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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Obwohl die Talfahrt beim deutschen Leitindex DAX kurzzeitig gestoppt wurde und sich der Index nun anfängt zu sammeln, präsentieren sich die Kursmuster in dem DAX-Titel Mercedes-Benz fortwährend schwach. Zu allem Übel kommt noch ein Aufwärtstrendbruch hinzu, sodass die Novembertiefs aus 2023 nun als Unterstützung einspringen müssen. Nach aktueller Auswertung der Chartmuster gibt es aber wenig Hoffnung für einen raschen Rebound.
Der Deutsche Aktienindex DAX verharrte am Dienstag nach dem massiven Kursrutsch aus Anfang dieser Woche um das Schlussniveau von Montag und leckt weiter seine Wunden. Unterdessen zeigen einige Wirtschaftsdaten eine Stabilisierung der deutschen Wirtschaft auf niedrigem Niveau an, was auch das heimische Leitbarometer vielleicht zu einem Anstieg verhelfen könnte. US-Indizes konnten dagegen etwas zulegen und einen Teil der Verluste wieder aufholen.
In der abgelaufenen Handelswoche wurde auf einen möglichen Bruch der Horizontalunterstützung um 30 USD in der Intel-Aktie hingewiesen, genau dieses Szenario trat ein und hat die Erwartungen an die Verluste sogar deutlich übertroffen. Die nun sehr stark überverkaufte Aktie könnte nun zu einem Gegenschlag ausholen und einen Teil der vorausgegangenen Verluste aufarbeiten.
Die BMW-Aktie ist nach Auflösung einer Schiebephase aus dem Hochsommer zur Unterseite ausgebrochen und hat damit das vorausgegangene Verkaufssignal regelkonform umgesetzt. Zu Beginn dieser Handelswoche fiel der Wert in sein erstes Kursziel zurück, Entwarnung kann hierdurch allerdings nicht gegeben werden.
Zu Beginn dieser Handelswoche hat sich die Verlustserie aus der Vorwoche weiter fortgesetzt, der DAX rutschte intraday unmittelbar auf rund 17.000 Punkte ab und konnte von diesem Niveau aus wieder leicht anspringen. Damit zeigt sich langsam auch der Einfluss eines in der Nähe befindlichen Aufwärtstrends bestehend seit September 2022.
Nachdem der Rohöl-Future der US-Sorte WTI am Freitag im Gleichklang mit den Aktienmärkten praktisch abgestürzt war, hat sich der Energieträger aber merklich an seine Vorgängertiefs aus Anfang Juni angenähert, wo eine vergleichsweise starke Unterstützung verläuft. Am Ende des Freitagshandels konnte sogar eine kleine Erholungsbewegung auf über 74 USD je Barrel gestartet werden.
Die Schwäche in der Netflix-Aktie anhaltend seit Anfang Juli kam nicht von ungefähr, nach einem erfolgreichen Test der Verlaufshochs aus 2021 war mit einem Pullback auf der Unterseite zu rechnen gewesen. Doch nun hat sich aus den Kursmustern bestehend seit Ende Mai ein größeres Verkaufssignal in Form einer potenziellen SKS-Formation auf Wochenbasis ergeben. Im Freitagshandel wurden sowohl der EMA 200 auf Tagesbasis sowie die dazugehörige Nackenlinie bärisch gekreuzt.
Schwache Vorgaben aus der US-Industrie sowie sinkende Einkaufsmanagerindizes und anhaltend hohe Zinsen waren mitunter Auslöser für einen heftigen Wochenverlust beim Deutschen Aktienindex DAX, die Kursmarke von 18.000 Punkten konnte am Freitag nicht mehr gehalten werden, das Barometer ist unmittelbar in ein Verkaufssignal gerutscht. Weitere Verluste dürften angesichts der technischen Lage noch folgen.