Neuesten Absatzzahlen zufolge hat der Münchner Autobauer BMW bei Elektroautos sehr deutlich zugelegt, allerdings steckt die Branche noch immer durch Lieferengpässe bei zahlreichen Komponenten tief in der Krise. Dennoch machen die Auslieferungszahlen elektrisierter Fahrzeuge Hoffnungen auf eine Trendwende, auch wenn die Euphorie nur kurz ausfallen dürfte.
Wertpapiere des Bayer-Konzerns treten seit Tagen praktisch auf der Stelle und können noch einen seit Oktober 2020 bestehenden Aufwärtstrend mit Mühe verteidigen. Kommt es allerdings zu einem Bruch, würde sich ein sofortiges Verkaufssignal für das Papier ergeben.
Wertpapiere des US-Nahrungsmittelkonzerns Kraft Heinz werden gleich von zwei starken Faktoren belastet, zum einen ein ausgeprägtes Doppelhoch in Kombination mit einer eindeutigen SKS-Formation. Aktuell kann sich die Aktie noch auf der Verkaufsmarke halten, ein Bruch würde unweigerlich zu einem größeren Verkaufssignal führen.
In den letzten Tagen hatte sich das Papier von Wacker Chemie um den Support von 120 EUR und dem EMA 200 versucht zu stabilisieren, leider erfolglos. Jetzt hat das Papier des Chemiekonzerns eine eindeutige Trendwende in Form einer SKS-Formation eingeleitet.
Aktien von Home Depot zeigen sich im Vergleich zum Gesamtmarkt relativ stark und versuchen im Bereich des 200-Wochen-Durchschnitts sowie den aktuellen Jahrestiefs eine Stabilisierung. Ob diese gelingt, werden erst die nächsten Stunden zeigen. Zeitgleich rückt auch ein potenzieller Doppelboden in den Fokus, sollten sich Käufer demnächst durchsetzen können.
Im heutigen Handelsverlauf fallen besonders Aktien von Stahlproduzenten negativ auf, nachdem JPMorgan eine äußerst schwache Studie zu der Entwicklung der Stahlkocher veröffentlicht hatte. Allein ThyssenKrupp verlor in der ersten Tageshälfte über 12 Prozent an Wert und steuert zielstrebig auf seine Jahrestiefs aus 2020 zu.
Einem Agenturbericht zufolge hat der iPhone-Hersteller Apple die Pläne der Produktionsausweitung von 6 Mio. Einheiten für das zweite Halbjahr auf Eis gelegt, begründen tut dies der Konzern mit dem ausgebliebenen Nachfrageschub bei den neuen Modellen iPhone 14. Diese Nachricht könnte durchaus für Ungemach unter Investoren sorgen und die Unterstützung der letzten Wochen damit zerstören.
Die Aktienmärkte brechen seit Wochen ein, dem Abwärtsdruck konnte sich auch der US-Technologiekonzern Charter Communications nicht entziehen. Bereits im Vorfeld wurde auf ein Verkaufssignal hingewiesen, dieses steuert nun auf sein zweites markantes Ziel zu.