Der Vertrauensverlust in die Schweizer Bank Credit Suisse manifestierte sich zu Beginn dieser Handelswoche in deutlichen Rücksetzern, allen voran bei Banktiteln. Die anfängliche Schwäche konnte trotz eines zweistelligen Kursverlusts jedoch weitestgehend wieder ausgebügelt werden, Schnäppchenjäger sehen ihre Stunde gekommen.
Der US-Paketzusteller FedEx hat durch erfolgreiche Kostenmaßnahmen seinen Ausblick deutlich verbessert und für das laufende Geschäftsjahr seine Gewinnprognose angehoben. Investoren griffen im gestrigen Handel sogleich bei der Aktie zu und könnte nun eine mittelfristige Weichenstellung in dem Papier anstreben.
Die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway von Starinvestor Warren Buffett hat seine Anteile an dem US-Ölmulti Occidental Petroleum erneut aufgestockt und nutzte dazu den jüngsten Kursrutsch. Technisch präsentiert sich das Wertpapier allerdings gar nicht mal so interessant, wie die Nachrichtenlage es suggeriert.
Wertpapiere der US-Fastfoodkette McDonald’s konsolidieren seit ihren Rekordhochs aus November letzten Jahres talwärts und versuchen sich in diesem Jahr auf dem Niveau des EMA 200 zu stabilisieren. Dabei macht der laufende Abwärtstrend den Anschein einer bullischen Flagge, die noch weitaus höhere Notierungen bei erfolgreicher Auflösung zulässt.
Aktien des Öl- und Gasexplorateurs Baker Hughes müssen sich mit größeren Abschlägen im Zuge der Kurseinbrüche an den Energiemärkten auseinandersetzen, ein Abschlag beim Rohöl der US-Sorte WTI von über 6,4 Prozent zieht auch Baker Hughes mit sich nach unten und drückte das Papier auf frische Jahrestief abwärts. Bei weiterem Druck könnten der Aktie noch sehr viel höhere Verluste drohen.
Die Verkaufswelle in der Bankenbranche setzt sich am Mittwoch weiter fort, Auslöser hierfür war der Zusammenbruch mehrerer in Startups engagierten US-Banken, prominentestes Beispiel hierfür ist der Zusammenbruch der Silicon Valley Bank (SVB). Entsprechend eingetrübt präsentiert sich nun auch der Chart bei der Commerzbank, diese ist intraday unter eine wichtige Unterstützung der letzten Jahre zurückgefallen und könnte auf der Unterseite weiter durchgereicht werden.
Die größten Verlierer der jüngeren Vergangenheit werden dynamisch hochgekauft, darunter findet sich auch das Wertpapier der US-Softwareschmiede Salesforce wider. Seit den letzten Verlaufstiefs aus Dezember letzten Jahres konnte der Wert nun an eine entscheidende Schlüsselstelle zulegen, die für den weiteren mittelfristigen Verlauf von entscheidender Bedeutung ist.
Wertpapiere von Dow haben zu Beginn dieses Jahres nach einer äußerst steilen Rallye eine Umkehrformation etabliert und diese vor wenigen Tagen regelkonform aufgelöst. Dabei wurde das gesamte Korrekturpotenzial ausgehend aus dieser Formation ausgeschöpft, die Aktie liegt nun an einer ersten potenziellen Trendwendestelle.