Wertpapiere des Spezialchemieunternehmens Brenntag ziehen zu Beginn dieser Handelswoche weiter hoch und tragen zur guten Stimmung beim Leitbarometer DAX bei. Nachdem die Aktie einen regelkonformen Pullback nach Ausbruch aus einem vorausgegangenen Abwärtstrend vollzogen hatte, wird nun das zuvor etablierte Kaufsignal weiter umgesetzt.
Der Haushaltswarengigant Procter & Gamble hat im abgelaufenen Quartal die Prognose leicht übertroffen und profitiert von der guten Laune unter Anlegern. Viel wichtiger ist allerdings die Kursentwicklung seit dem Frühjahr letzten Jahres, die auf eine glänzende mittelfristige Zukunft hoffen lässt.
Aktien des US-Chipherstellers Intel hatten im März einen äußerst dynamischen Lauf abgelegt und konnten ihre vorausgegangene Seitwärtsspanne zur Oberseite auflösen. Die letzten Wochen konsolidiert das Wertpapier talwärts, tut sich aber mit einer Stabilisierung um das markante Unterstützungsniveau von rund 30 USD allerdings noch schwer. Hier müssen beide Bullen durchgreifen, um das junge Kaufsignal nicht doch noch abzuwürgen.
Wertpapiere von Wacker Neuson holen ihre Verluste seit September letzten Jahres wieder dynamisch auf, hierbei lässt sich in der Kursentwicklung zum einen eine fünfwellige Impulswelle erkennen, zum anderen auch eine inverse SKS-Formation als zusätzliche Untermauerung einer Trendwende. Doch kurzzeitig könnte das Papier nun auf erhebliche Widerstände gestoßen sein.
Wertpapiere des Chemiekonzerns Dow tendieren seit nunmehr Mitte März aufwärts, dem war zuvor allerdings ein mittelfristiger Trendbruch vorausgegangen. Nichtsdestotrotz ist die Wichtigkeit eines übergeordneten Abwärtstrends an dieser Stelle hervorzuheben, was mit einem potenziellen und vor allem größeren Kaufsignal einhergehen könnte.
Aktien des US-Telekommunikationskonzerns Verizon führen heute mitunter die Verliererliste im Dow Jones an, praktisch Nachrichtenlos verliert das Wertpapier 3,78 Prozent und steuert auf seine Jahrestiefs zu. Dabei steht die Veröffentlichung der Quartalszahlen erst in wenigen Tagen an.
Der im Gesundheitswesen tätige US-Konzern Johnson & Johnson konnte seinen Umsatz und Gewinn im letzten Quartal steigern, Anleger nahmen die Zahlen allerdings etwas verkrampft auf und schickten die Aktie im gestrigen Handel deutlich in die Verlustzone. Zuvor war allerdings ein hoffnungsvoller Bodenbildungsprozess vorausgegangen, der aber noch nicht vollends verloren scheint.
Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin profitiert fortlaufend von hohen Militärausgaben der USA und konnte seinen Umsatz sowie Gewinn im abgelaufenen Quartal steigern. Dies nahmen Käufer sogleich zum Anlass, bei der Aktie zuzuschlagen und diese auf neue Rekordstände zu hieven.