Wertpapiere der Deutschen Bank erfreuen sich wieder größeren Kapitalzuflüssen, nachdem das Geldhaus frische Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt hatte. Allerdings steht der Kurssprung an den EMA 50 und an die markante Barriere der letzten Monate noch auf wackligen Beinen. Erste eine nachhaltige Auflösung dürfte den über Monate im Aufbau befindlichen Boden endgültig abschließen.
Am Dienstag hat der US-Zahlungsdienstleister Visa Quartalszahlen vorgelegt und durchaus überzeugt. Nachdem sich an den Jahrestiefs nun ein hoffnungsvoller Doppelboden durchgesetzt hat, kehrt auch das Vertrauen der Anleger sukzessive wieder zurück.
Die Kommunistische Partei (KP) will eigenen Aussagen zufolge gegen die Vormachtstellung chinesischer Techkonzerne noch härter vorgehen und lässt die Kurse an der NASDAQ notierten Unternehmen ins Bodenlose fallen. Allein JD.com weist einen Verlust von gut 20 Prozent am Montag aus und könnte noch sehr viel tiefer fallen.
Wertpapiere der Wacker Chemie AG können heute im MDax-Index überzeugen und führen diesen mit einem Vorsprung von knapp vier Prozent an. Derzeit notiert das Papier um 118 EUR, weiteres Kurspotenzial dürfte innerhalb der laufenden Erholungsbewegung noch vorhanden sein.
Im abgelaufenen Quartal übertraf die Bank of America jüngsten Daten zufolge die Erwartungen der Analysten, trotzdem musste das Geldinstitut einen Gewinnrückgang vermelden. Technisch zeichnet sich seit Wochen nun eine klare Trendwende ab, die allerdings noch einer eindeutigen Aktivierung bedarf.
Die Morphosys-Aktie hat in den letzten Jahren eine lange Abwärtsstrecke hinter sich gebracht, im Bereich von 16 EUR zeichnet sich allerdings eine träge Stabilisierung ab. Ein schöner Wert, um auf die Watchlist gesetzt zu werden.
Papiere von Hensoldt befinden sich trotz starker Schwankungen in einem temporären Aufwärtstrend, dieser begann gegen Ende September und führte die Aktie kontinuierlich an ihren übergeordneten Abwärtstrend aufwärts. Zwar gehen hieraus noch keine größeren Kaufsignale hervor, wohl aber bereitet sich das Papier offenbar auf Größeres vor.
Noch vor wenigen Wochen machte das Chartbild der American Express-Aktie Hoffnungen auf eine Trendwende und damit eine längere Aufwärtsbewegung. Leider hat sich diese Annahme durch die jüngsten Kursverluste zerstreut, aktuell muss das Papier sogar um seine mittelfristige Unterstützung von 138,13 USD kämpfen.