Wertpapiere des Finanzdienstleisters Talanx halten sich noch immer seit dem Jahreswechsel in einem intakten Abwärtstrend auf und steuert dann zuletzt wieder die Frühjahrestiefstände an. Allerdings ist auch eine potenzielle Bodenbildungsphase in den letzten Wochen erkennbar, die durchaus das Potenzial zu einem baldigen Trendwechsel besetzt.
Nach einer kurzen Schrecksekunde zu Beginn dieser Handelswoche aufgrund möglicher Kreditausfälle bei deutschen Banken präsentiert sich der Dienstagshandel schon wieder in einem anderen Licht, Finanzinstitute werden heute stark nachgefragt. Ausgerechnet bei der Commerzbank-Aktie ergibt sich hieraus ein technisch interessantes Kursmuster.
Aufgrund der anhaltend hohen Energiepreise profitiert der Ölmulti Chevron von den Kursschwankungen auf den Weltmärkten, die Ankündigung der OPEC+ Staaten die Ölproduktion zu drosseln, dürfte die Gelddruckmaschine Chevron wieder auf Hochtouren laufen lassen.
Seit mehr als einem Jahr verliert die Varta-Aktie nach einer vorherigen und vor allem mehrjährigen Kursrallye kontinuierlich an Wert und steuert ihre Tiefstände aus März 2020 zielstrebig an. Dort verläuft allerdings ein starker Support, der für eine mehrwöchige Erholungsbewegung sorgen könnte.
In dieser Woche tagt wieder die OPEC+ Gemeinschaft und wird über eine Kürzung der Ölproduktion entscheiden. Im Vorfeld dieses Treffens legen Ölpreise wieder merklich zu, dem folgen auch die Ölkonzerne.
Die aktuelle Energiekrise hat nun auch die Bankenbranche erreicht und die wichtigsten Bank-Aktien Deutschlands tief in die Verlustzone gedrückt. Es geht die Angst vor Kreditausfälle in der Branche um, Investoren meiden entsprechend diese Titel.
Aktien des iPhone-Herstellers Apple haben zum Ende dieser Handelswoche am äußerst wichtigen 38,2 % Fibonacci-Retracement praktisch auf dem Absatz gedreht und sich zurück zum EMA 50 aufwärts begeben. Gut möglich, dass ab der ersten möglichen Trendwendestelle nun wieder der mittelfristige Abwärtstrend in den Fokus rückt.
Seit Anfang dieses Jahres hat das Wertpapier des Saatgutherstellers KWS Saat keine frischen Verlaufshochs mehr markiert, vielmehr gab das Papier 43 Prozent nach. In den letzten Wochen allerdings kristallisiert sich eine sehr vielversprechende Trendwendeformation heraus, die schon bald wieder für einen ordentlichen Aufschwung sorgen könnte.