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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Einige Tage lang hat das Wertpapier des US-Chipherstellers NVIDIA mit einem Ausbruch aus einem kurzfristigen Abwärtstrend gehadert, konnte aber zu Wochenbeginn diesen Schritt endlich vollziehen und damit einen Impuls in Richtung eines Kaufsignals aussenden. Einige kleine Hürden bleiben aber zu einem vollwertigen Signal noch zu meistern.
Angesichts kurzzeitiger Trendwendemuster bei den US-Indizes könnte sich diese Entwicklung auch auf den DAX übertragen und das Barometer weiter von der für ein Folgekaufsignal notwendigen Triggermarke von 19.000 Punkten entfernen. Dadurch würde das heimische Leitbarometer jedoch Gefahr laufen, mehrere Tage zu korrigieren und sogar im Bereich seiner Rekordstände ein Doppelhoch auszubilden. Bis es aber so weit kommt, muss viel geschehen.
Seit einem frischen Jahrestief gegen Anfang September haben die Rollmärkte wieder Fuß gefasst und stecken seitdem in einer ausgesprochen volatilen Erholungsbewegung. WTI erreicht im gestrigen Handel einen Widerstand aus dem abgelaufenen Monat und steuert nun geradewegs auf seinen laufenden Abwärtstrend zu. Können sich Bullen über diesem Bereich durchsetzen, könnte schon bald ein glasklares Kaufsignal hervorgehen.
Zuletzt wurde der Bereich um 273 EUR als maßgebende Schaltmarke für eine erfolgreiche Aufwärtsbewegung identifiziert, dieses Niveau wurde am Montag temporär überwunden, am Dienstag schoss die Aktie weitere 5,16 Prozent hoch und sogar über eine weitere für ein Kaufsignal notwendige Triggermarke.
Der deutsche Leitindex DAX startete sichtlich gestärkt in den Dienstagshandel und hat sogleich eine Attacke auf sein Vorwochenhoch bei 19.044 Punkten gestartet. Von Erfolg war dieser Angriff jedoch nicht geprägt, das Barometer scheiterte intraday erneut an der Kursmarke von rund 19.000 Punkten. Dennoch gehen aus dem Kursgeplänkel der letzten Tage keine Umkehrmuster hervor, sodass ein Ausbruch zu einem späteren Zeitpunkt weiterhin favorisiert wird.
Nach dem massiven Kurssturz der Intel-Aktie Anfang August und einer anschließenden Seitwärtskonsolidierung scheint sich das Papier wieder zu sammeln, in dieser Woche gelang es aus der Rechteckkonsolidierung der letzten Wochen auf der Oberseite anzusteigen. Aus technischer Sicht könnte nun ein partieller Kurslückenschluss mit entsprechenden Long-Chancen auf den Wert zukommen.
Die Politik ist alarmiert und überlegt sich angesichts der desolaten Lage für die deutschen Autobauer eine Lösung, hiervon ist auch der Münchener Autobauer BMW betroffen. Allein seit Anfang April hat die Aktie rund 41 Prozent an Wert eingebüßt, konnte sich aber zuletzt im Bereich der Verlaufstiefs aus 2022 wieder fangen. Dennoch geht aus der kurzzeitigen Erholungsbewegung der letzten Tage noch kein tragfähiger Boden hervor, es herrscht immer noch ein intakter Abwärtstrend.
Nach dem kleinen Sell-Off vom Freitag direkt in den Bereich des EMA 50 (blaue Linie) konnte sich der DAX zu Wochenbeginn fangen und diesen Support als Sprungbrett für einen kleinen Anstieg nutzen. Die Marke von 19.000 Punkten liegt aktuell nur 150 Punkte entfernt, die Chancen auf neuerliche Rekordstände sind weiterhin präsent für das heimische Leitbarometer.