Der Energiedienstleister RWE steht die zweite Handelswoche massiv unter Druck, nachdem zuvor noch ein frisches Jahreshoch bei 41,83 EUR markiert werden konnte. Außerdem steht ein seit Sommer 2021 bestehender Aufwärtstrend nun auf der Kippe, bei einem Bruch dürfte es auf Sicht der nächsten Wochen weiter abwärtsgehen.
Der Beiersdorf-Konzern hat heute Quartalszahlen vorgelegt, Investoren nehmen diese mit Erleichterung auf und treiben die Aktie zur Stunde um gut 3,6 Prozent voran. Nichtsdestotrotz lässt sich seit Mitte 2017 eine sehr volatile Seitwärtsspanne feststellen.
Als ein weiterer Profiteur der massiven Aufrüstung Deutschlands wird der US-Konzern Lockheed Martin gewertet, diese Aktie vollzog bereits in der abgelaufenen Handelswoche einen merklichen Anstieg und befindet sich geradewegs in einer zweiten Kaufwelle. Vielleicht kann die Ankündigung der Bundesregierung auch hier für Kursfantasie sorgen und ein Long-Investment in Kürze ermöglichen.
Nachdem die übertriebenen Kursgewinne im letzten Jahr bei Aktien von Impfstoffherstellern im Spätsommer ein Ende gefunden haben, gingen die Wertpapiere in eine nicht unerwartete Korrektur über. Am Beispiel von Moderna hat sich seit den Vorjahreshochs der Kurs gedrittelt.
Die Bundesregierung hat im Zuge des Ukraine-Konflikts und einer damit einhergehenden Stärkung der eigenen Streitkräfte ein milliardenschweres Investitionsprogramm angekündigt, das ließ Aktien von Rüstungskonzernen hierzulande teilweise explodieren, wie am Beispiel von Rheinmetall besonders gut zu beobachten ist. Das Papier notierte zeitweise über 49Prozent in der Gewinnzone.
Seit dem Jahreswechsel kommt die McDonald’s-Aktie nicht mehr voran, vielmehr tendiert sie fortlaufend abwärts, was auch der EMA 50 sehr gut anzeigt. Noch kann sich das Papier auf einem vergleichsweise hohen Niveau behaupten, allerdings mahnen die Kursmuster zu erhöhter Vorsicht!
Der Energiedienstleister Uniper hat heute Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 vorgelegt und kann durchaus positives von dieser Seite berichten. Allerdings lastet der Nord-Stream-2-Stopp schwer auf dem Unternehmen, die Unsicherheit versetzte Anleger intraday dagegen in pure Panik.
Langfristig bewegt sich das Wertpapier von Wacker Chemie in einer groben Seitwärtsphase, Ende letzten Jahres testete das Papier wiederholt seine obere Handelsspanne und ist zur Unterseite abgeprallt. Obwohl sich die Aktie derzeit um 120 EUR versucht zu stabilisieren, könnte diese Rechnung für Bullen dennoch nicht aufgehen!