Noch vor wenigen Tagen machte die American-Express-Aktie den Anschein einer Trendwende unterstützt durch eine inverse SKS-Formation. Allerdings konnten Bullen die dazugehörige Nackenlinie nicht überwinden, es kam zu neuerlichen Abschlägen auf frische Jahrestiefs. Nun aber drängt sich eine andere Formation in den Vordergrund.
Zur Wochenmitte sind besonders Autowerte gefragt, eine Stabilisierung der Lieferketten und wiederkehrende Hoffnung einer wirtschaftlichen Erholung treiben die Notierungen von deutschen Automobilbauern merklich an. Darunter befindet sich auch Mercedes-Benz und steuert geradewegs auf seine Monatshochs zu.
Wertpapiere des US-Arzneimittelherstellers Catalent werden im Bereich von 40 USD und somit den Tiefständen aus Anfang 2019 sehr stark nachgefragt, zudem gelang es in den letzten Wochen einen astreinen Doppelboden aufzubauen. Dieser steht aufgrund der vorbörslichen Kursindikation sogar vor einem Abschluss und könnte endlich eine Trendwende in dem Papier hervorrufen.
Wertpapiere des US-Beratungsunternehmens Verisk halten sich zwar immer noch in einem seit dem Jahreswechsel bestehenden Abwärtstrend auf, allerdings fällt die Korrekturbewegung bislang nur dreiwellig aus und ist daher als Konsolidierung gekennzeichnet. Aktuell versucht das Wertpapier sich an einem Trendwechsel und baldigen Ausbruch aus dem laufenden Abwärtstrend.
Der Luftraumkonzern Boeing macht nicht nur wegen des Ukrainekrieges als ein wichtiger Lieferant von Waffen von sich reden, sondern auch auf dem Börsenparkett. Der Anstieg der letzten Wochen brachte sehr positive Signale hervor, die durchaus das Potenzial zu einer Wiederaufnahme der seit Anfang 2020 andauernden Erholungsbewegung besitzen.
Von den jüngsten Marktturbulenzen blieben auch Versicherungsgesellschaften nicht verschont, allerdings hat sich das Chartbild vieler börsennotierter Unternehmen zuletzt sehr stark aufgehellt, wie beispielshalber bei Hannover Rück. Aktuell versucht sich die Aktie über die derzeitigen Jahreshochs hinwegzusetzen und an ihre Rekordstände anzuknüpfen.
Die Schweizer Großbank UBS hat sich zu Beginn dieser Woche positiv zu Fresenius geäußert und hat das Wertpapier auf kaufen hochgestuft. Begründet wird diese Entscheidung aufgrund einer vergleichsweise niedrigen Bewertung des europäischen Medizintechnikunternehmens. Technisch allerdings warten noch hohe Hürden auf das Papier.
Der Landmaschinenhersteller Deere profitierte ungemein in den letzten Jahren vom Aufschwung an den Börsen, an den Marktturbulenzen haben die Aktie nur bedingt teilgenommen und versuchen sich derzeit an einem Sprung über die Rekordstände aus dem Frühjahr dieses Jahres. Gelingt ein solches Unterfangen, würden weitere Long-Signale aktiviert werden. Noch wurde aber keine endgültige Entscheidung gefällt.