Das mit 8,88 Mrd. US-Dollar bewertete Unternehmen Boston Properties zieht wieder vermehrt Blicke auf sich und versucht sich von den aktuellen Jahrestiefs auf der Oberseite zu lösen. Eine Trendwende käme nach den Kursverlusten der letzten Jahre durchaus willkommen, obwohl eine mögliche Erholungsbewegung noch ganz am Anfang steht.
Ein in der Aktie von Qualcomm im Mai etabliertes Island-Gap wirkt offenbar stabilisierend auf den Kursverlauf und könnte sogar eine Trendwendeformation hervorbringen. Noch müssen die weiteren Schritte abgewartet werden, die Chancen hierauf mehren sich allerdings zunehmend.
Nachdem die Aktie von Johnson & Johnson im Frühjahr dieses Jahres erneut die markante Unterstützungszone 155,72 USD erreicht hatte, sprangen die Notierungen nach einem vorherigen Abwärtstrend kurz an den EMA 200 an. Im ersten Schritt scheiterte ein Ausbruch, auch ein zweiter blieb bislang erfolglos. Aus technischer Sicht fehlt aber ein frisches Sommerhoch, womit Bullen mit dem Papier noch nicht fertig sein könnten.
Trotz solider Zahlen und einem durchaus ansehnlichen Ausblick wird das Wertpapier des IT-Dienstleisters GFT Technologies derzeit an der Börse förmlich zerlegt. Bislang hat sich der Kurs seit der Kursspitze aus Sommer letzten Jahres halbiert, nun aber drohen weitere 23 Prozent Kurseinbruch.
Wertpapiere des Mobilitätsdienstleisters Sixt befinden sich seit dem Frühjahr noch immer in einem intakten Aufwärtstrend, dem war eine steile Kursrallye zu Beginn dieses Jahres vorausgegangen. Aktuell steht das Papier zwar noch weiter unter Druck, könnte aber im Zuge der Kursentwicklung die letzte Wochen in einer Umkehrformation stecken.
Das auf Immobilienplattformen spezialisierte US-Unternehmen CoStar Group zeigt sich seit einigen Wochen nach dem Test des EMA 200 äußerst stark und befindet sich nun eindeutig in einer zweiten Kaufwelle in Richtung der Rekordstände aus 2021. Zuletzt konnten wichtige Hürden aus Ende letzten Jahres gemeistert werden, wodurch nun der Weg auf der Oberseite freigeräumt sein dürfte.
Wertpapiere des Industriemaschinenspezialisten Generac versuchen sich nach einem vorausgegangenen Kurssturz von annähernd 84 Prozent seit Wochen an einem tragfähigen Boden und scheinen damit immer mehr Erfolg zu haben. Aktuell steuert das Papier seine Jahreshochs an, im Erfolgsfall könnte sogar ein Durchbruch darüber gelingen und würde mittelfristiges Aufwärtspotenzial freisetzen.
Bereits vorbörslich machte das Wertpapier des US-Logistikkonzerns FedEx durch einen Kursabschlag auf sich aufmerksam, das Unternehmen hatte im vierten Geschäftsquartal mit rückläufigen Umsätzen und Gewinnen zu kämpfen. Viel wichtiger dürfte jedoch der Ausblick sein, der keine rosige Zukunft verspricht.