Seit dem Jahresbeginn hat die Aktie von Bilfinger rund 45 Prozent an Wert zulegen können, dem war in den letzten Jahren der mühsame Aufbau einer inversen und multiplen SKS-Formation vorausgegangen. Das Konstrukt konnte jedoch im Frühjahr erfolgreich zur Oberseite aufgelöst werden und hat mittelfristig den Grundstein für weiter steigende Notierungen gesetzt.
Aktien des Techkonzerns IBM haben vor rund zwei Wochen erfolgreich einen Ausbruch über die Vorgängerhochs aus 2013 vollzogen und konnten insgesamt um weitere 15 Prozent an Wert zulegen. Zuletzt allerdings ist die Reallye merklich ins Stocken geraten, die im September ausgerufenen Kursziele wurden unlängst alle abgearbeitet, was nun gewisses Potenzial für einen Pullback birgt.
Heute wird der EZB-Rat erneut zusammenkommen und über die zukünftige Fiskalpolitik der Eurozone entscheiden. Es wird seitens der Marktteilnehmer mit einer weiteren Zinssenkung um 25 Basispunkte gerechnet, zumal die Inflation deutlich in den gewünschten Bereich um 2 Prozent zurückgekehrt ist. Dieselben Hoffnungen hegen aber offenbar auch Investoren aus dem Russell 2000 Index, der sich mit großen Schritten an seine Jahreshochs heranpirscht.
Obwohl der Sportartikelhersteller Adidas solide Quartalszahlen geliefert hat, befindet sich die Aktie unter Druck. Insgesamt läuft der Wert aber seit nunmehr Mitte April in einer hochvolatilen Handelsspanne knapp unter dem 61,8 Fibonacci-Retracement seitwärts.
Wertpapiere der US-Fast-Food-Kette McDonald’s hielten sich seit grob Oktober 2022 in einer ausgeprägten Seitwärtsphase auf, diese wurde vor einigen Tagen jedoch zur Oberseite aufgelöst, womit nun ein mittelfristiges Kaufsignal vorliegt, welches zudem durch einen nachhaltigen Wochenschlusskurs bereits bestätigt wurde.
Der Getränke- und Lebensmittelkonzern PepsiCo hat als eines der ersten Unternehmen Quartalszahlen vorgelegt und insgesamt für eine positive Überraschung gesorgt. Trotz leicht rückläufiger Umsätze konnte das Unternehmen mehr verdienen. Zweifelsfrei hat diese gemischte Nachrichtenlage für einen deutlichen Kursaufschwung gesorgt, die Aktie aus der lethargischen Seitwärtsbewegung der letzten Monate allerdings noch nicht befreit.
Rund zwei Monate lang haben Marktteilnehmer bei einem der wichtigsten US-Aktienbarometer Dow Jones Index an einem sehr aussagekräftigen Trendfortsetzungsmuster in Form einer inversen SKS-Formation gewerkelt und diese schließlich auch erfolgreich auf der Oberseite aufgelöst. Doch wo liegen die kurzfristigen Grenzen für den Index, schafft er noch das 161,8 % Fibo?
Anteilsscheine der US-Großbank Citigroup haben zur Wochenmitte einen nicht unwichtigen Kurssprung vollzogen und versuchen dadurch eine im Vorfeld aufgebaute inverse SKS-Formation erfolgreich aufzulösen. Dennoch steckt der Wert seit Monaten in einer größeren Seitwärtskonsolidierung fest, die bei weiteren Kapitalzuflüssen aber ebenfalls aufgelöst werden dürfte.