Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Wertpapiere des deutschen Logistikers DHL haben nach einem satten Kurszuwachs bis Anfang März den Rückwärtsgang eingelegt und konsolidieren die vorherigen Kursgewinne zur Unterseite aus. Auch konnte eine Anfang letzten Monats gerissene Kurslücke nun vollständig geschlossen werden und die Aktie im Bereich des EMA 50 seine Talfahrt vorläufig stoppen. Die Auswertung der Kursmuster legt derweil eine mutmaßlich bullische Flagge nahe, die allerdings im weiteren Verlauf durch einen Ausbruch auf der Oberseite bestätigt werden sollte, um weiteres Kurspotenzial auf frische Jahreshochs freisetzen zu können.
Unter den Anlegern herrscht weiter erhöhte Nervosität angesichts der drohenden US-Zölle, welche ab Mittwoch greifen sollen. Darüber hinaus schürt US-Präsident Donald Trump weiter die Sorge vor einem vollumfänglichen Handelskrieg mit dem Rest der Welt und lässt die entsprechenden Indizes Achterbahn fahren. Die offizielle Ankündigung der reziproken Zölle soll am Mittwoch um 21:00 Uhr deutscher Zeit erfolgen, wie US-Finanzminister Scott Bessent mitteilte.
Mit einem Kursaufschlag von über 3,8 Prozent bis Redaktionsschluss hat der US-Rohölfuture WTI eine Barriere aus den letzten Wochen gerade zur pulverisiert und marschierte weiter gen Norden in Richtung des EMA 200 aufwärts. Der deutliche Kursaufschlag resultiert von etwaigen Sekundärsanktionen durch die USA gegen den Rohölsektor der Russischen Föderation. Ziel ist es, den Druck auf den russischen Präsidenten Vladimir Putin zu erhöhen, um die Kriegshandlungen einzustellen.
2024 war für Aktien des US-Getränkekonzerns Coca-Cola eines der besten Jahre, in der Summe konnte der Wert neue Rekorde aufstellen und sogar zeitweise aus seinem übergeordneten Aufwärtstrend seit 2011 ausbrechen. Unter hoher Volatilität kam es im Anschluss zu einem Pullback und erneutem Angriff auf die Rekordstände, die bislang aber noch ungebrochen geblieben sind. Die Kursmuster der letzten Tage zeigen aber fortwährendes Kaufinteresse und könnten sogleich in frischen Bestmarken münden.
Die äußerst schwachen Vorgaben vom Freitag vonseiten der USA haben für den heimischen Leitindex DAX erst zu Wochenbeginn größere Folgen entwickelt und das Barometer aus seiner mehrmonatigen Zeitspanne zur Unterseite herausgedrückt. Zeitgleich wurde mit einem Tagesschlusskurs darunter ein erster Hinweis für ein Verkaufssignal geliefert, weitere Abschläge sollten nun zwingend eingeplant werden und würden sich für entsprechende Engagements anbieten.
Wer gedacht hatte, dass die Börsen unter der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump wie in der ersten Kadenz wieder gen Norden laufen, irrt und wird aktuell eines Besseren belehrt. Schon vorzeitig hatte das Staatsoberhaupt Zölle angekündigt und macht sie nun schrittweise wahr. Für die Börsen ist dies reines Gift, auch für die einst so starken Technologiewerte, die den NASDAQ 100 nun merklich nach unten drücken.
Viele große US-Bigtechs haben von dem überbordenden Hype um die Künstliche Intelligenz (KI) profitiert und sind in ungeahnte Höhen geschnellt. Doch die Handelspolitik der aktuellen US-Administration macht den Bullen nun einen dicken Strich durch die Rechnung und ließ bereits im Vorfeld Aktien von Chipherstellern sichtlich einbrechen. Microsoft gehört ebenfalls zu den Opfern und hat auf Wochenbasis ein klares Verkaufssignal aktiviert, welches die nächsten Wochen über nachwirken dürfte.
Am letzten Handelstag der abgelaufenen Woche haben die Ängste um eine Verschärfung des Handelskrieges der USA mit dem Rest der Welt sichtlich zugenommen und die Märkte entsprechend belastet. Der Deutsche Aktienindex DAX verlor im nachbörslichen Freitagshandel sichtlich an Wert und dürfte dementsprechend merklich tiefer in die neue Woche starten. Besonders groß sind die Verluste in den USA ausgefallen, in allen großen Indizes sind aktive Verkaufssignale zu verzeichnen.