SAP Long: Aktie wieder günstiger!

SAP: Unternehmen integriert KI-Funktionalitäten!


Die Aktie von SAP hat seit Mitte Juli 2025 deutlich an Wert eingebüßt. Dabei herrschte eine Stimmung der Angst vor einer Softwaredisruption durch die Fortschritte im Feld der Künstlichen Intelligenz. Aktuell ist der Kurs wieder gefestigt, nachdem das Unternehmen proaktiv KI-Funktionalitäten integriert.

Die SAP-Aktie wurde erheblich durch die Befürchtungen der Marktteilnehmer hinsichtlich der Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz (KI) belastet. Es herrschte die Sorge, dass Software aufgrund der weitgehend automatisierten Erstellung durch KI an Wert verlieren könnte. SAP befand sich dabei in einer Reihe namhafter Softwareunternehmen, die in den letzten Monaten deutliche Kursverluste verzeichneten. Das SAP-Management setzt jedoch darauf, Kunden durch die Integration von KI-Anwendungen in das ERP-Paket (Enterprise-Resource-Planning) zu binden. Sollte es SAP in den kommenden Quartalen gelingen, eine überzeugende KI-Adaption zu präsentieren, könnte dies die Ängste vor einer Verdrängung durch KI in den Hintergrund treten lassen.

Zum Chart

Die Aktie von SAP legte vom Tiefstand am 23. September 2022 bei 79,58 Euro bis zum Allzeithoch am 19. Februar 2025 bei 283,50 Euro deutlich zu. Diese Aufwärtsbewegung entspricht in der Spitze einer Rendite von 256 Prozent. Anschließend fiel der Kurs aufgrund eines breiten Verkaufs von Wertpapieren im Zusammenhang mit dem sogenannten Liberation-Day um 26 Prozent auf 210,20 Euro zurück. Seit dem Tief dieser Abwärtsbewegung am 7. April erholte sich der Kurs bis zum 6. Juni, bevor er aktuell wieder in Stufen in den Bereich von 137,54 Euro zurückgefallen ist. Dabei wurde die Unterstützung bei 151,22 Euro jedoch nachhaltig durchbrochen und der Kurs konnte sich erst am Level bei 137,54 Euro stabilisieren. Am Freitag letzter Woche konnte das Papier gegen den Markttrend an Terrain gewinnen. Aktuell liegt der Kurs mit 144,06 Euro wieder zwischen der Unterstützung bei 137,54 Euro und dem Widerstand bei 151,22 Euro. Kommt die KI-Angst zurück, könnte in diesem Fall die nächste Unterstützung bei 122,72 Euro angesteuert werden. Seit 10. April 2026 erscheint der Aktienkurs jedoch gefestigt. In diesem Szenario könnte sich die Bodenbildung komplettieren und der Kurs wieder steigen. Auch könnte das bisherige Kursdesaster aufgrund von Panik unter den Aktionären zu weit gelaufen sein. Fundamental betrachtet ist die Aktie mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) für 2026 von 19,65 wieder etwas günstiger bewertet.

SAP SE (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 151,22 // 163,00 Euro
Unterstützungen: 137,54 // 122,72 Euro

Fazit

Dem Management von SAP ist es gelungen, der grassierenden KI-Angst unter den Investoren Wind aus den Segeln zu nehmen.

Mit einem Open End Turbo Long (WKN MM3X53) könnten risikobereite Anleger, die einen steigenden Kurs der SAP SE in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,64 profitieren. Das Ziel sei bei 174,10 Euro angenommen (6,98 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 27 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 123,36 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 1,91 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,4 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: MM3X53 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 3,98 – 4,00 Euro Emittent: Morgan Stanley
Basispreis: 105,87 Euro Basiswert: SAP SE
KO-Schwelle: 105,87 Euro akt. Kurs Basiswert: 144,06 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 6,98 Euro
Hebel: 3,64 Kurschance: + 75 Prozent
Quelle: Morgan Stanley


Tradings Update: Rheinmetall AG

Die am 30. März 2026 vorgestellte Short-Idee, mit der WKN MN4B9G auf eine fallende Aktie der Rheinmetall AG zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Open End Turbo Long schloss am 15. Mai 26 zum Geldkurs von 61,59 Euro und lag mit 62 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs beim Derivat auf 55,23 Euro nachziehen.

Rheinmetall AG (Tageschart in Euro)


Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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