Die Aktie von Volkswagen hat sich in turbulenten Zeiten vom partiellen Tief bei 78,86 Euro am 29. November 2024 wieder nach oben entwickelt. Momentan notiert das Papier bei 109,15 Euro, was einem Zugewinn von rund 39 Prozent entspricht. Fundamental betrachtet ist das erwartete KGV 2025 noch immer auf niedrigen 4,11.
Der Wechselrichterhersteller SMA Solar befindet sich aktuell mitten im Sturm der globalen Konkurrenz. Nach einer Abwärtssequenz seit Ende Juni 2023 von 87 Prozent ist der Kurs in eine Bodenbildung übergegangen. Aktuell sorgt die Zolldrohung seitens des US-Präsidenten für fallende Kurse.
Seit dem Allzeittief am 16. März 2020, wo die Aktie der Commerzbank bei 2,80 Euro notierte, hat der Kurs einen Anstieg auf 19,65 Euro hingelegt. In der Spitze entspricht dies einer Rendite von rund 600 Prozent. Die Rallye könnte aber aufgrund der Übernahmefantasie seitens der Unicredit noch weiterlaufen.
Der Aktienkurs von BMW hat den seit Mitte April 2024 aufrechten Abwärtstrend gebrochen und auf höherem Niveau eine Seitwärtsrange ausgebildet. Die deutschen Autobauer stehen aus mehreren Richtungen unter Druck. Das Problem mit den Einfuhrzöllen in die USA könnte sich aber aufgelöst haben.
Die neue Chefin der Daimler Truck Group ist angetreten, um die Marge über Kostensenkungen zu erhöhen. Der Aktienkurs hat darauf mit der Bildung einer Aufwärtssequenz reagiert. Eventuelle Zölle der USA auf Produkte aus Kanada und Mexiko könnten die Wettbewerbssituation der Daimler Truck Group aber schwächen.
Der Aktienkurs von Amazon notiert nahe dem Allzeithoch vom 28. Januar und hat einen intakten Aufwärtstrend ausgebildet. Summa summarum sollte Amazon von der stärker werdenden Konkurrenz im KI-Bereich profitieren. Möglicherweise kann das Management auch die chinesische Konkurrenz von Temu und Shein eindämmen und den Kurs damit weiter stützen.
Aktuell werden große Anstrengungen unternommen, um der Wohnungsnot in den Ballungsräumen entgegenzuwirken. Für Vonovia bedeutet dies die Chance auf Wachstum des Portfolios. Weiters kommt dem größten Vermieter von Wohnungen im deutschen Sprachraum der sinkende Leitzins entgegen, nachdem dabei das Vermögen nach oben angepasst werden kann.
Der Optimismus im globalen Chipsektor gewinnt wieder die Oberhand, nachdem die Branchengröße TSMC ermutigende Zahlen lieferte. Davon hat auch Micron leicht profitiert, worauf der Kurs fester notiert. Die Überwindung des gewichtigen Widerstandes bei 111,32 US-Dollar und die damit einhergehende Auflösung der Seitwärtsrange steht aber noch bevor.