Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Nach einem neuen Rekordhoch Mitte Mai geriet die Aktie von NVIDIA in den vergangenen Wochen unter Druck. Viele Anleger nutzten die starken Kursgewinne für Gewinnmitnahmen, wodurch der vorherige Aufwärtstrend unterbrochen wurde und die Aktie in eine Konsolidierungsphase überging. Im Bereich des 38,2-%-Fibonacci-Niveaus scheint der Wert jedoch einen stabilen Boden gefunden zu haben. Gegen den allgemeinen Markttrend legte die Aktie zur Wochenmitte deutlich zu und könnte sich damit kurzfristig wieder für einen Einstieg auf der Käuferseite empfehlen.
Mit einer letzten starken Aufwärtsbewegung hat die Aktie des Logistikkonzerns DHL am Dienstag ihr mittelfristiges Kursziel erreicht. Erst als die Börsen am Mittwoch insgesamt unter Druck gerieten, endete die Rally. Auslöser für den Kursanstieg waren ein starkes zweites Quartal und die Anhebung der Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Aus charttechnischer Sicht spricht nun jedoch vieles für eine gesunde Verschnaufpause.
Nach einer erneut aufgeflammten militärischen Eskalation zwischen dem Iran und den USA in der Nacht auf den Mittwoch hat US-Präsident Donald Trump auf dem Nato-Gipfel in Ankara weitere Angriffe auf den Iran angekündigt. Diese überraschende Kehrtwende sorgte trotz der zuvor vereinbarten Waffenruhe für große Verunsicherung an den Finanzmärkten und löste weltweit deutliche Kursverluste aus.
Die Aktie von Jenoptik geriet am Dienstag kräftig unter Druck und verlor mehr als dreizehn Prozent an Wert. Mit diesem deutlichen Kursrückgang wurde ein technisches Warnsignal bestätigt. Gleichzeitig fiel die Aktie unter ihren 50-Tage-Durchschnitt, der in den vergangenen Wochen noch als wichtige Unterstützung gedient hatte. Nach der starken Kursrallye seit Jahresbeginn spricht aus technischer Sicht nun vieles für eine Konsolidierung. Kurzfristig sind daher weitere Kursrückgänge möglich.
Die Aktie von Beiersdorf hat Mitte Juni ein wichtiges Kaufsignal geliefert, nachdem sie ein zuvor begrenzendes Kursmuster nach oben durchbrochen hatte. Seitdem setzt sich der Aufwärtstrend Schritt für Schritt fort. Im gestrigen Handel wurde bereits ein erstes wichtiges Kursziel aus Mitte April erreicht. Gleichzeitig zeigt der starke Kursanstieg, dass die Aktie inzwischen etwas heiß gelaufen ist. Anleger, die bereits investiert sind, sollten daher ihre Stop-Loss-Marken anheben, um erzielte Gewinne besser abzusichern. Aus technischer Sicht bestehen dennoch weiterhin Chancen auf steigende Kurse.
Nach einem neuen Rekordhoch am Montag beendete der DAX den Handelstag nahezu unverändert. Dabei entstand im Kursverlauf eine sogenannte Doji-Kerze, die von vielen Marktbeobachtern als mögliches Warnsignal gewertet wird. Bereits am Dienstag folgte eine deutlichere Kurskorrektur, wodurch der Index wieder unter das Rekordhoch aus Januar dieses Jahres fiel. Dennoch besteht aus technischer Sicht derzeit kein Anlass zur Sorge. Vieles spricht dafür, dass es sich um eine normale Konsolidierung innerhalb des bestehenden Aufwärtstrends handelt und nicht um eine nachhaltige Trendwende.
Die Aktie von Merck KGaA hat vor Kurzem ein wichtiges charttechnisches Signal geliefert. Mit dem Ausbruch über einen zentralen Widerstand wurde ein sogenannter Doppelboden bestätigt – ein Muster, das häufig auf eine Fortsetzung eines Aufwärtstrends hindeutet. Das erste daraus abgeleitete Kursziel wurde bereits erreicht. Anschließend ist die Aktie in eine normale Konsolidierungsphase übergegangen. Aus technischer Sicht könnte genau diese Verschnaufpause jedoch eine interessante Gelegenheit bieten, um sich für die nächste Aufwärtsbewegung zu positionieren.
Zum Start des NATO-Gipfels in Ankara sorgt eine mögliche Großbestellung aus Kanada für Rückenwind bei TKMS. Berichte über einen milliardenschweren U-Boot-Auftrag ließen die Aktie zu Wochenbeginn um mehr als elf Prozent steigen. Bereits einige Tage zuvor hatte das Papier ein wichtiges charttechnisches Kaufsignal geliefert, indem ein mittelfristiger Abwärtstrend überwunden wurde. Das unterstreicht die derzeit positive Entwicklung der Aktie.