Doppelboden vs. SKS

EUR/GBP: Wer macht das Rennen?


Beim Währungspaar Euro zum britischen Pfund (EUR/GBP) herrscht auf den ersten Blick seit Sommer letzten Jahres Stillstand, etwas näher herangezoomt zeigt sich ein offener Kampf zwischen zwei gegensätzlichen Formationen, die demnächst richtungsweisend sein dürften. Eine äußerst spannende Ausgangslage vor dem Hintergrund der erwarteten Inflationszahlen aus dieser Woche.

Anleger wägen derzeit steigende Inflationsrisiken in der Eurozone gegen gemischte makroökonomische Signale aus dem Vereinigten Königreich (UK) und Deutschland ab. Volkswirte warnen, dass die Inflationswerte im März und April höher ausfallen könnten, was auf einen möglichen Anstieg des allgemeinen Preisniveaus angesichts stark steigender Energiekosten im Zusammenhang mit dem Nahost-Krieg hinweist. Erste belastbare Daten werden in der zweiten Wochenhälfte erwartet und dürften das Paar in die eine oder andere Richtung anstoßen. Technisch kämpft eine SKS-Formation zwischen 0,8615 und den bisherigen Hoch aus 2015 bei 0,8865 GBP gegen ein mögliches Doppeltief im Bereich der zu der SKS-Formation gehörenden Nackenlinie.

Allgemeiner Inflationsanstieg erwartet

 

Kommt es bei dem Paar EUR/GBP zu einer nachhaltigen Aktivierung der etwas mächtigeren SKS-Formation durch einen Kursrutsch mindestens unter 0,8592 GBP, würde dies ein Verkaufssignal generieren. Erste Ziele könnten dann bei 0,8500 und darunter im Bereich von 0,8450 GBP ausgerufen werden und würden sich für entsprechende Positionierung auf der Unterseite anbieten. Ein passender Schein wird hierzu gleich im Anschluss näher vorgestellt. Auf der Oberseite müsste für die Aktivierung des Doppelbodens auf Wochenbasis ein Sprung über 0,8748 GBP gelingen, damit noch einmal die Chance auf einen Gipfelsturm bei 0,8865 GBP entsteht. Noch halten sich die Kräfte aber die Waage.

EUR/GBP (Tageschart in GBP)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 0,8679 // 0,8707 // 0,8741 // 0,8789 GBP
Unterstützungen: 0,8615 // 0,8592 // 0,8568 // 0,8536 GBP

Fazit

 

Die Zeichen bei dem besprochenen Währungspaar stehen derzeit zugunsten bärischer Marktteilnehmer, sodass unterhalb von 0,8592 GBP ein Kursrutsch auf 0,8450 GBP einsetzen sollte und sich für eine entsprechende Positionierung auf der Verkäuferseite anbieten würde. Hierzu kann dann beispielsweise das mit einem Hebel von 57 ausgestattete Open End Turbo Short Zertifikat WKN DY3WT1 zum Einsatz kommen und würde eine Gesamtrenditechance von 130 Prozent bieten. Ziel des Scheins wurde rechnerisch bei 4,09 Euro ermittelt. Eine Verlustbegrenzung sollte dann aber den Bereich von 0,8675 GBP vorläufig nicht unterschreiten, im Schein würde sich zur Orientierung ein Stopp-Kurs von 1,49 Euro ergeben. Als Anlagehorizont sollten jedoch gut einige Wochen zwingend eingeplant werden, ehe der Trade vollständig aufgeht.

Strategie für fallende Kurse
WKN: DY3WT1 Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 1,74 – 1,75 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 0,88 GBP Basiswert: EUR/GBP
KO-Schwelle: 0,88 GBP akt. Kurs Basiswert: 0,8653 GBP
Laufzeit: Open End Kursziel: 4,09 Euro
Hebel: 57,12 Kurschance: + 130 Prozent
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


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