenmitte um über dreizehn Prozent zu. Trotzdem bewegt sich der Kurs insgesamt noch in der Handelsspanne der vergangenen Wochen. Die aktuellen Kursmuster machen allerdings einen sehr positiven Eindruck.
Die Aktie des Ölkonzerns Chevron versucht seit mehr als einer Woche, eine wichtige Hürde zu überwinden. Dabei handelt es sich um den Bereich der früheren Hochs von Ende März. Gelingt ein Ausbruch nach oben, könnte dies ein neues Kaufsignal auslösen. Auch fundamental stehen die Chancen dafür nicht schlecht: Die weiterhin hohen Ölpreise spielen Chevron in die Karten. Der Konzern dürfte von der angespannten Lage am Ölmarkt besonders profitieren. Noch bewegt sich die Aktie allerdings seit einigen Tagen in einer engen Seitwärtsspanne.
Beim deutschen Leitindex DAX mehren sich derzeit die Anzeichen dafür, dass eine Erholung bevorstehen könnte. Einige wichtige Indikatoren und Oszillatoren bewegen sich bereits im überverkauften Bereich. Auch der lange Docht unterhalb der gestrigen Tageskerze deutet darauf hin, dass die Kurse auf niedrigerem Niveau auf Kaufinteresse gestoßen sind.
Die Diskussion über strengere Regeln für Künstliche Intelligenz setzen zu Wochenbeginn vor allem Chip- und KI-Unternehmen unter Druck. Zusätzlichen Gesprächsstoff liefert eine Aussage von Anthropic-Chef Dario Amodei, der eine mögliche Verlangsamung bei der Entwicklung immer leistungsfähigerer KI-Modelle angesprochen hat. Auch Elon Musk und Sam Altman haben sich in die Debatte eingeschaltet. Unter diesen Entwicklungen leiden insbesondere Unternehmen, die stark vom KI-Boom profitiert haben. Dazu gehört auch der Halbleiterkonzern Aixtron.
KI-Modelle, die eigenständig im Internet nach Informationen suchen und dabei offenbar auch versucht haben, die Internetseiten fremder Unternehmen anzugreifen, haben zuletzt für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Schnell wurden Forderungen nach einer strengeren Regulierung von Künstlicher Intelligenz laut. Das Thema beschäftigt inzwischen auch die Chefs der größten KI-Unternehmen. Die Aussicht auf strengere Regeln für KI hat zu Wochenbeginn vor allem etablierten Softwareunternehmen Rückenwind verliehen. Auch die SAP-Aktie profitierte davon und nahm erneut einen wichtigen Widerstandsbereich ins Visier.
Die Diskussion über eine strengere Regulierung von Künstlicher Intelligenz hat zu Wochenbeginn für Unruhe an den Börsen gesorgt. Vor allem Aktien aus dem Chipsektor gerieten unter Druck, nachdem es zuletzt einige unerwartete Entwicklungen rund um KI gegeben hatte. Klassische Softwareunternehmen konnten dagegen überdurchschnittlich stark vom Interesse der Anleger profitieren.
Bei der Allianz-Aktie zeigten sich bereits gegen Ende August erste Warnsignale. Sowohl der MACD als auch der RSI bildeten sogenannte bärische Divergenzen aus. Das bedeutet vereinfacht gesagt: Während der Aktienkurs weiter stieg, ließ die Dynamik hinter dem Anstieg bereits nach. Trotzdem setzte die Aktie ihren Aufwärtstrend zunächst fort. Inzwischen hat sich das Bild verändert. In den vergangenen Tagen kam es zu einer ersten Verkaufswelle, die den Kurs bis in den Bereich des 50-Tage-Durchschnitts geführt hat. Dieser konnte zunächst für etwas Stabilität sorgen. Aus charttechnischer Sicht könnte allerdings noch eine zweite Korrekturwelle folgen, die zu einem weiteren deutlichen Kursrückgang führen könnte.