MTU: Sehr volatil!
MTU: 144,82 Prozent p.a.!
Die derzeitige Blockade in der Straße von Hormus führt zu einem Anstieg der Ölpreise, der sich auch auf die Treibstoffkosten in der Luftfahrtbranche auswirkt. Infolgedessen verzeichnen Fluggesellschaften geringere Einnahmen, was sich wiederum negativ auf das Instandhaltungsgeschäft für die zivile Luftfahrt von MTU auswirken könnte. Marktteilnehmer betrachten den langjährigen Boom insgesamt als gefährdet. Der Analyst George McWhirter von der Privatbank Berenberg hat daher das Kursziel für MTU von 420 Euro auf 350 Euro reduziert und die Einstufung der Aktien von „Buy“ auf „Hold“ gesenkt. Bei dem gestrigen Börsenkurs der MTU-Aktie von etwa 295,50 Euro beträgt das verbleibende Potenzial dennoch nahezu 20 Prozent.
Zum Chart
Charttechnisch wurde die seit Ende September 2023 bestehende Aufwärtssequenz der Aktie von MTU Anfang April 2025 durchbrochen. Der sogenannte Liberation-Day führte zu diesem Kurseinbruch. Anschließend übernahmen wieder die Bullen das Ruder und sorgten für eine Erholung des Aktienkurses. Im Zuge dieser Erholung wurde das alte Allzeithoch von vor der Pandemie bei 289,30 Euro überwunden. Am 18. Februar 2026 wurde ein neues Allzeithoch bei 404,80 Euro markiert. Dieses Allzeithoch wurde innerhalb einer Seitwärtsrange erreicht. Nach dem Erreichen des Allzeithochs ging der Kurs zurück, durchbrach den 200-Tage-EMA (exponentieller gleitender Durchschnitt) und fiel bis zur Unterstützung bei 276,60 Euro. Aktuell hat sich das Papier bei 295,50 Euro eingependelt, was einem Level von rund 30 Prozent unter dem Allzeithoch entspricht. Dabei führt die unstete Politik des US-Präsidenten im Zusammenhang mit der Beendigung des Konfliktes mit dem Iran zu erhöhter Volatilität. Aktuell stehen die Zeichen wieder auf Sturm, was sich aber jederzeit ändern kann. Sollte der Konflikt im Mittleren Osten mit einem Friedensvertrag enden, könnte der Kurs weiter in Richtung des Allzeithochs zulegen. Bleibt die Volatilität auf diesem Niveau, könnte sich der Kursverlauf in den kommenden 5,5 Wochen über der Marke von 255,20 Euro stabilisieren.
Fazit
Mit einem Inline-Optionsschein, bezogen auf die Aktie der MTU Aero Engines AG (FD6DF3), können risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür muss sich der Kurs bis einschließlich 19.06.2026 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 250,00 Euro auf der Unterseite und 450,00 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 11. Mai 2026 um 20:00 Uhr (Briefkurs 8,66 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 144,82 Prozent entsprechen. Wird eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, tritt ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 255,20 Euro fällt oder über den Widerstand bei 443,40 Euro klettert, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiert während der Laufzeit darauf, ob die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnimmt.
Inline-Optionsschein auf die MTU Aero Engines AG (Stand: 11.05.2026, 20:00 Uhr) |
||||
|---|---|---|---|---|
| Strategie für seitwärts gerichtete Kurse | |
|||
| WKN: | FD6DF3 | Typ: | Inline-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 8,27 / 8,67 Euro | Emittent: | Société Générale | |
| untere KO-Schwelle: | 250,00 Euro | Basiswert: | MTU Aero Engines AG | |
| obere KO-Schwelle: | 450,00 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 295,50 Euro | |
| Laufzeit: | 19.06.2026 | Kursziel: | 10,00 Euro | |
| Kurschance: | + 144,82 % p.a. | |||
| Quelle: Société Générale | ||||
Interessenkonflikt
Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:
Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Société Générale S.A. eingegangen ist.
Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.
Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.
Haftungsausschluss
Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.