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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Wertpapiere des Immobilienkreditvermittlers Hypoport haben einen schwachen Wochenstart erwischt, nachdem sich die Anzeichen auf eine strengere Geldpolitik in den USA verdichtet haben. Dabei wurde die Schiebephase der letzten Tage zur Unterseite aufgelöst, sodass nun die einstige Triggermarke für ein größeres Kaufsignal und mehrjährige Widerstandszone in den Fokus rücken.
Der Deutsche Aktienindex DAX steckt seit Wochen knapp über der Marke von rund 19.000 Punkten in einer volatilen Schiebephase fest und lässt Anleger mit weiteren Signalen auf sich warten. Aus charttechnischer Sicht bereiten Investoren aber ein gründliches Verkaufssignal vor, welches allerdings noch nicht aktiviert worden ist und sich der Index dadurch weiter auf Richtungssuche befindet.
In der abgelaufenen Handelswoche veröffentlichte Wirtschaftsdaten aus China zeigen ein durchwachsendes Bild, was darauf hindeutet, dass die von Peking aufgelegten Stimulierungsmaßnahmen bislang noch nicht ausreichend wirken. Dies brachte sogleich den Erdölpreis wieder ins Rutschen, die US-Sorte WTI verbilligte sich im Freitagshandel auf eine markante Schlüsselstelle hin zu einem Verkaufssignal.
In der abgelaufenen Handelswoche hielt sich die Cisco-Systems-Aktie überwiegend oberhalb der für ein Kaufsignal notwendigen Kaufmarke von 58,20 US-Dollar auf, konnte diese auf Wochenbasis jedoch nicht nachhaltig überwinden. Dies weckt nun Zweifel an einer unmittelbaren Rallyefortsetzung, zum anderen an einer nahenden Konsolidierung in dreiwelliger Form.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat am Mittwoch nahezu ein Verkaufssignal durch einen temporären Bruch der Verkaufsmarke von 19.000 Punkten generiert, konnte sich zum Schluss der Handelswoche jedoch wieder in die Gewinnzone retten und die Schiebephase der letzten Wochen fortsetzen. Konkrete Handelssignale gehen aus diesem Bereich derzeit nicht hervor, erst die entscheidenden Triggermarken dürften eine eindeutige Entscheidung für die Märkte hervorrufen.
Obwohl das Wertpapier des US-Chipherstellers Intel die letzten zwei Handelstage über an Wert zulegen konnte, kann noch von keiner nachhaltigen Trendwende im Chart ausgegangen werden. Unter technischen Gesichtspunkten fehlt noch eine zweite Abwärtswelle in den Bereich der in der Vorwoche gerissenen Kurslücke. Erst dann dürfte das Chartbild so weit komplett sein und einen mittelfristigen Folgeanstieg an die einstige Unterstützung aus der ersten Jahreshälfte erlauben zu vollziehen.
Die geplanten Fördererhöhungen durch das Öl-Kartell OPEC sind angesichts des anhaltend niedrigen Rohölpreises vom Tisch, währenddessen planen die USA ihrerseits unter dem neuen Präsidenten, die Förderung von Kohlenwasserstoffen zu erhöhen. Ein Blick auf den US-Rohöl-Future WTI zeigt ein mögliches Szenario für weiter fallende Preise auf.
Wie die jüngste Kursentwicklung vom Mittwoch beim deutschen Leitindex gezeigt hat, zählen am Ende mindestens Tagesschlusskurse, um eine fundierte Aussage über den weiteren Verlauf formulieren zu können. Zwar notierte der DAX zeitweilig am Mittwoch unter der Verkaufsmarke von 18.900 Punkten, beendete jedoch seinen Tageshandel über dem Niveau von 19.000 Zählern, wodurch die Verkaufsbereitschaft der Marktteilnehmer auf der Unterseite ausgetestet wurde. Am Donnerstag konnte der Leitindex wieder sichtlich zulegen, tendiert jedoch weiter orientierungslos innerhalb seiner seit mehreren Wochen bestehenden Seitwärtsspanne.