Sportartikelhersteller hatten es in der letzten Zeit nicht leicht, seit Ende 2021 lässt sich bei Puma beispielshalber eine größere Abwärtsbewegung erkennen, nach Beendigung des Abwärtstrends kam aber so recht keine Kaufdynamik auf. Aktuell tendiert das Papier nach Vorlage der Quartalszahlen sogar in Richtung seiner Jahrestiefs.
Wertpapiere des US-Technologiekonzerns Datadog haben sich seit den Rekordständen aus Ende 2021 sehr stark entfernt und sind auf das Niveau von Mai selben Jahres zurückgefallen. Dort zeichnet sich seit Monaten eine volatile Stabilisierungsphase ab, die unter anderem von soliden Quartalszahlen getragen wird. Womöglich wird an dieser Stelle an einer mittelfristigen Trendwende gebastelt.
Aktuellen Daten zufolge befindet sich die Deutsche Bank weiter auf Erholungskurs und konnte das elfte Mal in Folge einen Gewinn im Quartal ausweisen. Das Kursniveau von knapp unter zehn Euro spiegelt dies zwar nicht unbedingt wider, auch ist die Skepsis gegenüber Banken zuletzt wegen der Turbulenzen in diesem Sektor merklich gestiegen.
Der US-Technologiekonzern Alphabet hat Zahlen zum abgelaufenen Quartal, vorgelegt und durchaus positiv überrascht, der Hammer hängt aber ganz woanders. Das Unternehmen plant in einem Umfang von 70 Mrd. Dollar eigene Aktien zurückzukaufen und könnte für eine Rallye bei den beiden Wertpapierklassen sorgen.
Nach vorläufigen Zahlen hat Südzucker das Geschäftsjahr 2022/2023 im geplanten Rahmen abgeschlossen, dies verschaffte dem Papier einen deutlichen Kurssprung vor wenigen Tagen. Entscheidend ist nun ein nachhaltiger Monatsschlusskurs oberhalb der Widerstände der letzten zwei Jahre, wodurch eine seit 2018 laufende Seitwärtsspanne endlich zur Oberseite aufgelöst werden könnte.
Die Gesamtnachfrage an Mikrochips übersteigt noch immer bei weitem die Kapazitäten, hiervon profitierte der Chipausrüster ASML im abgelaufenen Quartal deutlich. Der Aktie verschaffte dies jedoch nicht den erhofften Sprung über einen Kauftrigger und damit erfolgreiche Auflösung der vorausgegangenen Bodenbildungsphase.
Wertpapiere des chinesischen Internetkonzerns JD.com halten sich seit nunmehr Februar 2021 in einem intakten Abwärtstrend auf und steuern geradewegs auf die Tiefstände aus dem vergangenen Jahr zu. Ein Bruch dieser könnte eine neuerliche Verkaufswelle auslösen, Stabilisierungstendenzen sind derzeit nicht zu erkennen.
Obwohl einer der größten Autobauer der Welt milliardenschwere Investitionen in China plant um den harten Wettbewerb zu begegnen, scheint die Aktie hiervon nicht zu profitieren und tendiert seit den Kursspitzen aus März 2021 fortlaufend talwärts. Aktuell steuert das Papier seine Vorjahrestiefs an, technisch gibt es allerdings starke Zweifel an einer Stabilisierung in diesem Bereich.