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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Nachdem die britische Notenbank BoE die Zinsen in der abgelaufenen Handelswoche erneut angehoben hatte, fand gleichzeitig eine Abwertung der Landeswährung statt. Dadurch erhält das Paar Euro (EUR) zum britischen Pfund (GBP) nun die Chance aus dem diesjährigen Abwärtstrend zu springen und sogar neuerliche Jahreshochs zu markieren.
In einer seit nunmehr September 2022 bestehenden Rallye hat das Währungspaar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) sein finales Ziel von 1,1270 USD vor wenigen Tagen erreicht. Ein nun etabliertes Topping-Muster weist auf eine Konsolidierung hin, sodass bestehende Long-Positionen nun realisiert werden können, falls nicht schon geschehen.
Seit grob Mitte März dieses Jahres schwankt das Währungspaar Euro (EUR) zum australischen Dollar (AUD) in einer groben Seitwärtsbewegung um einen Horizontalwiderstand aus 2021 herum. Weder Bullen noch Bären konnten zuletzt deutliche Akzente setzen, allerdings lässt sich durchaus ein besseres Blatt für Käufer aus der aktuellen Kursentwicklung ableiten.
Russland hat das am Sonntag ausgelaufene Getreideabkommen seinerseits nicht verlängert, schon hagelt es von allen Seiten Kritik und die Preise ziehen für den Weizen-Future merklich. Im an der CBOT gehandelten Future könnte sogar ein mehrmonatiger Boden entstehen und für eine mittelfristige Trendwende zur Oberseite sorgen.
Trotz einer schwachen Entwicklung der Weltwirtschaft ziehen Industriemetalle wieder an, darunter auch der Platin-Future. Übrigens versucht dieser in seinen zuvor gebrochenen Aufwärtstrend zurückzukehren und dadurch einen in den letzten Monaten etablierten Doppelboden weiter zu festigen. Schon bald dürfte eine klare Entscheidung wegen markanter Schlüsselstellen getroffen werden.
In der abgelaufenen Handelswoche schaffte Rohöl der Nordseesorte Brent Crude den Sprung über eine sehr wichtige Triggermarke zugehörig zu einer vorausgegangenen Bodenbildungsphase. Damit wurde aus charttechnischer Sicht ein Kaufsignal aktiviert, für etwas Unbehagen könnten die Verluste vom Freitag sorgen. Das alles spielt sich aber noch im Rahmen eines regulären Pullbacks ab, der idealerweise im Bereich des EMA 50 seitens der Bullen wieder abgefangen wird.
Vor wenigen Tagen hat der Gold-Future noch im Bereich des 200-Tage-Durchschnitts notiert, nach volatilem hin und her konnten sich letztendlich Bullen durchsetzen und den zurückliegenden Abwärtstrend beenden. Nun steuert das Edelmetall auf seine ersten markanten Hürden zu, unter anderem das 38,2 % Fibonacci-Retracement.
Bis aufs äußerste haben Händler beim Währungspaar Euro (EUR) zur schwedischen Krone (SEK) die Gemeinschaftswährung vorangetrieben, in der abgelaufenen Handelswoche wurde noch ein frisches Mehrjahreshoch markiert. In dieser Woche allerdings sind herbe Verluste beim Euro zu verzeichnen, diese könnte nach charttechnischer Auswertung nun aber eine Weile lang anhalten.