Das Wertpapier von E.ON kommt seit Anfang Juni dieses Jahres nicht vom Fleck und tendiert grob seitwärts. Dabei hat sich mittlerweile allerdings eine gefährliche charttechnische Formation aufgebaut, die das Potenzial zu einer Trendwende hätte.
Händler der Bayer-Aktie haben in den abgelaufenen zwei Wochen ein unfaires Spiel gegenüber bärischen Marktteilnehmern gespielt. Nach einem Fehlsignal unter 56 Euro, scheint sich in diesem Bereich doch noch ein Boden durchzusetzen, das erklärt wahrscheinlich die heutigen und vor allem dynamischen Kursgewinne.
Zyklische Werte sind in den letzten Tagen wieder stärker nachgefragt worden, das hat sich insbesondere bei dem Autozulieferer Continental und einem frischen Mehrwochenhoch bemerkbar gemacht. Doch die Aktie steuert damit zugleich auf eine langfristige Hürde zu, an derer die nächsten mittelfristigen Weichen gestellt werden dürften.
Sinkende Gaspreise, eine unsichere Zukunft der Nordseepipeline Nord Stream 2 und eine unsichere Zukunft der Weltwirtschaft veranlassen Gazprom Kosten zu senken und zahlreiche Investitionen einzustampfen. Die Aktie reagiert in einer ersten Reaktion positiv.
Nach Aussagen von Adidas CEO Kasper Rorsted profitiert der größte deutsche Sportartikelhersteller vom Homeoffice und sieht den Konzern wieder auf Kurs. Die Nachfrage nach leger lockerer Kleidung sei zu Hause hoch, wodurch das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt ist.
Aktien des US-Kaffeehauskette Starbucks haben nahezu den gesamten Crash aus Anfang dieses Jahres abgearbeitet und notieren derzeit wieder um 87 USD. Dieser Bereich ist jetzt umso wichtiger für den mittelfristigen Verlauf der Aktie, weil an dieser Stelle ein seit Mitte 2019 bestehender Abwärtstrend verläuft.
Wertpapiere des für Halbleiterlösungen bekannten Unternehmens Dialog Semiconductor halten sich derzeit an einer für die mittelfristige Entwicklung sehr wichtigen Stelle auf und befinden auf der Suche nach einer Richtung. Dabei stimmt der Kursverlauf der letzten Wochen für eine Trendwende durchaus positiv.
Papiere des Industriekonzerns Deutz haben sich zu Beginn dieser Woche über eine Hürde aus den letzten Monaten empor geschraubt und befinden sich nun auf dem besten Weg zu einem frischen Kaufsignal. Eine Bestätigung auf Wochenschlusskursbasis wäre nun sehr wünschenswert.