Bei den Quartalszahlen aus dem Finanzsektor zeigt sich in dieser Woche bei den Einzeltiteln viel Licht und viel Schatten. Im Fall des Citigroup zeigen Investoren allerdings deutliches Interesse, trotz eines Gewinnrückgangs.
Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat im abgelaufenen Quartal schwere Einbußen einstecken müssen, der Gewinn schmolz um rund 30 Prozent. Aber auch Kapitalabzüge machen dem Unternehmen zunehmend zu schaffen.
Aktien des Handelskonzerns Metro befinden sich bereits seit Wochen in einer volatilen Seitwärtsbewegung, die aktuellen Kursgewinne deuten auf einen möglichen Ausbruchsversuch hin. Im Erfolgsfall könnte daraus eine neuerliche Long-Chance auf kurzfristiger Basis entstehen.
Insgesamt hat sich der Wert der Charter Communications-Aktie zuletzt halbiert, für Hoffnungen und einen möglichen Trendwechsel sorgt ein äußerst markanter Unterstützungsbereich der letzten Jahre um 410 USD. Der Ansatz eines Doppelbodens ist bereits erkennbar, jetzt muss er nur noch aktiviert werden.
Der anhaltende Mangel von Computerchips und temporären Corona-Lockdowns hat dem Fahrzeughersteller Mercedes-Benz einen Absatzrückgang beschert. Auch die wirtschaftlichen Aussichten gepaart mit dem Ukraine-Krieg und steigenden Rohstoffpreisen steigern den Druck auf den Autobauer, aus technischer Sicht wurde sogar ein größeres Verkaufssignal mit reichlich Korrekturpotenzial aktiviert.
Trotz der jüngsten Marktturbulenzen präsentiert sich das Wertpapier von Procter & Gamble durchaus stark und konnte zuletzt einen untergeordneten Abwärtstrend beenden. Ausgehend vom Kursverlauf der letzten Wochen stellt sich nun die Frage, ob eine V-förmige Erholung gelingt oder aber eine inverse SKS-Formation sich durchsetzt. In beiden Fällen ist das kurzzeitig als bullisch zu interpretieren.
Die einst mithilfe bekannter US-Prominenter gehypte Aktie des Fleischersatzherstellers Beyond Meat profitierte in den ersten Tagen nach dem Börsendebüt im Mai 2019 von einer ungeahnt starken Nachfrage und konnte auf 240 Dollar zulegen. Anschließend aber ebbte die Nachfrage ab, in den letzten zwölf Monaten verlor das Papier dynamisch auf rund 20 Dollar an Wert.
Während in Deutschland die Sorge um einen Gaslieferstopp und damit Engpässen für die Industrie und privaten Haushalte umgeht, profitiert der Solar- und Windparkbetreiber Encavis von der Gunst der Anleger und versucht sich über seine diesjährigen Hochs hinwegzusetzen. Technisch durchaus überzeugend, noch aber blieb ein nachhaltiges Kaufsignal aus.