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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Seit dem Test der Rekordstände aus 2020 korrigiert der Gold-Future wie erwartet talwärts, nach dem zuvor eine regelkonformen SKS-Formation ausgelöst wurde und in den Unterstützungsbereich um den EMA 200 talwärts geführt hatte. Dort könnten sich nun neuerliche Long-Chancen ergeben, falls dieses Niveau ähnlich wie im März als Sprungbrett seitens bullischer Marktteilnehmer genutzt werden kann.
Im Kampf gegen die hartnäckig hohe Inflation hat die Schwedische Zentralbank Riksbank in dieser Woche erneut die Zinsen um 25 Basispunkte auf nun 3,75 Prozent angehoben. Der Kursrallye des Euro gegenüber der schwedischen Krone (EUR/SEK) hat dies bislang keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil, das Paar konnte in dieser Woche sogar auf ein frisches Rekordhoch weiter zulegen.
Gut 20 Prozent hat der Platin-Future seit seinen aktuellen Jahreshochs aus 2023 korrigiert und sich auf eine wichtige Unterstützungszone aus Februar dieses Jahres abwärts begeben. An dieser Stelle könnte kurzzeitig im laufenden Abwärtstrend nun eine Erholungsbewegung starten, sofern sich demnächst aber auch genügend Käufer einfinden.
Der Mais-Future hält sich seit Oktober noch immer in einem abwärts gerichteten Keil auf und schwankt innerhalb dessen Grenzen munter auf und ab. Nachdem in der abgelaufenen Handelswoche die obere Begrenzung angesteuert wurde, folgt nun eine Korrekturbewegung. Diese ist nach technischen Maßstäben allerdings noch nicht am Ende angelangt, was kurzzeitige Handelschancen eröffnet.
Nach einem ersten starken Impuls aus März dieses Jahres hat sich der Chart beim Euro Bund-Future in den letzten Monaten etwas abgekühlt und suggerierte zunächst einen nach unten gerichteten bullischen Keil. Diese Annahme hat sich durch mehrere Fehlsignale leider so nicht bestätigt, schon aber lässt sich das Kursgeschehen seit April dieses Jahres in einem anderen und ebenfalls bullischen Keil einordnen.
Beim Währungspaar Euro zum australischen Dollar (EUR/AUD) zeichnet sich in einer seit Ende April laufenden Konsolidierung nunmehr eine bullische Flagge ab, nachdem das Paar vor einigen Wochen erfolgreich eine SKS-Formation aufgelöst und umgesetzt hatte. Grund zur Annahme liefert eine potenziell dreiteilige Kursbewegung, die schon bald wieder neuerliche Jahreshochs hervorbringen könnte.
Noch vor wenigen Stunden machte das Währungspaar Euro zum polnischen Zloty (EUR/PLN) Hoffnungen auf einen Mehrfachboden, dieser ist allerdings mit den jüngsten Verlusten kläglich gescheitert, wodurch das Paar weiter auf der Unterseite durchgereicht wird.
Bis dem Zinsentscheid der BoE zeigte sich das Pfund Sterling noch von seiner harten Seite, anschließend allerdings weichte die Währung gegenüber dem Euro merklich auf und drehte exakt am 61,8 % Fibonacci-Retracement. Bei weiteren Kursgewinnen der Gemeinschaftswährung könnte daraus noch eine ausgeprägte Gegenreaktion auf die vorausgegangenen Verluste bei EUR/GBP erfolgen.