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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
An den Rohstoffmärkten kehrt wieder Dynamik ein, insbesondere der Rohölsektor präsentiert sich wieder von seiner freundlichen Seite. Dennoch liegen noch einige mittelfristige Hürden für beide Sorten Rohöl vor ihnen.
Seit Anfang dieses Jahres läuft beim Währungspaar Euro (EUR) zum Schweizer Franken (CHF) eine ausgeprägte Trendwendephase innerhalb eines bestehenden Abwärtstrendkanals. Jetzt versucht das Paar erneut seinen Downtrend zu überwinden.
Nach einer mehrmonatigen Konsolidierungsphase beim Agrarrohstoff Zucker kam es nach langer Wartezeit am Freitag zum ersehnten Kaufsignal. Damit dürfte mittelfristig die nächste Kaufwelle begonnen haben, für einen Einstieg dürfte es noch nicht zu spät sein.
Der als Gradmesser für den Wert der deutschen Bundesanleihe geltende Euro-Bund Future (BuFu) hat in diesem Monat wieder merklich an Fahrt gewonnen, am Ende könnte eine bullische Hammerkerze aufgestellt werden. Hierdurch würde die Wahrscheinlichkeit auf ein Ende des seit Sommer letzten Jahres andauernden Abwärtstrends deutlich erhöht werden.
Vergleichsweise kurz hatte das Währungspaar Euro (EUR) zum südafrikanischen Rand (ZAR) über wenige Wochen abwärts konsolidiert und ist anschließend aus seiner bullischen Flagge regelkonform ausgebrochen. Nun rückt der übergeordnete Abwärtstrend wieder in den Fokus der Händler.
Ein starker brasilianischer Real beim größten Kaffeeproduzent der Welt hatte den Kaffeepreis zuletzt deutlich abgeschoben und sorgt wieder für Kursfantasie unter Anlegern. Am Abwärtstrend seit Ende 2019 ändert dies allerdings noch nichts, wohl aber ergeben sich bei der derzeitigen Situation klare Handelsansätze.
Gold konnte im gestrigen Handel auf ein frisches Allzeithoch zulegen, aber auch alle übrigen Metalle zeigen sich von ihrer freundlichen Seite, wie beispielsweise Platin. Dieser Rohstoff konnte zwar keine Höchststände markieren, ist aber in einen markanten Bereich vorgedrungen, oberhalb dessen ein größeres Kaufsignal möglich wäre.
In der abgelaufenen Woche hat die Entwicklung beim Palladiumpreis eine überraschende Trendwende angenommen. Anstatt nach einem Doji zur Unterseite abzudrehen, entschlossen sich Marktteilnehmer weiter zu kaufen und den Preis über den seit Mai bestehenden Aufwärtstrend zu treiben. Das könnte in dieser Woche eine dynamische Entwicklung nach sich ziehen, rein rechnerisch ist noch Aufwärtspotenzial vorhanden und könnte die Erholung weiter vorantreiben.