Der US-Senat hat kürzlich eine neue Rekordsumme im Militärhaushalt beschlossen und damit für Rüstungskonzernen die Grundlage für weitere Kursgewinne gelegt. Zwar fallen die Aktien nicht unbedingt durch übermäßige Kursgewinne auf, allerdings bilden sie einen soliden Aufwärtstrend, auch sind Trendwendemuster nicht zu erkennen.
Ein sehr interessantes Chartbild gibt gerade die Boeing-Aktie ab, diese konnte sich vor wenigen Tagen über einen temporären Abwärtstrend hinwegsetzen und bekräftigt damit einen potenziellen Boden ausgebildet zu Beginn dieses Jahres. Sieht man sich den etwas längeren Kursverlauf seit 2020 an, lässt dies noch reichlich Luft nach oben vermuten.
Am Freitag verloren Aktien des größten US-Autobauers General Motors (GM), knapp vier Prozent an Wert, Auslöser hierfür werden Untersuchungen der Verkehrssicherheitsbehörde bei selbstfahrenden Taxis von GM angeführt. Dabei ist das Wertpapier nach technischer Auswertung alles andere als stabil.
Deutsche Automobilwerte präsentieren sich zu Beginn dieser Handelswoche gefragt und führen zum Teil die DAX-Gewinnerliste an. Am Beispiel von Mercedes-Benz ist zwar noch etwas Luft nach oben und auch fungieren die beiden gleitenden Durchschnitte EMA 50/200 als Unterstützungen, die allgemeine Schwäche auf dem Aktienmarkt sollte Investoren jedoch jetzt nicht verunsichern.
Die US-Notenbank FED hat gestern ihren Leitzins erneut angehoben und damit festverzinsliche Anlageklassen ein Stück weit attraktiver gemacht. Besonders Technologiewerte leiden unter höheren Zinsen, wie sehr gut am Beispiel von IBM zu erkennen ist. Das Papier ist nämlich dynamisch von seinen Hochs aus 2020 zur Unterseite abgeprallt und könnte nun in eine längere Abwärtsphase einschlagen.
Der Rüstungskonzern Hensoldt hat seine Prognose für das laufende Jahr angehoben, das Papier reagiert allerdings nur zögerlich auf diese Nachricht. Auch beherrscht noch ein seit Ende März bestehender Abwärtstrend das Handelsgeschehen, den es für ein Kaufsignal gilt zu knacken.
Aktien des Technologiekonzerns Suse halten sich fortlaufend seit dem Jahreswechsel in einem intakten Abwärtstrend auf, zuletzt ist die Talfahrt jedoch etwas ins Stocken gekommen. Mit etwas Fantasie könnte man hieraus sogar eine hoffnungsvolle Trendwendeformation ableiten.
Ende November zeichnete sich in der Microsoft-Aktie eine vielversprechende Trendwendeformation ab, die allerdings noch nicht aktiviert worden war. Heute sieht das Bild anders aus, das Papier hat positive Signale an die Marktteilnehmer ausgesendet und konnte mit deren Hilfe schon mal an den EMA 200 zulegen.