Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Vor der Veröffentlichung der PCE-Kernrate zeigten sich die europäischen Aktienmärkte deutlich fester. Der Deutsche Aktienindex DAX stieg im Tagesverlauf auf 26.466 Punkte und kam damit seinem jüngsten Rekordhoch sehr nahe. Mit der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten drehte die Stimmung jedoch. Auch der DAX gab einen Großteil seiner zuvor erzielten Gewinne wieder ab und beendete den Handel nur noch mit einem marginalen Plus.
Heute legt der US-Chiphersteller NVIDIA seine Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Anleger hoffen dabei auf positive Überraschungen. Gleichzeitig steht die Aktie allerdings deutlich unter ihren Sommerhochs und ist zuletzt sogar wieder in den vorherigen Abwärtstrend zurückgefallen. Nur der 50-Tage-Durchschnitt konnte bislang Schlimmeres verhindern. Damit hat sich das charttechnische Bild zuletzt spürbar eingetrübt.
Nach der ersten Vorstellung des Minenbetreibers Agnico Eagle Minerals (AEM) Anfang August stand die Aktie kurz davor, einen abwärtsgerichteten Keil nachhaltig nach oben zu verlassen. In den vergangenen Stunden hat das Wertpapier nun den höchsten Stand seit Anfang April erreicht und testet damit eine wichtige Widerstandszone. Gelingt der Ausbruch, ist sogar ein direkter Anstieg in Richtung Jahres- und Rekordhochs möglich. Für Anleger bleibt die Aktie damit auf der Käuferseite interessant.
Heute schauen Investoren gespannt in Richtung USA – und dabei besonders auf den Chiphersteller NVIDIA. Die anstehenden Quartalszahlen und vor allem der Ausblick des Unternehmens könnten wichtige Hinweise darauf liefern, ob die weiterhin hohe Nachfrage nach KI-Technologie die enormen Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur rechtfertigt. Am deutschen Aktienmarkt zeigte sich der DAX am Dienstag zwar etwas freundlicher, von einer überzeugenden Aufwärtsbewegung kann allerdings noch keine Rede sein.
In der letzten technischen Analyse zu Lockheed Martin Mitte August wurde bereits auf die Bildung eines steigenden Keils hingewiesen. Dieses Chartmuster gilt als eher bärisches Signal und deutete auf eine bevorstehende Korrektur bis zum 61,8 % Fibonacci-Retracement hin. Diese Bewegung hat sich in den vergangenen Tagen sehr dynamisch entwickelt und inzwischen den Bereich des 50-Tage-Durchschnitts erreicht. Sollte dieses Kursniveau halten, könnte die Aktie dort einen Boden bilden und in der zweiten Jahreshälfte einen neuen Anlauf auf höhere Kurse starten.
Die Aktie der Bank of America ist in den vergangenen Wochen nach dem erfolgreichen Ausbruch aus einer größeren Seitwärtsphase der ersten Jahreshälfte 2026 kräftig gestiegen. Mitte August bildete sich jedoch ein markantes Doppelhoch. Anschließend geriet die Aktie erneut unter Druck und wechselte in eine Konsolidierungsphase.
Während Gold und die Kapitalmarktzinsen zu Beginn dieser Woche weiter gestiegen sind, hat der deutsche Leitindex DAX oberhalb von 26.000 Punkten eine deutliche Achterbahnfahrt hingelegt. In einer kleineren Widerstandszone sucht der Index derzeit nach einer klaren Richtung. Aus technischer Sicht ist ein Rücksetzer auf das Frühjahrsrekordhoch weiterhin möglich. Erst danach könnten wieder die übergeordneten Kursziele auf der Oberseite in den Mittelpunkt rücken.
Occidental Petroleum stand nach der teuren Übernahme von Anadarko im Jahr 2019 lange Zeit unter dem Druck einer hohen Verschuldung. In 2025/2026 hat das Unternehmen jedoch einen deutlichen Strategiewechsel eingeleitet. Dazu gehören der Verkauf von Vermögenswerten, eine stärkere Ausrichtung auf den Cashflow und ein konsequenter Abbau der Schulden. Diese Entwicklung spiegelt sich inzwischen auch im Aktienkurs wider. Die Aktie nimmt erneut einen längerfristigen Abwärtstrend ins Visier. Gelingt der Ausbruch, könnte daraus ein mittel- bis langfristiges Kaufsignal entstehen.