Aktien des US-Telekommunikationskonzerns Verizon führen heute mitunter die Verliererliste im Dow Jones an, praktisch Nachrichtenlos verliert das Wertpapier 3,78 Prozent und steuert auf seine Jahrestiefs zu. Dabei steht die Veröffentlichung der Quartalszahlen erst in wenigen Tagen an.
Der im Gesundheitswesen tätige US-Konzern Johnson & Johnson konnte seinen Umsatz und Gewinn im letzten Quartal steigern, Anleger nahmen die Zahlen allerdings etwas verkrampft auf und schickten die Aktie im gestrigen Handel deutlich in die Verlustzone. Zuvor war allerdings ein hoffnungsvoller Bodenbildungsprozess vorausgegangen, der aber noch nicht vollends verloren scheint.
Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin profitiert fortlaufend von hohen Militärausgaben der USA und konnte seinen Umsatz sowie Gewinn im abgelaufenen Quartal steigern. Dies nahmen Käufer sogleich zum Anlass, bei der Aktie zuzuschlagen und diese auf neue Rekordstände zu hieven.
Aktien des Duft- und Geschmacksstoffherstellers Symrise haben offenbar Anfang März ihr vorläufiges Jahrestief gesehen und konnten seitdem um über 16 Prozent auf deutlich über 105 EUR zulegen. Zeitgleich gelang es allerdings auch einen untergeordneten und seit Januar letzten Jahres bestehenden Abwärtstrend zu knacken, wodurch nun weiteres Aufwärtspotenzial folgen könnte.
Wertpapiere des Mobilitätsdienstleisters Sixt gehören zur Wochenmitte im MDax zu den größten Verlierern, ein genauer Blick auf den Kursverlauf der letzten Wochen zeigt dabei eindeutig die Auflösung einer Verkaufsformation. Nach der steilen Rallye seit Mitte Dezember kam ein solches Szenario aber nicht unbedingt überraschend.
Die US-Großbank Citigroup hat im ersten Quartal ihr Nettoergebnis und Umsatz steigern können, von überschwänglicher Freude ist im Kursverlauf der Aktie jedoch noch nicht viel zu sehen. Vielmehr steckt das Papier seit nunmehr Sommer letzten Jahres in einem Seitwärtstrend fest und sucht nach einer Richtung.
Der US-Flugzeugbauer Boeing hat in der abgelaufenen Handelswoche bekannt gegeben, dass die Auslieferungen beim Modell 737 MAX gedrosselt werden müssen. Als Grund nannte der Flugzeugbauer Fertigungsmängel, die den Flugbetrieb des Jets aber nicht beeinträchtigen sollen! Zunächst reagierten Anleger negativ auf diese Nachricht, der Anfang dieser Woche verläuft dagegen schleppend für das Wertpapier.
Wertpapiere der Deutschen Bank können vom Aufschwung der Börsen in Frankfurt profitieren und kratzen mittlerweile wieder am zweistelligen Kursbereich. In der abgelaufenen Handelswoche gelang es sogar den 50-Tage-Durchschnitt zu überwinden, womit nun der EMA 200 in den unmittelbaren Fokus rückt.