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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Die Verunsicherung rund um die zukünftige Wirtschaftspolitik der USA und damit eine mögliche Inflationsausweitung haben den Goldpreis in der abgelaufenen Handelswoche auf ein frisches Rekordniveau oberhalb der Vorgängerhochs aus Ende Oktober getrieben. Zwar ist der Vorsprung denkbar knapp, könnte angesichts der am Wochenende in Kraft gesetzten US-Zölle gegen Kanada, Mexiko und China weiteren Auftrieb erhalten.
Über Wochen hinweg hat das Währungspaar US-Dollar zum japanischen Yen (USD/JPY) sich an einem ehemaligen Aufwärtstrend angeschmiegt und den vorherigen Trendbruch ein Stück weit zur Oberseite korrigiert. Vor wenigen Tagen ist das Paar aber wie erwartet zur Unterseite abgeprallt und setzt nun wieder sein zuvor etabliertes Verkaufssignal weiter um.
Das Währungspaar Euro zum polnischen Zloty (EUR/PLN) hielt sich noch bis vor wenigen Tagen in einer äußerst volatilen Seitwärtsbewegung auf, unverhofft brach der Wert zu Beginn der abgelaufenen Woche massiv ein und hat damit ein Verkaufssignal auf mittelfristiger Basis generiert. Aufgrund der dünnen Unterstützungslage sind aktuell weiter fallende Notierungen stark anzunehmen und bieten sich entsprechend für ein Engagement an.
Das Währungspaar US-Dollar zum japanischen Yen (USD/JPY) befindet sich seit gut einer Woche in einer leicht aufwärts gerichteten Schiebephase knapp über dem EMA 50. Aus den Kursmustern seit Anfang Januar geht allerdings der aktuelle Aufwärtstrend womöglich als bärische Flagge durch und weist dadurch einen korrektiven Charakter auf.
Beim Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) wurde zur Wochenmitte ein Test des 50-Tage-Durchschnitts sowie eines markanten Horizontalwiderstandes vollzogen, ein Kurssprung darüber blieb allerdings aus. Auf Sicht von nur wenigen Stunden konsolidiert das Paar grob seitwärts, wobei kurzzeitige Abwärtsrisiken etwas zugenommen haben, was allerdings zum Aufbau einer vollständigen Trendwendeformation dazugehört.
Echte Hinweise auf eine geringere Ernte oder aber erhöhte Nachfrage nach Agrarprodukten gibt es derzeit nicht, trotzdem ziehen die wichtigsten Lebensmittel an den Handelsplätzen merklich an. Eine Erklärung hierfür könnte der seit Tagen schwächer werdende US-Dollar liefern, der auch gegenüber einem Korb an Fremdwährung deutlich nachgelassen hat.
Die Konsolidierung seit den Rekordständen aus Mitte Dezember dauert beim Kakao-Future zwar noch an, die jüngste Kursentwicklung weist jedoch auf ein mögliches Ende hin. Es geht die Hoffnung auf eine Beendigung des laufenden Aufwärtstrends durch einen erneut erstarkten Kakaopreis um.
Ende letzter Woche hat sich der Gold-Future wieder einmal von seiner freundlichen Seite gezeigt und ist hierbei an die Hürde der letzten zwei Monate und bisherigem Niveau der rechten Schulter einer SKS-Formation herangelaufen. Sollte dieser Widerstand in den kommenden Stunden fallen, würde dies neuerliche Kaufanreize setzen und eine drohende Trendwende verhindern. Hierzu müssen Investoren jedoch ordentlich Gas geben, um dieses Vorhaben tatsächlich durchzusetzen.