Profitabilität im Mittelpunkt

Hypoport: Hält diesmal das Tief?


Künstliche Intelligenz hält inzwischen in immer mehr Branchen Einzug – auch beim Immobilienfinanzierer Hypoport. Nach Einschätzung des Managements könnten KI-Anwendungen künftig Abläufe deutlich beschleunigen und die Effizienz im Unternehmen spürbar steigern. Gleichzeitig versucht die Aktie aktuell, auf niedrigem Niveau einen stabilen Boden zu finden. Dieser Prozess steht zwar noch am Anfang, könnte aber bereits erste Chancen für vorsichtige Anleger bieten – auch mit Blick auf die derzeitige Bewertung.

Vorstandschef Ronald Slabke sieht in der Nutzung von Künstlicher Intelligenz vor allem großes Potenzial für das Geschäftsmodell. Die Technologie könnte die digitale Plattform von Hypoport stärker mit Kunden, Banken und anderen Partnern vernetzen und so zusätzlichen Nutzen schaffen. Besonders in der Immobilienfinanzierung ließen sich viele Abläufe weiter automatisieren – etwa bei Bewertungen, in der Beratung oder bei der Integration von Bankprozessen.

An der Börse reagieren Investoren bislang noch zurückhaltend, zeigen aber erste Bereitschaft, der Aktie im Bereich ihrer bisherigen Tiefstände – aus September 2022 und Februar 2017 – eine Stabilisierung zuzutrauen. Technisch betrachtet bildet sich derzeit möglicherweise ein sogenannter Doppelboden, also ein Muster, das häufig eine Trendwende nach oben einleiten kann. Allerdings müsste sich dieses Signal erst noch bestätigen.

Dafür wäre ein Kursanstieg über 95,00 Euro notwendig. Gelingt das, könnte die Aktie wieder in den dreistelligen Bereich um 106,00 Euro vorstoßen. In einem positiven Szenario wäre später sogar ein Anstieg bis etwa 127,80 Euro denkbar. Aufgrund der vergleichsweise niedrigen Bewertung könnte sich für risikobewusste Anleger schon jetzt ein kleiner Einstieg anbieten.

Sollte der Kurs jedoch unter die aktuellen Jahrestiefs von 77,10 Euro fallen, drohen deutlichere Verluste. In diesem Fall könnte die Aktie bis auf etwa 72,55 Euro zurückgehen – ein Niveau, das zuletzt im September 2022 erreicht wurde.

 

Trading-Strategie:

 

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LONG

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Stop-Buy-Order : 95,00 Euro

Kursziel : 106,00 Euro

Renditechance via DU47GP : 120 Prozent

Anlagehorizont : 2 - 4 Wochen

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Anmerkungen: Stopps und Gewinnziele im Insight sind als Orientierungspunkte zu verstehen und hängen maßgeblich vom eigenen Risiko- und Geldmanagement sowie der jeweiligen Entwicklung im Tageshandel ab.

Gewinne eigenständig mitnehmen.

Hypoport SE (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 87,50 // 95,40 // 100,80 // 106,00 Euro
Unterstützungen: 77,10 // 72,55 // 69,80 // 65,40 Euro
Strategie für steigende Kurse
WKN: DU47GP Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 0,77 - 0,96 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 74,2487 Euro Basiswert: Hypoport SE
KO-Schwelle: 74,2487 Euro akt. Kurs Basiswert: 83,00 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 106,00 Euro
Hebel: 8,54 Kurschance: + 120 Prozent
http://www.boerse-frankfurt.de
Strategie für fallende Kurse
WKN: DU8725 Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 0,89 - 1,09 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 90,8975 Euro Basiswert: Hypoport SE
KO-Schwelle: 90,8975 Euro akt. Kurs Basiswert: 83,00 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel:
Hebel: 7,52 Kurschance:
http://www.boerse-frankfurt.de



Interessenkonflikt

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