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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Seit dem Doppelhoch um 1,12 USD hat das Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) gut 3,66 Prozent an Wert verloren und ist im gestrigen Handel auf einen seit Mitte April dieses Jahres bestehende Trendkanalbegrenzung gestoßen. Gelingt es an dieser Stelle für keinen nachhaltigen Turnaround zu sorgen, dürfte wohl ein Trendbruch auf das Paar zukommen.
Seit grob Sommer 2021 bewegt sich Platin kaum von der Stelle und schwankt in einer sehr breiten Handelsspanne grob seitwärts. Innerhalb dieser wechseln sich die Trendverläufe in unregelmäßigen Abständen ab, in den letzten Wochen gelang es mit Mühe und Not einen Trendbruch zu verhindern. Jetzt zeichnet sich zusätzlich noch die Möglichkeit einer nachhaltigen Trendwende durch eine ganz bestimmte technische Konstruktion ab.
Zur Überraschung einiger hat der Silberpreis am Freitag für seine Verhältnisse extrem dynamisch an Wert zugewonnen und am Ende des Tages ein Kursplus von 6,40 Prozent erreicht. Die Vorgängerhochs aus diesem Jahr wurden dabei förmlich pulverisiert. Ein Ende der Rallye ist aber noch lange nicht in Sicht, lehnt man sich auf die klassischen Fibonacci-Reihen an.
Beim Währungspaar Euro zum polnischen Zloty (EUR/PLN) dauert eine großangelegte Bodenbildungsphase weiterhin an, allerdings nähert sich das Paar nun der für ein Kaufsignal und damit einhergehender Trendwende notwendigen Triggermarke mit großen Schritten an. Aus Sicht der Charttechnik liegen vergleichsweise saubere Kursmuster vor.
Das Währungspaar Euro zum US-Dollar (EUR/USD) setzt seine crashartige Talfahrt weiter fort, vor wenigen Stunden wurde sogar der 200-Tage-Durchschnitt gerissen. Dies impliziert weitere Verlustrisiken bis an die untere Aufwärtstrendkanalbegrenzung. Zwischenzeitliche Ausschläge auf der Oberseite sind natürlich nicht auszuschließen und sollten stets bei der rasanten Talfahrt einkalkuliert werden.
An den Rohstoffmärkten haben die Ölpreise der Sorten Brent Crude und WTI am Dienstag sichtlich nachgegeben und zudem sehr wichtige Unterstützungen der letzten Wochen dadurch gebrochen. Damit ist nun der Weg für weitere Verluste geebnet, einen kleinen Hoffnungsschimmer bietet bei WTI aber ein seit Anfang September bestehender Aufwärtstrend.
Obwohl Chinas Regierung vor einigen Wochen Stützungsmaßnahmen für die Wirtschaft, den Immobiliensektor und die Aktienmärkte angekündigt hat, sind bis auf wenige Fakten nur wenig Details kommuniziert worden. Diese Unsicherheit spiegelt beim Industriemetall Kupfer die nervöse Stimmung bestens wider, zumal China als größter Kupfer-Verbraucher gilt.
Nachdem der Gold-Future Ende September sein vorläufiges Rekordhoch markiert hatte, ging das Edelmetall in eine gesunde Konsolidierung über. Diese fiel bislang dreiwellig aus und bestätigt nur den übergeordneten Aufwärtstrend. Gelingt es die kurzfristige Korrektur durch einen weiteren Anstieg zu beenden, würden neuerliche Rekordstände winken.