Der 2000 Werte umfassende US-Index Russell 2000 und damit ein Repräsentant einer Vielzahl von US-Aktien tritt seit Jahresanfang praktisch auf der Stelle und tut sich mit einem Folgeanstieg über eine entscheidende Hürde bestehend seit 2021 schwer. S&P 500 und Co. feiern dagegen wieder frische Rekorde.
Die Kurskapriolen der letzten Jahre sind auch bei dem US-Maschinenbauer Caterpillar vorbei, seit den Rekordständen hat die Aktie über 17 Prozent an Wert eingebüßt. Aktuell steht der Wert an einem Scheideweg, der über den mittelfristigen Verlauf entscheiden wird. Bullen und Bären halten sich derzeit die Waage und versuchen sich entsprechend durchzusetzen.
Bedingt durch die vorzeitigen Parlamentswahlen in Frankreich präsentiert sich der dortige Leitindex CAC 40 sehr volatil und leidet seit Wochen unter merklichen Abschlägen. Aktuell steht ein seit Oktober 2022 bestehender Aufwärtstrend auf dem Prüfstand, der bei einem Bruch eine Trendumkehr einleiten könnte. Entsprechend würden sich in diesem Szenario verwertbare Handelssignale ergeben.
Wertpapiere des US-Kreditvermittlers Synchrony Financial haben sich nach einer kurzen Konsolidierungsphase im Mai wieder in Bewegung gesetzt und ein frisches Jahreshoch markiert. Aktuell steuert die Aktie geradewegs auf Ihre Verlaufshochs aus Oktober 2021 zu und birgt dadurch noch reichlich Kurspotenzial für einen Long-Einstieg.
Wertpapiere der US-Bank Wells Fargo haben sich in den letzten Wochen nach Ausbruch aus einem seit 2018 bestehenden Abwärtstrend vergleichsweise gut entwickelt, aktuell läuft allerdings eine reguläre Pullbackphase, die exakt auf das Ausbruchsniveau abwärts reichte. Genau an dieser Stelle müssen Bullen jedoch sehr aufpassen, um die vorausgegangenen Bemühungen nicht zu torpedieren und schleunigst das Folgekaufsignal wieder aufzunehmen.
Nach der Geldflut der Märkte ausgelöst durch die Corona-Pandemie profitierten praktisch alle Aktien, darunter war auch der Sportartikelhersteller Nike anzutreffen und steigerte seinen Wert temporär um 74 Prozent. Die letzten Jahre über waren aber tendenziell von Abgaben geprägt, aktuell notiert das Wertpapier auf dem Stand von vor Corona. Für frischen Schwung könnten die zu heute anstehenden Quartalszahlen sorgen.
Eine halbe Stunde nach Handelsschluss der New Yorker Börse wird am Donnerstag das Ergebnis des nationalen Banken-Stresstests vorgelegt. Da dürfte es sicherlich lohnen, einen genaueren Blick auf Einzelwerte zu richten, wie beispielshalber auf das Wertpapier von Goldman Sachs. In den letzten Monaten kam es nämlich in den USA zu einigen Turbulenzen im Bankensektor.
Nach einer Gewinnwarnung des europäischen Flugzeugbauers Airbus wurde sogleich die ganze Branche in Sippenhaft genommen, sowohl Rolls-Royce als Triebwerkshersteller, MTU, Thales und Safran müssen deutlich Federn auf dem Parkett lassen. Airbus dagegen glänzt derzeit mit einem Kursabschlag von über 9 Prozent und stützt sich intraday auf seinem 200-Wochen-Durchschnitt ab. Langfristig allerdings ist das Unternehmen trotz des aktuellen Dämpfers hervorragend aufgestellt.